Wer weiß, wie lange die Societe Generale noch ihre “Popular Delusions” herausgeben kann, nach den jüngsten Meldungen. Herabstufung, Gerüchte, Kurseinbruch, eine zweite Bankenkrise, die Franzosen plötzlich mitten drin.
Also habe ich heute noch einmal schnell in die jüngste Schrift mit diesem Namen geschaut. Dylan Grice, einer der beiden Star-analysten neben Albert Edwards, wird dort heute recht heftig: Der Goldpreis, zu dem der Dollar komplett mit dem Edelmetall hinterlegt wäre, liege jetzt bei 10.000 Dollar je Feinunze.
Wenn das von Hartgeld käme, oder irgend einem anderen Gold-Blog, hätte ich es schnell überflogen. Aber Grice argumentiert eindrucksvoll mit einem alten ökonomischen Gesetzt, das auf Sir Thomas Gresham zurückgeht, ein Banker im Zeitalter von Heinrich VIII. Gresham stellte die These auf, dass schlechtes Geld gutes Geld verdrängt, weil Menschen die Angewohnheit haben, mit der schwächeren Währung zu zahlen und die starke Devise zu sparen, wenn es eine Auswahl gibt.
Beispiele dafür gibt es seit dem Altertum, Grice führt sie auf. – Der Verdrängungswettbewerb, der die letzten “guten” Währungen eliminiert und die “schlechten” in Umlauf lässt, spielt derzeit dem Gold in die Hände. Das ist genau der Grund, warum Ron Paul vor zwei Monaten in der Kongress-Anhörung Ben Bernanke fragte, ob Gold Geld sei.
Hier das zentrale Zitat aus dem Papier von Grice:

{ 27 comments… read them below or add one }
Astrologisch, aus dem geschützten Bereich, betrachtet, attackiert der Saturn das Gold. Das ändert sich bald und dann steigt es wieder. Ein Schelm wer jetzt denkt, dass der Saturn das Goldkartell ist.
Man mag über die Seite Hartgeld denken was man will, aber die Informationen sind gut abrufbar und die ein oder andere Verlinkung ist richtig gut. Fast jeder kritisiert Hartgeld, aber auch fast jeder besucht die Seite und informiert sich.
Was sich zur zeit am Markt speziell bei Gold und Silber abspielt ist höchst verdächtig. Die Angriffe nehmen nicht ab. Aber umso beeindruckender ist die Stärke mit der Gold und Silber diese Angriffe abwehren. Es dauert höchstens noch 1-2 Wochen, dann sehen wir Gold über dem jetzigen Hoch von 1922$. Silber wird auch bald über 50$ stehen.
Stichwort Hartgeld. Diese Verlinkung finde ich sehr interessant und zeigt wie die Einschläge im System immer schneller und auch lauter werden.
„Tag des Zorns“ – Geplante Besetzung Wall Streets sorgt für Angst vor Ausschreitungen und Chaos
Hier geht es zum Artikel: http://www.propagandafront.de/183510/tag-des-zorns-geplante-besetzung-wall-streets-sorgt-fur-angst-vor-ausschreitungen-und-chaos.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+Propagandafront+%28PROPAGANDAFRONT%29
… ich schaue auch regelmäßig bei Hartgeld rein, weil es interessant ist, aber es hat eine Agenda – aus der es im übrigen keinen Hehl macht …
Sorry. Nochmal. Link zur Astro-Seite?!
http://www.astro-seiten.de/index.html
Der geschützte Bereich (Premium-Seite) ist nicht zugänglich.
Merci!
Gold-Rallye 2011
Die großen multiplen Zuwächse kommen erst noch
http://www.biallo.at/artikel/Geldanlage/gold-rallye-2011-die-grossen-multiplen-zuwaechse-kommen-erst-noch.php
http://www.biallo.at/artikel/Geldanlage/hier-investiert-man-2011-gold-silber-oder-diamanten.php
hartgeld.com ist eine der Besten Seiten im Netz
Anleger fliehen in Gold
http://www.biallo.at/artikel/Energie/italien-krise-anleger-fliehen-in-gold.php
Edelmetall in der Krise
Gold statt Geld
http://www.biallo.at/artikel/Geldanlage/gold-edelmetall-statt-geld.php
Edelmetall-Experte Stöferle
Ich sehe keine Gold- und Silberblase
http://www.biallo.at/artikel/Konten-Karten/edelmetall-experte-stoeferle-ich-sehe-keine-gold–und-silberblase-.php
die Durer liegt meist daneben, sie schrieb schon mal “dann bekommt Gold eine Untergangskonstellation” – da muss wohl gerade Nebel vor den Sternen gewesen sein
Es gibt aber auch schon genügend schlüssige Argumentationen, das Gold eben kein tolles Geld ist, wie es bei Hartgeld angepriesen wird. Sollte es in dem heutigen System zu einem globalen Schuldenschnitt kommen, wird Gold innerhalb kürzester Zeit einbrechen. Mit Gold kann man halt schlecht bezahlen, als Anlage ist das zwar super, aber nur so lange, Misstrauen und Inflation im Markt ist, sind diese Hürden weg, wird Gold schnell auf ein niedriges Niveau fallen.
Was hält markusgaertner eigentlich von der Idee des Freigeldes nach Silvio Gesell? Wäre das eine adäquate Zukunftstheorie?
Solch eine Argumentation kann man nur bringen, wenn man Gold als “gewinnbringendes Investment” betrachtet und nicht als “Wertspeicher”, um überhaupt etwas über die Zeit nach dem Schuldenschnitt sieht.
Da mag Gold ja rein zahlentechnisch “niedriger” dastehen als jetzt. Viel interessanter und wichtiger ist doch aber, was ich dann an realen Gütern dafür bekomme!
Insofern sind die “schlüssigen Argumentationen” Quatsch, weil sie sich lediglich auf das Geldsystem beziehen.
Wer das nicht glaubt, sollte sich mal die Mühe machen und diverse Tabellen ergooglen, die sehr schön aufzeigen, was man durch die Jahrzehnte des 20 Jh. hindurch jeweils für 1g Gold erhalten konnte, z.B. an Brot.
Und abschliessend: Gold als Wertspeicher und als Tauschmittel hat noch jede Währung überlebt.
Gruss
Tom
Viele wollen es einfach nicht verstehen: Mit dem Papiergeld verlierst Du alles, mit den EM’s rettetest Du eine Teil Deines Vermögens. Nicht mehr und nicht weniger.
Gold war schon immer Geld, während Papierwährungen immer zu ihrem inneren Wert zurückgekehrt sind und das heisst NULL. War immer so.
Und so was lernt man auch nicht an der Uni. Dort lernt mal u.a. die Bedeutung des Leitzinses und wir als Systemwächter umerzogen.
Zustimmung, Gold ist ein Wertspeicher.
Wer zwischen 1914 und 1948 in Deutschland eine Goldreserve hatte, ist damit besser gefahren als die Bargeldhalter bzw. Banksparer, deren Geld regelmäßig entwertet wurde. Das ist so, und deshalb ist jede Argumentation von wegen Gold bringt keine Zinsen, falsch. Es geht um Wertspeicherung, nicht Wertvermehrung.
Allerdings fuhren auch die Immobilienbesitzer und die Leute mit Aktien ganz gut. Frage ist, ob man alle Eier in einen Korb legen soll.
… ich halte davon nicht viel. Aus mehreren Gründen. Erstens baute die Theorie von Silvio Gesell um die Jahrhundertwende auf eine eher geschlossenen Volkswirtschaft auf, die wir so heute nicht mehr haben. Zweitens habe ich sechs Jahre als Journalist in China das Freiland-Konzept – Überführung des Bodens in Gemeinschaftseigentum mit zugleich privater Nutzung – erlebt, in der Volksrepublik kann man ja das staatliche Land für 50 oder 70 Jahre erwerben, je nachdem, ob es privat oder gewerblich genutzt wird. Das Ergebnis waren eine Ekel erregende Korruption und Landklau durch bestechliche Kader. Dies ist der Grund für einen Großteil der mehreren Zehntausend Demonstrationen jedes Jahr. Desweiteren glaube ich auch nicht, dass man irgendwann einmal völlig gerechte gesellschaftlich Verhältnisse herstellen kann, im Gegenteil: Eine Gesellschaft braucht ein – wie auch immer definiertes – Maß an Ungleichheit, das Anreize für den Aufstieg, also für Fleiß bietet. Was das Geld angeht: Ich habe mich nie als Sklave einer irgendwie gearteten Zinsknechtschaft gesehen, bis die Machtergreifung der Finanzelite in den 80er Jahre kam. Die hätte man auch ohne Herrn Gesell abwenden können, durch bessere Kontrolle stärkerer Institutionen. Die sind aber nicht durch die Geldwirtschaft geschwächt worden, sondern durch unser aller Desinteresse am politischen Meinungsbildungsprozess. Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass die Banker derzeit nur deshalb so wüten können, weil wir sie viel zu lange haben gewähren lassen …
Hallo Herr Gärtner,
“Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass die Banker derzeit nur deshalb so wüten können, weil wir sie viel zu lange haben gewähren lassen …”
Sind es wirklich die Banker, die wüten? Oder sind es nicht vielmehr wir selber, die die Banker mit unserem Geld einkaufen gehen lassen? Von den Gewinnen nehmen sie sich ihren Anteil weg, der Rest wird wieder unter uns, den Aktionären verteilt.
Wer ist denn da “wir, die sie viel zu lange haben gewähren lassen”?
lg Don Web
Ich vertrete schon immer die Ansicht, dass Gold immer den gleichen Wert hat.
Die “Preisveränderungen” beim Papiergeld zeigen zur Zeit den ständigen Zerfall der Papiergeldes.
Als das Papiergeld noch eine Ankoppelung an die Wirtschaftsleistung hatte, war Gold ganz klar schwach, weil Gold ja “keine Zinsen zahlt”.
Aber jetzt holt sich Gold die Zinsen zurück, weil die Wirtschaft nicht mehr in der Lage ist, noch höhere Zinsen zu bezahlen. Die Verschuldung der Großindustrie ist geradezu furchterregend.
Dieses Drama wird solange fortgeführt, bis die Geldmenge wieder eine Relation zur Wirtschaftsleistung darstellt.
Da die Politiker und die Bankiers dieser Welt das nicht akzeptieren, werden Märchen aufgebaut: Die Bankiers sind schuld…
Sie waren käuflich wie die Politiker, die Korrupten beidseits des Jordans haben zusammengearbeitet, arbeiten noch zusammen, bis ihnen das Papiergeld den Hintern verbrennen wird….da leicht entflammbar.
Pups und Päng.
„So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst
den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist.
Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden,
durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst.“
Aristoteles
Warum sollte Gold fallen, wenn die Währungen wie Euro oder Dollar, die nur Papierzettel sind und hochstilisiert werden. In Wirklichkeit ist dieses FIAT Money immer weniger Wert. Folglich
muss Gold und Silber im Preis steigen, je mehr Papierzettel gedruckt oder künstlich am Computer erzeugt werden. Das Euro-Dollar-Yen Paradigma ist eine Lüge bzw. eine Blase
ohne Gegenleistung. Gold und Silber wurden im Zuge der Papiergeldhoheit am Boden gehalten, damit die Menschen nicht merken wie wertvoll es ist. Bei Silber konnte man es deutlich sehen, wie es praktisch wie ein Pennystock behandelt wurde und zwar genau aus dem Grund, dass man es nicht mehr als Geld ansehen sollte (wertloses Blech). In Wirkichkeit bestand nur die Absicht darin Silber als Geld loswerden bzw. nachdem Geld keinen Silberanteil mehr hatte sollte es auch aus den Köpfen der Menschen gelöscht werden, damit das Papiergeldsystem freie Fahrt hat und alle diesen Schmu mitmachen. Langsam haben die Menschen und auch die Investoren begriffen, dass Gold und Silber
wieder Geld wird, da die Papierzettel mit hoher Geschwindigkeit wertloser wird, was man an den echten Inflationszahlen sieht. Die Finanzkrise vernichtet bei einer Währungsreform alle Sparguthaben und alle sonstige Geldvermögen, wie Aktien, Renten uvm. sie sind dann weg nach dem Haircut. Mit Gold und Silber kann man dann sehr gut bezahlen oder in dann
billig gewordene Produkte oder Assets uminvestieren. Wohl dem der weiss, was man für Gold und Silber tauscht, bevor Gold und Silber den Weg nach unten gehen wird. Aber an diesem Punkt sind wir wohl noch lange nicht, sonst hätten wir Preisstabilität und Sicherheit wie bei der D-Mark. Was wir haben ist aber genau die gegenteilige Entwicklung und eine
instabile Währung mit steigender Tendenz in den starken Industrienationen.
Hartgeld ist keine Bank oder Sparkasse, aber die Produkte die dort empfohlen werden sind derzeit sicherer als alles was die Bankster und anbieten. Ein Geldystem ohne Zinsen wäre wohl die besser Wahl, da stimme ich zu. Aber Gold und Silber stellen Geld mit Zinsfreiheit dar, genauso auch den Tod der Banken.
Gibt es am Freitag was Besonderes an der Börse?
Großer Verfallstag
Verfall zahlreicher Index-Futures und -Optionen sowie Aktienoptionen und Single-Stock-Futures an den internationalen Terminbörsen …..Fuer die einen..:-) und die anderen..:-/
Also grosses Boersen-Kino!
So langsam sollten Leute, die in der Finanzbranche arbeiten, sich kugelsichere Westen besorgen. Wie kann denn bei der Nachrichtenlage der DAX bei über 5% Plus stehen und Gold müsste schon längst über 1.900 wenn nicht über 2.000 stehen.
Mal schaun was an der Wall Street am Wochenende passiert. Der Hass auf diese Branche, die ja bekanntlicherweise Kundengelder verzockt und sie anschließend vom Steuerzahler wiederholt, könnte bald blutige Spuren hinterlassen. Das Echo auf den Strassen wir aller Voraussicht nach fast niemanden interessieren.
Eine schöne Bullenfalle wird das. Ich weiss zwar nicht, wer alles überhaupt noch bullish ist, aber die die gerade reinrennen, werden bald richtig gegrillt. Vielleicht hoffen die, dass sich das Szenario von 2008 wiederholt. Da hat der DAX und alle anderen Märkte richtig nachgegeben um dann nochmal für einen Spurt angesetzt.
Das System ist noch nicht am Ende.
Es gibt noch Lösungen die schonend sind, aber Kompromisse erfordern.
Kapitalismus ohne Kapital ist kein Kapitalismus.
Kommunismus mit Kapital ist kein Kommunismus.
Also.
Der Austausch von Aktiva macht’s möglich.
Am Ende ist die Genscher-Partei.
Für drei Prozent seit zwei Wochen auf Fahnenflucht.
Staatstragend ist das nicht.
Und der Oettinger ist nur peinlich.
1. Das System/die Systemling müsste(n) reformwillig sein, ist (sind) es aber nicht.
2. Was wir hier vor uns sehen, ist alles, nur kein Kapitalismus.
Gruss
Tom
Es gibt so viele Nebelkerzen, Verwirrspiele und Nebenschauplätze. Dabei sind seit Jahrzehnten alle Mosaiksteine öffentlich einsammelbar, um sich ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Das versuchte ich am 14. Mai 2011 unter der Überschrift: “Sonst kommen die Steuerzahler und hängen uns alle auf”.
Die schleichende Umverteilung ist verbunden mit dem Neusprech all dessen, was mit Wahrheit und Wahrhaftigkeit verbunden ist. Der Goldpreis mit Silber im Schlepptau ist nur ein Indikator wie es auch die Zinsen für Staatsanleihen sind und die Bewegungen am Aktienmarkt und im Devisenmarkt.
Warum wurden seit Juli 2011 weit über eine Billion US-Dollar aus Europa abgezogen? Spüren diese Leute etwas in ihrem Urin? Urin und Ruin sind zweierlei. Oder spekulieren sie darauf, daß der US-Dollar ein paar Tage später in Bedrängnis gerät? Ist etwa die chinesische Währung Renminbi oder Yuan die aufgehende Sonne am vernebelten Weltwährungshimmel?
Bei all den anstehenden Verwerfungen werden Diskussionen wie diese hier belanglos, wenn der Magen knurrt und die Zunge am Gaumen klebt, wenn ich mir überlegen muß, ob ich überhaupt an den Briefkasten gehe oder lieber in der Wohnung bleibe, wenn Räuber durch die Straßen ziehen. Die Krise in Brüssel ist weit weg, aber die Folgen spüre ich in mir und an mir.