Nach dem Gipfel – Jetzt wird Italien Griechenland

by markusgaertner on 28/10/2011

Meine Bilanz der Gipfelbeschlüsse gestern Nacht war sehr kritisch, ich habe wenig Fortschritt – und vor allem nicht viel Konkretes – in dem Statement gesehen. Heute will  ich alle wichtigen Punkte – Italien, Rettungsfonds, Forderungsverzicht, Rekapitalisierung – noch einmal im Lichte der Nachrichten vom Tag nach dem Gipfel – dem Donnerstag – beleuchten.

Wie wir sehen werden, spielt sich das genauso ab, wie bei den vorangegangenen Gipfeln: Erst Begeisterung mit Kurssprüngen, dann Ernüchterung, schließlich immer mehr Fragen und Zurückrudern, dann neue Brandherde, wieder ein Gipfel. Vor allem in Italien und Griechenland scheinen viele sehr skeptisch über die “Beschlüsse” vom Mittwoch zu sein.

Interessant war heute auch eine Übersicht im Wall Street Journal-Blog zu Reaktionen aus den Reihen der Banken. Man staunt, wie zurückhaltend auch dort bewertet wird, was wir aus Brüssel bekommen haben.

Griechenland: Schuldenschnitt/Forderungserlass.Fazit gestern: Fauler Kompromiss statt fälliges Diktat

Heute: … ist deutlich geworden, die Banken in Griechenland nehmen wohl an dem Forderungsverzicht teil, erlassen also dem griechischen Staat maximal 50% der Anleihe-Forderungen. Das sind rund 40 Mrd. Euro. Doch dafür bekommen sie von den europäischen Steuerzahlern 30 Mrd. Euro neue Kredite, um diesen Kraftakt abzufedern. In der Gipfelerklärung wird diese in Aussicht gestellte Hilfe als “additional programme financing” aufgeführt.

Man ahnt schon, wie das weitergeht: Die Banken in Hellas können diese neuen Schulden nicht begleichen, der Staat springt ein. Das heißt für die griechische Regierung: 40 Mrd. Euro Schulden werden zunächst durch die Banken im Land erlassen, dann aber, weil die Hellas-Banken ihre 30 Mrd. nicht zurückzahlen können und Athen einspringen muss, wieder draufgesattelt.

Der wichtigste Punkt hier ist aber ein anderer: Die Banken nehmen “freiwillig” an dem Forderungsverzicht teil. Das heißt, wir werden in den kommenden Wochen ein zähes Ringen erleben, weil natürlich nicht alle Geldhäuser mitmachen werden, was den Schuldenerlass teilweise, wahrscheinlich sogar kräftig, aushöhlen wird.

Heute hören wir vom Verhandlungsführer der Banken, dem Weltverbands-Geschäftsführer Charles Dallara, dass sich “wahrscheinlich sehr, sehr viele” private Gläubiger auf den Schuldenschnitt einlassen würden. Zu deutsch heit das: Im günstigsten Fall viele, aber sicher nicht alle.

Im Klartext: Wenn die Geldhäuser so lauwarm auf der Forderungsverzicht einsteigen wie nach dem Brüsseler Gipfel am 21. Juli, als es “nur” um 21% ging, dann werden wir böse Überraschungen erleben.

Und dann wird sich meine Berechnung, dass nur 29% von Griechenlands Schulden erlassen werden, als zu vorsichtig und konservativ herausstellen, was sie wahrscheinlich ohnehin ist, weil nicht wenige Beobachter (und Leser dieses Blogs) vermuten, dass die Schulden des Landes inzwischen höher sind als 350 Mrd. Euro. Von dieser Zahl war ich gestern ausgegangen.

In meiner Grafik war ich zu dem Schluss gekommen, dass Griechenland 100 Mrd. Euro erlassen werden, wenn alle Banken in vollem Umfang mitmachen. Doch das ist Augenwischerei, denn in den 100 Mrd. sind 40 Mrd. enthalten, die Griechenlands Banken dem eigenen Staat erlassen, um dafür von Europas Steuerzahlern 30 Mrd. Euro frisches Geld zu bekommen.

Über die Argumentation des internationalen Bankenverbandes IIF während der Gespräche mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy in der Nacht auf Mittwoch, ein zu hoher Schuldenschnitt würde Forderungen auf die Kreditausfallversicherungen auslösen und zu Problemen führen, machte sich übrigens am Donnerstag der Seeking Alpha Blog in den USA lustig: Die Griechenland-CDS machen demnach lediglich ein maximal mögliches Forderungsvolumen von 4 Mrd. Dollar aus.

Italien: Reformen – Fazit gestern: Zunächst nur Versprechungen

Heute: … hören wir, dass man sich in Italien köstlich über die 14 Seiten langen Versprechungen von Herrn Berlusconi an die europäischen Regierungschefs amüsiert hat. Darin waren auch so schwulstige Zusicherungen wie die “Aufbesserung des Humankapitals” enthalten. Der Spiegel fasste die Reaktionen in Bella Italia gut zusammen.

Demnach haben sich viele im Land gewundert, wie der Premier das bislang größte Reformprogramm durchziehen will. In der Zeitung La Repubblica werden Berlusconis Versprechungen gar als “Buch der Träume” bezeichnet. Sogar Berlusconi selbst hat ganz offenbar große Zweifel, dass die lange Liste, die er stolz in Brüssel präsentierte, besondere Chancen zur Durchsetzung hat.

Der Autor des Spiegel Online-Berichtes, Hans-Jürgen Schlamp, richtet das Augenmerk zurecht auch auf die Haltbarkeit und die Reformfähigkeit der Regierung in Rom:

Zitat: “Schon seit langem regiert Silvio Berlusconi das Land nicht mehr. Er schauspielert nur noch. Seine Koalition ist de facto längst zerbrochen. Nur weil mindestens 50 Abgeordnete aus dem Regierungslager bei Neuwahlen keine Chance auf eine Rückkehr auf einen bequemen Parlamentssitz hätten, schleppt sich die rechtskonservative Allianz weiter – unfähig, sich auf dringend nötige Reformen zu verständigen, unfähig, das Trauerspiel zu beenden.”

Deutlicher kann man die Aussichten auf wirkliche Reformen kaum illustrieren. Dass die Kapitalmärkte das ganz ähnlich einschätzen, sah man am Donnerstag an der Rendite der 10jährigen italienischen Staatsanleihe. Diese sauste in der ersten Euphorie nach dem Gipfel zunächst rund 20 Basispunkte nach unten. Doch dann kam es zu einer scharfen Kehrtwende, viele stiegen aus den Papieren aus und trieben die Zinsen der Anleihe über das Niveau, das sie vor dem Euro-Gipfel hatte. Der Angst-Aufpreis hat also umgehend wieder scharf zugenommen.

Wenn das kein Misstrauensvotum ist, dann gibt es keines. Der folgende Chart illustriert denn auch die vielleicht wichtigste – und beunruhigendste – Entwicklung, die wir nach dem Gipfel am Mittwoch erwarten müssen: Dass Italien das neue Griechenland wird.

Hilfe aus ChinaFazit gestern: Prinzip Hoffnung

Heute: …lesen wir überall, welche Forderungen China an mögliche Hilfen knüpft und was Europa zuvor an Reformen leisten muss. Gestern hatte ich die wichtigsten Forderungen der Chinesen bereits genannt. An dem Befund, dass wir so schnell kein Geld aus der Volksrepublik sehen werden, hat sich nichts geändert.

Ziemlich kräftige Zitate dazu bringt heute die Financial Times, die Li Daokui befragt hat, ein akademisches Mitglied im geldpolitischen Ausschuss der chinesischen Notenbank. Laut Li will sich Chinas Führung nicht dabei erwischen lassen, “das Vermögen der Chinesen in ein Fass ohne Boden zu werfen”.

Zitat Daokui: “It is in China’s long-term and intrinsic interest to help Europe because they are our biggest trading partner but the chief concern of the Chinese government is how to explain this decision to our own people,” said Professor Li. “The last thing China wants is to throw away the country’s wealth and be seen as just a source of dumb money.”

Auch die Tageszeitung China Daily erklärt heute in einem Gastkommentar – übrigens bezeichnenderweise von einem Europäer geschrieben – was das Land als Gegenleistungen für finanzielle Hilfe vond en Europäern erwartet: Ziemlich viel.

Rettungsfonds: Fazit gestern: Verzögerung, die sich noch rächen könnte:

Heute: … ist der wichtigste Kritikpunkt nicht mehr, dass die Details der “Hebelung” erst im November nachgereicht werden, sprich am Mittwoch keine Einigung zu erzielen war. Jetzt geht es bereits mit Blick nach vorne darum, ob der Rettungsfonds Italien retten könnte, denn das Land ist jetzt das große Problem.

Das Wall Street Journal äußert sich sehr skeptisch, dass der EFSF genügend könnte, um Italien am Ende unter seine Fittiche zu nehmen. Das WSJ zitiert den Finanzmarktexperten Rym Ayadi am Centre for European Policy Studies in Brüssel: “If the market perceives Italy to be a big problem, I’m not sure that the EFSF will be able to solve that problem”.

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Johannes October 28, 2011 at 5:35 am

“Jetzt geht es bereits mit Blick nach vorne darum, ob der Rettungsfonds Italien retten könnte, denn das Land ist jetzt das große Problem.”

Das wird Drahgi schon regeln, effektiv und mit der schallgedämpften “EZB – Bazooka”. Die EZB hat nämlich nachgelegt und jetzt die Goldman-Sachs Variante, das Modell Drahgi, eingführt. Hier ist nachzulesen was wir zu erwarten haben, nämlich “außergewöhnliche Maßnahmen”.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/ezb-draghi-verspricht-weitere-krisenhilfe-11505916.html

Der Gewöhnungseffekt an diese “Hilfen” wird sich sehr schnell einstellen, ähnlich wie bei harten Drogen. Und der spätere Entzug wird ähnlich schmerzhaft sein – Exitus nicht ausgeschlossen.

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Nepumuk October 28, 2011 at 8:45 am

Hallo in die Runde…

ich möchte auf einen Punkt hinweisen der gestern und heute scheinbar übersehen wurde.

Gestern sind in der ersten Euphorie des Gipfels die Anleihen der Südschiene in den Keller gegangen, haben aber nach und nach im späteren Handel ihre Gipfelgewinne eingedampft.

Allerdings sind die deutschen Bunds ( 2 Jährige ) gestern zeitweise um mehr als 30% gestiegen.
Somit hat meiner Meinung nach der Bondmarkt auf den Risikotransfer reagiert der beschlossen wurde.

Und heute liegen diese schon wieder 8% über dem Wert von gestern.

Da bleibt mir nur zu sagen… DANKE Frau Merkel.

Da haben sie einem der wenigen Schwimmer der sich noch über Wasser halten kann einen weiteren… sehr schweren Mühlstein umgehängt.

Eine weitere wie ich finde beunruhigende Tatsache ist, das CDS auf Staatsanleihen durch die Bank weg zur Zeit zwischen 10 und 15% nachgeben.

Denn das ist nur ein Vorgeschmack was meiner Meinung nach dann auch bald mit den entsprechenden Bonds passieren wird.

Da CDS Versicherungen gegen einen Verlust bei Anleihen nun wertlos sind, weil ja alle Verluste nur noch (erzwungen) freiwillig sind, wird sich jeder der in Staatsanleihen investiert ist sehr bald fragen ob das nun wirklich eine gute Idee ist.

Weil weitere Haircuts in anderen Ländern ja nicht weit in der Zukunft liegen dürften und nun die Versicherungen quasi ausgehebelt sind, werden sich die Investoren sicherlich bald eine andere risikoarme Assetklasse suchen.
Investoren in Staatsanleihen sind ja nicht grade für ihre Risikofreude bekannt.

Und wenn diese Herde / Lawine erst mal ins rollen kommt….

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Willie_Esco October 28, 2011 at 9:13 am

Mr. Gaertner,

da dürfen Sie echt froh sein, dass sie im schönen Vancouver wohnen. Europa und die USA sehen ja momentan katastrophal aus. Die freiwillige Beteiligung sagt schon alles aber auch in anderen Teilen dieser Welt sieht es nicht rosig aus.
Die Russen kriegen ihre Wirtschaft auch nicht richtig in den Griff, dank der Abhängigkeit des Rubels zum Ölpreis und vielen anderen Dingen. Die Japaner fighten ebenfalls und auch die Chinesen sind einem (noch) leichtemn Dämpfer ihrer Wirtschaft ausgesetzt.

Meine Frage diesbezüglich, wie sieht die Situation in Kanda aus? Ich selbst habe eine Zeit lang in Vancouver gelebt und den dortigen Häusermarkt “kennengelernt”. Meinen Sie, dass diese Blase in absehbarer Zeit ebenfalls platzen wird? Wie wären die Auswirkungen einzuschätzen?

Mit freundlichen Grüßen!

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markusgaertner October 28, 2011 at 3:59 pm

… die Frage nach der Situation am Immobilienmarkt von Vancouver ist berechtigt. Die Meinungen sind geteilt. Ich denke, das ist ein Einzelmarkt mit starken Sonderfaktoren, sprich enorm vielen reichen Chinesen, die Geld ins Land bringen und investieren. Bei der Rate, mit der in China Reichtum geschaffen wird, könnte das noch eine ganze Weile anhalten. Doch in den vergangenen zwei,drei Monaten sieht man eine erste Beruhigung. Die Zahl der Angebote steigt, Häuser sind bis zum Verkauf länger auf dem Markt, die ersten Makler meckern …. Viele Grüße

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Joker October 28, 2011 at 9:48 am

Hat jemand die Vereinbarung zwischen der EU und den Banken gelesen?
http://www.calculatedriskblog.com/2011/10/euro-summit-statement.html

Wachsweich….. da koennen beide Seiten reinlesen, was sie wollen, bis es zu harten Entscheidungenen kommt.

Wie der EFSF gehebelt wird, ist weitgehend unklar (weil es oekonomisch nicht geht..) und die Banken recap ist nicht ausreichend. Und wenn die GR Schulden restruckturierung freiwillig ist, wird die Hebelung des EFSF nicht funktionieren – den die Garantien des EFSF sollen nur greifen, wenn es zu einem “richtigen” Default kommt. Warum soll ich 100 dem EFSF geben, unter der Annahme, das die ersten 20 abgesichert sind, wenn die Spielregeln fuer die Auszahlung von dem Garantiegeber geaendert werden koennen? Wer soll das kaufen?

Das ganze Paket ist ein grosses Placebo, Halbwertzeit? (Ich wage nicht, zu spekulieren.)

Auf wenn dann wieder alle ueber mich herfallen: Merkel hat zumindest vorlaeufig Sarkozy daran gehindert, die EZB in eine Gelddruckmaschine zu verwandeln. Mir ist klar, dass es trotzdem dazu kommen wird, wenn sich in Berlin irgendwann die Erkenntnis durchsetzt, dass die Probleme noch viel groesser sind, als fuer die Gipfelentscheidungen angenommen……

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Joker October 28, 2011 at 9:58 am
Andreas Ludwig October 28, 2011 at 11:17 am

Wenn ich ehrlich bin hoffe ich das Markus Gärtner Recht behält und die China Boys ihr Geld schön bei sich behalten…Man könnte sich aber in den schönsten Träumen ausmalen was passiert wenn sie es doch tun….da ich kein Träumer bin, den Chinesen alles zutraue, möchte ich erst gar nicht anfangen zu träumen….von Vorständen die sich in unsere Industrieunternehmen einkaufen und nicht mehr für Europäer zu unterscheiden sind und Namen die sich anhören wie Tsetung oder so.Oder das wir Chinesische Arbeiter auf den Baustellen unserer Autobahnen finden, weil der Deutsche Staat sie an Chinesische Unternehmen vergeben muss…Ich denke die Situation ist brandgefährlich.Ich sollte aufhören….zu träumen…

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Bernd October 28, 2011 at 3:48 pm

Ich bring es mal auf den Punkt. Was China da fordert ist die bedingungslose Kapitulation, und die Auslieferung der deutschen Hochtechnologie-Unternehmen! Und bieten tun die Chinesen dafür wertlose Dollars, von denen sie wissen, dass China nichts mehr damit anstellen kann und die gaaaaanz langsam von Heli-Boy Bernanke entwertet werden. Wenn die Europäer, und erst recht Deutschland darauf eingehen, ist endgültig klar, dass der Euro gescheitert ist.

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Andreas Ludwig October 28, 2011 at 11:32 am

Dieser Artikel beschreibt das, was mich schon seit Wochen beschäftigt.Solche Artikel über die Deutschen gabs doch schon mal…lang lang ist es her…

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,794561,00.html

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Andreas Ludwig October 28, 2011 at 11:46 am

Dieses Europa und mit allem was dazu gehört tut Deutschland nicht gut. Viele verbinden dieses Europa vielleicht mit Aufschwung und Geld verdienen und Wohlstand für Deutschland.Man könnte auch sagen Wirtschaftsmacht.Ich denke irgendwann kippt es in eine Richtung die wir so vielleicht gar nicht wollten…Oder doch?Fakt ist ,aus der Geschichte kann man ja lernen, das es keiner so richtig geschafft hat.Es waren immer nur Epochen. Manche waren lang…manche sehr kurz…schaun wer mole

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Tom October 28, 2011 at 2:16 pm

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Auch diese “Euro-Rettung” taugt nicht dazu, das Problem zu lösen, weil sie sich nicht mit der Problemlösung befasst, sondern mit der Symptom-Therapie. Die ausgegebenen “Beruhigungspillen” haben zudem schreckliche Nebenwirkungen: Die drastischen Sparmassnahmen würgen die Realwirtschaft in den betroffenen Ländern derart ab, dass es zum Organversagen kommen muss. Zumindest in Deutschland scheint man sich schon darauf vorzubereiten, dass die kleinsten Zellen des Organismus nicht allzu aufmüpfig werden, wenn sich der gesamte Organismus unter grossen Schmerzem windet:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/terrorbekaempfung-als-vorwand-regierung-will-kritiker-mundtot-machen.html

Still und heimlich installiert man nebenher ein Regime, welches im Grunde jetzt schon schlimmer ist, als das in der DäDäRä.
Hier geht es mittlerweile um mehr als “nur” um Geld, Währungen und Märkte, hier geht es um die totale Kontrolle der Schafherde!
Wenn das so weitergeht, kann ich demnächst hier in den politisches Asyl beantragen!

Gruss
Tom

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Joker October 28, 2011 at 7:42 pm

Hallo,

SZ zur Karlsruher Entscheidung – 9 Hansel sind nicht das Parlament…

http://www.sueddeutsche.de/politik/euro-rettungsschirm-neun-hansel-sind-nicht-das-parlament-1.1175819

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