Wie Goldman Sachs die Agrar-Symmetrie zerstörte

by markusgaertner on 03/05/2011 · 2 comments

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Säen, gießen, ernten. So funktioniert die Landwirtschaft seit Jahrtausenden. Doch in ein paar Jahren hat sich das dramatisch geändert. Jetzt heißt die Devise: Säen, gießen, indexieren – und dann Gewinne scheffeln. Das ist die These eines neuen Artikels in der Zeitschrift Foreign Policy. Der Titel: “Wie Goldman Sachs die Nahrungskrise herbeiführte”.

Das Stück beschreibt, wie das Spiel von Angebot und Nachfrage – in jüngster Zeit zunehmend irritiert durch globale Wetterkapriolen, die Schwellenländer und die Ethanol-Produktion – von einem Index-Produkt aus den Angeln gehoben wurde.

Wenn ich das richtig verstehe, wird dieser Index – der Goldman Sachs Commodity Index (GSCI) – stellvertretend und richtungsweisend für viele solche Produkte gesehen. Er umfasst 24 Agrarprodukte, von Kaffee über Kühe bis hin zu Sojabohnen. Der GSCI ist als long-only-Vehikel konzipiert, es gibt nur eine Richtung: Die nach oben. Das Konzept hinter dem GSCI, so der Autor des Artikels, sei es von Anfang gewesen, aus Rohstoffen Wertpapiere zu machen.

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lostgen May 3, 2011 at 9:35 am

Der Goldman Sachs Commodity Index investiert in Futures. Das erhöht nicht direkt die Lebensmittelpreise. Nur Lagerung tut dies. Allerdings können andere Marktteilnehmer durch hohe Futurepreise zur Lagerung angeregt werden. Dies ist dann aber nicht nachhaltig und wird früher oder später zu einem Preissturz führen.

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Steffi October 14, 2011 at 10:45 am

A bit surprised it seems to siplme and yet useful.

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