Das wahre Drama in Washington hat begonnen

by markusgaertner on 04/05/2011

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Noch hält der Klebstoff, den Barack Obama mit dem Osama-Coup (falls er stimmt, woran ich immer noch zweifle) auf die wachsenden Risse im US-Gebälk geklebt hat. Doch an der Börse ist der Effekt schon längst wieder verpufft.

Die unliebsamen Schlagzeilen melden sich stur zurück: Hor-rende Benzinpreise, sinkende Reallöhne, jeder siebte Amerikaner in den Suppenküchen, kollabierender Immobilien-markt etc. – Während Gallup und andere Wasserstands-Messer des öffentlichen Befindens wieder steigende Umfragewerte für Obama melden, ist im Nachrichtengestrüpp schon die unselige Realität zurück.

Dafür hat auch die Ankündigung von Finanzminister Timothy Geithner gesorgt, mit Buchungstricks im Budget bis etwa zum 2. August die Stunde der Wahrheit hinauszuschieben: Das unbarmherzige Anstoßen an der Schuldendecke.

Offizielle wäre dieser “S”-Day ja schon am 16. Mai, so Geithner. Doch nicht einmal das stimmt ja. Nachfolgend also die jüngste Screenshot-Aufnahme von der Nationalen Schuldenuhr, die im Internet unaufhaltsam tickt.

In der Washington Post filetiert Ezra Klein derweil schon einmal wie Anfänge des wahren Endstadiums in diesem Drama, das Washington seit heute schon wieder einholt und seinen ganzen strangulierenden Druck in den kommenden Wochen drastisch erhöhen wird.

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Otto Dannhauer May 5, 2011 at 5:22 am

Es sollte doch (wie stets bisher!) möglich sein, irgendwie/wo noch die benötigten Tage, Wochen, Monate (und MEHR!) herauszuschinden. SO wenig Phantasie traue ich der “Führung” eigentlich nicht zu!

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