Der deprimierteste Sparer auf diesem Planeten

by markusgaertner on 21/07/2011 · 5 comments

2011-07-20_1946

Share

… ist Apple´s Steve Jobs. Jetzt sitzt er doch tatsächlich auf 76,2 Mrd. Dollar und weiß nicht, was er damit machen soll. So arm kann so viel Geld machen, es ist nicht zu fassen. Lieber Steve, dürfen wir Dich an einen berühmten Ausspruch von Bill Gates erinnern ? “Es kommt nicht darauf an, wer der reichste Kerl auf dem Friedhof ist”.

Ganz genau. Und deshalb musst Du Dir etwas einfallen lassen. Jobs, Herr Jobs ! Das wäre doch eine Idee. Wenn Dir nichts einfällt, außer Dividenden, wäre das ja ein beschämender Bankrott. Daher haben wir Dir eine kleine Grafik gemalt, für ein paar Anregungen …

Share

{ 5 comments… read them below or add one }

Tom July 21, 2011 at 04:42

Ist schon ne bedauernswerte arme Sau der Herr Jobs. Hätte er mal seine American Fellows am Wertschöpfungsprozess seiner Produkte teilhaben lassen, dann hätte er jetzt kein ganz so grosses Problem. Aber besser, er legt diese Kohle auf die Hohe Kante, denn kaufen werden seine Mitbürger seine Produkte sicherlich bald nicht mehr können ….

Gruss
Tom

Reply

Han July 21, 2011 at 11:52

Neid ist schon was einfaches..

Macht es besser, und wenn ihr kein Geld wollt – dann schimpft nicht.

Apple Produkte sind gut.

Han

Reply

Tom July 21, 2011 at 15:03

Was soll DAS denn? Es geht weder um Neid noch um die Qualität der Apple-Produkte! Vielmehr geht es darum, dass Herr Jobs seinen Reichtum auf den Schulden seiner Landsleute aufgebaut hat! Der Anteil Amerikas bei der Wertschöpfung, welche durch die Produktion des I-Phones entsteht, liegt bei nicht mal 5%, da nicht ein einziges dieser Geräte in den USA hergestellt wird! Andererseits erwartet Herr Jobs aber, dass möglichst viele seiner Landsleute das Ding kaufen! Und genau an dieser Stelle setzt meine Kritik an!
Mein diesbezüglicher Lieblingsfeind ist allerdings Herr Dell. Der hat im letzten Jahr kurz vor Weihnachten die letzte Fabrik in Austin geschlossen, 1000 Leute auf die Strasse gesetzt und angekündigt, in den nächsten 10 Jahren in China 100 Mrd. USD investieren zu wollen. Gleichzeitig geht der selbe feine Herr aber davon aus, dass seine Computer weiterhin zur Ausstattung sämtlicher amerikanischer Amtsstuben gehören, da natürlich auch noch bezahlt von Steuergeldern!
Beide Herren empfinden sich dabei noch als Patrioten, offensichtlich ohne jegliches soziales Gewissen, da sie ihre Landsleute bei der Wertschöpfung aussen vor lassen!
Die Geschichte zahlreicher Familienunternehmen hat bewisen, dass man durchaus sozial verantwortlich agieren und trotzdem reich werden kann!

Mit Neid, hat das rein gar nichts zu tun!

Aber wie auch immer: Die Amis werden in absehbarer Zeit eh kein Geld mehr für die gerühmten Apple-Produkte in der Tasche haben, auch Dank solcher Typen wie Jobs und Dell! Ein I-Phone mit nem Vertrag von AT&T kostet einen Ami nicht unter $ 100/ Monat + Gesprächsgebühren + Datentransfergebühren. (Dazu sollte man vielleicht noch wissen, dass man in den USA auch 10 Cent Air Time Fee/ Minute bezahlt, wenn man auf dem Handy angerufen wird, so dass Minutenpakete ziemlich schnell aufgefressen sind!) Da kommen mittlerweile jede Menge Kunden echt ins Schleudern mit ihren Rechnungen! Kein Wunder bei einer inoffiziellen AL-Quote von 22% und einem riesigen Anteil an Teilzeitkräften zum Mindestlohn ($ 7.25/h)!
Da können die beiden Herren dann ja bald ihren Kram nach Uganda oder Somalia verhökern, falls sie dort Käufer finden….

Gruss
Tom

Reply

MCD July 21, 2011 at 16:29

@Tom
…Da können die beiden Herren dann ja bald ihren Kram nach Uganda oder Somalia verhökern, falls sie dort Käufer finden….
Vorschlag. Ghana, Nigeria, Angola fuer Uganda/Somalia einsetzen. Dort geht der Erdoelzug jetzt ab. Die einheimische Bevoelkerung nimmt lediglich durch hoehere Preise am ‘Boom’ teil.

Auch hier in Kanada haben wir dasselbe Phaenomen. Real estate up. Minimum wages bei (Alberta) $9.60. Aber noch besser, als 1 Euro-Jobs in Deutschland.
Gruss!

Reply

Tom July 21, 2011 at 16:40

Auch der Erdölzug wird auf mittelfristige Sicht langsamer werden. Wenn sich der Ami und der Europäer das Autofahren verkneifen muss, weil er sich den Sprit nicht mehr leisten kann und der Verkauf der erdölbasierten Produkte zurückgeht, dann klappts auch nicht mehr mit der dicken Kohle für’s Öl selbst!
Und da sind wir an dem Punkt, worüber sich all die Supereichen und Strippenzieher möglicherweise nicht im klaren sind: Sie zerstören die Märkte für ihre Produkte.
Es könnte aber auch gut sein, dass dies gewollt ist. Da gibt es ja einige Verschwörungstheorien, die Massenverelendung mit einhergehender Sklaverei kommen sehen.

Gruss
Tom

Reply

Leave a Comment

*

Previous post:

Next post: