Mehr aus dem Goldman-Orbit. Auch der US-Botschafter in Deutschland ist ein lang gedienter Goldman Sachs-Manager. 23 Jahre ! – Folgendes Zitat stammt von der Webseite der US-Botschaft in Deutschland:
Ambassador Murphy spent 23 years at Goldman Sachs and held a variety of senior positions, including in Frankfurt, New York and Hong Kong, before becoming a Senior Director of the firm in 2003, a position he held until his retirement in 2006.
Mehr noch: Murphy leitete 1993-1997 das Frankfurter Büro von GS, danach wurde er Asien-Präsident bei der Bank.
Hervorragend, ausgezeichnet, selten hat Barack Obama so effektiv Weichen gestellt. US-Botschafter Murphy wurde in Obamas Amtszeit entsandt. Murphy war zuvor – von 2006 bis 2009 – Finanzchef des Democratic National Comittee. Das ist die geschäftsführende Einheit der Demokratischen Partei von Obama in den USA. Die Kapitänskajüte der Partei, sozusagen.
Was für ein Zufall !” Quatsch. Ein vieles enthüllender Fakt. Und wie hilfreich !
Denn die USA wollen unbedingt, dass die Euroland-Europäer ihr Dauer-Debakel endlich beenden: Duch Monetarisierung wie die Fed, oder durch Euro-Bonds. Durch irgend etwas Massives jedenfalls, das es erlauben wird, den Geschäftsbanken enorme Bestände von Schrottanleihen aus Wackelländern abzukaufen.
Die zweite Rettungsrunde soll ja schließlich kein banaler, ordinärer Bailout werden.
Der Grund ist simpel: US-Banken haben – oft ungedeckt – Garantien auf europäische Anleihen an ihre Klientel verkauft. Damit haben sie groß Geld gemacht. Doch Kapitalreserven für die Garantie-leistungen – sollten sie erfüllt werden müssen – gibt es nicht.
Also dürfen eine Staatspleite – oder verheerende Anleiheverluste – nicht eintreten. Sonst landet auch das US-Bankensystem in den USA gleich wieder in der nächsten dicken Krise.
Wie praktisch, dass der US-Botschafter in Deutschland da nicht nur den nötigen Sachverstand mitbringt, sondern auch gleich die Goldman-Denke.
Da kann man Frau Merkel einiges leichter verklickern. – … und den nötigen Druck ausüben, falls das Kanzleramt sich ungebührlich sträubt, wenn der Druck noch größer wird.
Da auch der EZB-Chef ein GS-Mann ist, und die beiden ungewählten Premiers in Athen und Rom Banker sind, lässt sich doch bestimmt einiges arrangieren, wenn die störrische Kanzlerin sich nicht umstimmen lassen will.

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Und da reden die Verschwöhrungsheinis von Unterwanderung, das ist einfach nur noch ein Überrollen das die Goldmänner hier veranstalten. Politiker fast aller Parteien sind in meinen Augen Hebelprodukte. Kleiner Einsatz von Spenden und Versorgungsposten bringt gigantische Gewinne. Und da die Politiker samt ganzer Parteien im Verhältnis zur späteren Beute so günstig sind, kauft man eben gleich möglichst alle zusammen. Eine Wette mit 100% Gewinnwahrscheinlichkeit nennt man das. In den USA ist das ja noch einfacher als bei uns. Nur eine Partei mit zwei rechten Flügeln, genannt Republikaner und Demokraten. Um uns noch vor Weihnachten den Rest zu geben, erwarte ich so etwas wie ein neues 911(eventuelle die Iraner?) ………………..aber pssssst!
Zustimmung. Das ist Verschwörungspraxis oder globale Finanzaristokratie oder auch die Politik ist tot, lange lebe Goldman Sachs. Und den Goldmännern mangelt es nicht an Nachwuchs. 300.000 junge Menschen haben sich weltweit bei Goldman beworben. Nur 4 % konnten in den erlesenen Zirkel, so Blanlfein, aufgenommen werden. Noch Fragen Kienzle?
Wenn heute irgendwo auf der Welt Wahlen stattfinden, heisst der Gewinner immer Goldman Sachs, egal was auf dem Stimmzettel angekreuzt wurde.
Radikalklösung: Nullen steichen, Crash mit all seinen “Nebenwirkungen”, Neuanfang, aber nicht alter Wein in neuen Schläuchen. Wahrscheinlichkeit: unter 1 Promille.
Ein neues 9/11 dürfte in der Pipeline sein, sehe ich auch so, aber nicht vor Weihnachten. Da kommt noch genug Unheil, da brauche ich nicht noch ein 9/11.
Die Wahrscheinlichkeit von unter 1 Promille muss ich nach oben korrigieren, nachdem ich soeben die DMN gelesen habe: Krise von Politik und Wirtschaft: „Eine Revolution ist ohne Alternative“
Der Soziologe Hans-Jürgen Krysmanski hofft auf eine friedliche Revolution. Wunschdenken, wenn man an die Natur des Menschen und wenn ich an meinen gestrigen Weihnachtsmarktbesuch denke.
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/33725/
………”wenn ich an meinen gestrigen Weihnachtsmarktbesuch denke.”
So ist es.
So lange sich die Deutschen noch dämonische Weinnachtsbeleuchtung in Ihren Vorgärten und auf den Balkonen leisten können, die Bio-Tonnen überlaufen und der Bäcker mit dem PKW angefahren wird, ist die Welt in Ordnung.
Der deutsche leidet an Bewegungsmangel.
Wenn eine Veränderung kommt, dann kommt sie von außen.
Nun also doch das Anwerfen der Notenpresse. Der letzte Absatz aus dem Artikel der DMN hätte auch von Volker Pispers sein können.
Ich zitiere: Merkel konnte offenbar vom Gelddrucken überzeugt werden, weil die großen Player der Finanzindustrie unisono behaupten, das Gelddrucken hätte keine inflationäre Wirkung. Sie versprechen, all das gedruckte Geld an sich zu nehmen, um eine Inflation im Euro-Raum zu verhindern.
Die Finanzbranche macht den Kabarettisten zunehmend Konkurrenz. Einfach süss, was die Clowns so behaupten. Mit Volldampf in den Untergang.
Dem Euro gebe ich maximal, eher weniger als ein Jahr.
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/33737/
@Tom: Ihre Fragen, die Sie bei den Leserempfehlungen gestellt haben, die sind von der Aktualität eingeholt worden. Das gleiche gilt, zumindest teilweise, für meine Antwort.
Meine Fragen hatten sich zuallererst an diejenigen gerichtet, die vehement die Einführung der Euro-Bonds fordern und die Errichtung eines EU-Staates mit allen entsprechenden Konsequenzen (Transferunion, Anpassung von Renten, Rentenalter, Steuern usw.) befürworten. Und dies eben aus ganz persönlicher Sicht gemäss der Fragestellung:
Was bin ich persönlich bereit, in die Ereichung “höherer Ziele” (zum Wohle der Allgemeinheit, denn es wird ja wohl dabei davon ausgegangen, dass es allen Bürgern Europas dienlich ist!), zu investieren (oder auch: was bin ich bereit, an Einbussen hinzunehmen)
Leider gabs nur eine Antwort, von Phillip Johannes, von dem ich allerdings weiss, dass er sich eine solche Entwicklung auch nur unter bestimmten Voraussetzungen vorstellen kann, z.B. mit Politikern, die wirklich zum Wohle der Wähler wirken.
Naja, vielleicht kommt ja noch was von anderen….. (Woran ich persönlich nicht glaube!)
Gruss
Tom
frau merkel knickt schneller ein als ich erwartet hätte wenn ich den artiel richtig verstehe von die simpsons.
nun denn.
dann frohes drucken.
veuve cliquot wird es freuen. champagner aktien sind sicher in.
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irland leidet unter dem efsf;
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/33721/
das teil ist aus dem juli und noch immer fehlen details.
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE7AQ04620111127
sag mir einer die wüßten was sie tun.
Ich bin ja ein friedlicher Mensch. Ich überlege aber doch langsam, ob es der Weltbevölkerung nicht zuträglicher wäre, ALLE Goldman Boys (und Girls, wenns die gibt) per 21.12.2011 einfach umzunieten. Einen Virus kann man eigentlich nur mit Antibiotika eliminieren.
.. BITTE keine Aufrufe zu Gewalt, das hat in diesem Blog keinen Platz. Ich lasse mir darüber auch keine Diskussion aufzwingen … sonst bin ich ganz friedlich, wie alle wissen … Man kann für Viren ja auch ein unappetitliches Biotop schaffen, in dem sie sich nicht mehr vermehren können …
Hatte zu Beginn seiner Amtszeit die “Ehre”, Herrn Murphy auf der ersten Station seiner Hochschul-Tour durch Deutschland live zu sehen. Die ganze Show glich eher einer Propaganda-Veranstaltung: Nur nebensächliches blabla, Einlaufmusik wie beim Boxen, “huuu, wir amis sind so toll und haben euch von den nazis befreit” usw. usf.
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Das Publikum hatte am Ende gnädigerweise die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei kam natürlich wieder nur seichter Schrott raus. Meine Frage, ob er mir mit seinem GS-Hintergrund sagen könnte, was das Trio infernale (Obama/Geithner/Bernanke) abgesehen vom Gelddrucken zur Stützung der Wirtschaft zu tun gedenkt, hatte ich schnell verworfen. Asche über mein Haupt, aber die vielen bedrohlich aussehenden Männer in schwarzen Anzügen, die nichts anderes zu tun hatten, als den ganzen Schmuh mit Kameras aufzunehmen, ließen mich damals schon von der CIA morgens in meinem Schlafzimmer träumen
Abgesehen davon, dass ich mir die Antwort schon denken konnte. Und so sehr unterscheidet sie sich nicht von der Realität heute.
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