… ist der Arbeitsmarkt. Am Montag war in den USA Labor Day, ein Feiertag, der seit 125 Jahren an die Errungenschaften der organisierten Arbeit erinnern soll.
Doch zum Feiern gibt´s derzeit nicht viel zwischen Houston, Los Angeles, Seattle und Boston. Im vergangenen Monat stieg die Arbeitslosenrate wieder leicht an, auf 9,6%, Fast neun Mill. Amerikaner sind in dieser Zahl gar nicht enthalten, weil sie in Ermangelung einer Vollzeitstelle nur in Teilzeit beschäftigt sind.
Wenn der Arbeitsmarkt nicht anzieht, bleibt der Immobilienmarkt, von dem die Finanzkrise 2008 ausging, in Scherben. Ohne Erholung am Arbeitsmarkt kommt auch der private Konsum nicht in Schwung, der in der US-Konjunktur für 70% steht.
Hier ein paar Kommentare aus US-Zeitungen zum Tag der Arbeit, der in Amerika auch das politische Ende des Sommers einleitet.
1 Las Vegas Sun – “Observing Labor Day” – http://www.lasvegassun.com/news/2010/sep/06/observing-labor-day/
2 Los Angeles Times – “The Unemployed” – http://www.latimes.com/news/opinion/editorials/la-ed-labor-20100906,0,4830234.story
3 New York Post – “Big labor´s big betrayal” – http://www.nypost.com/p/news/opinion/editorials/big_labor_big_betrayal_RsJg4dK9OPokJSggCsXN2O
4 Pittsburgh Tribune Review – “Jobless Paradox” – http://www.pittsburghlive.com/x/pittsburghtrib/opinion/s_697863.html
5 Washington Post – “On Missing Big Labor” – http://www.realclearpolitics.com/articles/2010/09/06/on_missing_big_labor_107032.html
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