Keine Hoffnung für den US-Arbeitsmarkt

by markusgaertner on 07/09/2010

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Es gab ja manche, die haben vergangene Woche dem Bericht des Bureau of Labor Statistics zum Arbeitsmarkt im August etwas Positives abgewonnen. Der private Sektor schuf unter dem Strich 67.000 Stellen. Doch das wurde von über 100.000 Entlassungen im staatlichen Sektor mehr als aufgewogen. Heute kommt der jüngste Manpower Survey der Behörde, ein Quartalsbericht der verdeutlicht, warum der US-Arbeitsmarkt einen sehr steinigen Weg vor sich hat – und damit auch die Immobilienbranche, der Einzelhandel und alles andere, was am Konsum hängt.

Aus dem heutigen Bericht geht hervor, dass lediglich (5% !) der beobachteten Firmen im 4. Quartal Einstellungen planen. Das ist nicht der Stoff, aus dem man den erhofften Aufschwung stricken könnte. Im Gegenteil. Das riecht immer mehr nach Double Dip. Denn eine so niedrige Zahl von einstellungswilligen Firmen hat in der Vergangenheit Jobverluste in der Privatwirtschaft bedeutet.

Dazu passt auch der Rückgang des Employment Trends Index des Conference Board im August auf nunmehr 96,7 von 97,4. Und heute sagte auch noch die von den Banken ebenso geschätzte wie gefürchtete Analystin Meredith Whitney den Brokerhäusern weltweit den Abbau von 80.000 Jobs in den kommenden 18 Monaten vorher. Das sind 10% aller Jobs der Branche. Nicht gerade eine Prognose, die auf gute Börsenkurse hoffen lässt.

Zu diesem Bild passt auch die heutige Vorhersage der Analysten bei Bank of America Merrill Lynch Global Research, wonach die US-Arbeitslosenrate in den kommenden Monaten wegen des schwachen Wachstums auf 10% ansteigen soll.

Der von mir sehr geschätzte Analyst Douglas Porter bei der BMO Nesbitt Burns in Toronto hat den Sachverhalt im folgenden Chart illustriert:

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