Es gab einmal eine Zeit, da waren die Aktienbörsen ein guter Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Auf Basis der geschätzten Gewinne wurde die Zukunft gehandelt.
Es ging dabei um einen Horizont von Monaten, bisweilen Jahren. In der Ära der nano-getunten Zocker-Maschinen reicht jeder Zyklus aber nur noch von Schlagzeile zu Schlagzeile.
Und selbst das haut nicht mehr richtig hin, weil sich eine von Momentum, Mauscheleien und wachsendem politischen Einfluss geprägte Kursdynamik entwickelt hat.
Die Rally am Montag und Dienstag, in deren Verlauf der S&P 500 addiert 3,2% zulegen konnte, ist ein gutes – vielleicht das jüngste – Beispiel dafür.
Die Kurszuwächse fanden im luftleeren Raum statt, nein, nicht einmal das, sie gediehen in einer Salve anhaltend schlechter Nachrichten. Doch die wurden teils nicht wahrgenommen, teils von den Momentum-Tradern als irrelevant für ihr Investment-Muster abgeschmettert.
Die Welt, wie wir sie kennen, versinkt ohne Unterlass in immer tieferem Schuldenmorast. Die Wall Street nimmt sich die Freiheit, das von Zeit zu Zeit – und zuletzt immer öfter – völlig zu ignorieren.
Sie kann es sich erlauben, denn sie schafft sich ihre eigene Realität. Es ist wie zwischen Harry Potter und den Muppets aus dem Weltraum. Die Welt vor ihrer Bühne ist nur ein Vorwand, aber sie ist nicht relevant.
Die OECD korrigierte in einem lange nicht gesehenen Stakkato am Montag die BIP-Prognosen von Deutschland über die USA bis nach Großbritannien, Frankreich, Italien und den gesamten Euroraum drastisch nach unten.
No Problemo, sagte der Dow Jones Index und sattelte 291 Punkte drauf. Begründung: Der IWF könnte ja Italien helfen, trotz Dementi, die Finanzminister in Brüssel könnten doch am Dienstag und Mittwoch den längst erwarteten Durchbruch in der Euro-Schuldenkrise erzielen, und die Konsumzahlen aus den USA waren ja spitze.
Dass die Umsatzzahlen durch und durch manipuliert und verzerrt waren: Kein Problem.
Am Dienstag freute man sich in New York dann über die satten Zuwächse beim Konsumenten-Index des Conference Board. Bestätigung, dass alles paletti ist.
Der DOW schoss wieder nach oben, prallte aber drei Mal an der Linie bei 11.630 Indexzählern ab, um dann zahme 32 Pünktchen im Plus zu schließen.
Was war geschehen ? American Airlines, die ehemals größte US-Fluggesellschaft, rettete sich unter den Schutzschirm des Gläubigerschutz-Paragraphen “Chapter 11″.
Mit Blick nach Brüssel wurde zudem klarer, wie schwierig es in dem aktuellen Bondmarkt-Umfeld ist, den Rettungsschirm – wie vor sechs Wochen in Brüssel beschlossen – zu hebeln.
Außerdem wenden die Finanzminister ihren Blick angesichts der vielen “Njets” aus der EZB und aus Berlin so stark nach Washington zum IWF, dass noch der unbedarfteste Beobachter zu verstehen vermag: Die sind mit ihrem Latein ganz schön am Ende.
Nicht, dass das neu wäre. Aber es hätte sich ja im positiven Sinne verändern können, unter dem wachsenden Druck.
Keine Spur davon. Und die naiven Versuche, die politische Integration zu beschleunigen, lassen die Politiker im Euroland noch weiter hinter die Kurve zurückfallen.
Das ist wie ein Schrittmacher beim Speedway-Rennen, der sich entschließt rückwärts zu fahren, damit er weiter vor den Fahrer kommt, den er ziehen soll.
An Dienstag Nachmittag dann in den USA schlug Standard & Poor´s zu.
Zahlreiche Banken rund um den Globus wurden abgestuft. Ein Schritt, den weitere Ratingagenturen nachvollziehen dürften. Denn nicht nur die Finanzmärkte kämpfen gegen das Absaufen an, die Vermesser der Kreditwürdigkeit müssen ebenfalls ihren Kopf über dem steigenden Wasser halten indem sie wenigstens diesmal “beweisen”, dass sie die Krise rechtzeitig kommen sehen.
Genau betrachtet, ist es auch diesmal wieder zu spät. - Aber: Who cares ? Nur wir hier, und das zählt ja nicht.
Am Abend amerikanischer Zeit dann: Indiens Wachstum fällt im dritten Quartal auf 6,9%. Das ist der geringste Zuwachs in 2 Jahren.
Außerdem haben wir gestern gehört, dass Japans Haushalte die Konsumausgaben beschränken, weil die Arbeitslosigkeit zunimmt.
In all dem Schlamassel sagt der JP Morgan(auch von S&P herabgestuft)-Aktienstratege Thomas Lee einen Zuwachs des S&P 500 bis Jahresende auf 1.350 Punkte vorher, ein Anstieg ab dem Montag gerechnet von 13%.
Der Kerl ist entweder völlig durchgeknallt, oder er hat – was wir ja in den vergangenen Monaten immer mal wieder als Streiflicht aus dem Dunstkreis der Insider-Netzwerke gehört haben – bereits einen Wink von der Fed bekommen, wann QE3 losgeht.
Nichts von alledem würde mehr überraschen, nur noch mehr verärgern.
Deswegen lasse ich Bloomberg und CNBC nur noch ohne Ton an meinem Desk laufen. Die Lügen der Körpersprache und Bilder sind gerade noch so zu ertragen. Mit Audio obendrauf empfinde ich die Programme inzwischen als fortgesetzte Wasserfolter.
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Nette Beschreibung der Börsen: Es ist wie zwischen Harry Potter und den Muppets aus dem Weltraum.
Und wo ist der Zauberstab, der diesem Spuk ein Ende bereitet?
Die ganz ganz supergroße Katastrophe beginnt am 20. März. Tragt euch den Termin schon mal ein. Die “kleineren” Katastrophen erleben wir ja tagein tagaus. Aber nur diejenigen, die sehen können.
“Die ganz ganz supergroße Katastrophe beginnt am 20. März. Tragt euch den Termin schon mal ein. ”
Gut, habe ich gemacht. Dann definiere mir jetzt bitte noch “ganz ganz supergroße Katastrophe”, damit ich Dir und Deinen Sternenfreunden das dann entsprechend um die Ohren hauen kann. Danke.
lol.
Na vermutlich hat er Recht. Es gibt doch fast jeden Tag eine große Katastrophe inzwischen.
Vielleicht hat jp morgan ganz einfach mal mit gs und mit seinen freunden mario draghi usw. telefoniert… da kann man ja nun mal loslegen mit der enteignung der sparer.
upsi! :
http://www.welt.de/finanzen/article13741976/Nun-finanziert-die-EZB-Schulden-ueber-die-Notenpresse.html
das ist ja auch interessant:
http://www.welt.de/politik/ausland/article13742055/Botschaften-sollen-sich-auf-Euro-Kollaps-vorbereiten.html
die welt zitiert hier aus dem telegraph. hiernach geht ein hochrangiger minister davon aus, dass sich das BSP durch den Eurocrash halbieren koennte..o.k. der telegrapf ist nicht das papier, dass nun besonders eurofreundlich ist. aber: der link zum telegraph artikel fuert zum hinweis, dass dieser deleted ist..!!
http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8917077/Prepare-for-riots-in-euro-collapse-Foreign-Office-warns.htm
wer kauft von den diskutanten hier schon lebensmittelvorraete?
@Simpsons
was ist denn am 20. März !?
….20. März 2012 6:14 MEZ Frühlingsanfang;-)
Bingo … und das wird sich erst ändern wenn einer dieser Herren an einem Laternenpfahl baumelt …
Um ehrlich zu sein sehe ich mit den Börsen kein Problem. An der Börse werden bekanntlich Hoffnungen und Ängste gehandelt. Das sie die wirtschaftliche Situation widerspiegeln sollte (die künftige), ist eine logische Annahme, zwingend ist sie jedoch nicht. Man könnte natürlich behaupten, dass die Börse mittlerweile zum Casino mutiert ist, aber auch in diesem Fall sehe ich keinen Grund zur Aufregung, denn wer sich dort engagiert, muss sich dessen bewusst sein. All diejenigen, die fürher auf die schnelle Mark aus waren (getreu Kostolany : “Kaufen und schlafengehen”), verbrennen sich die zur Zeit die Finger. Dass dieser Ansatz veraltet ist, sollte auch mittlerweile jedem bewusst sein. Es gilt : If you can’t stand the heat, get out of the kitchen.
börsenhändler waren schon immer mehr oder weniger ein fall für die geschlossene abteilung einer landesnervenklinik.
es war schon oft eine sehr massive natur der realitätsverweigerung, gepaart mit übertriebener selbstüberschätzung nach dem motto ” es kann nur einen geben ” a la cassius clay.
( wobei clay ja nun tatsächlich ein sehr großer war ).
börsen und ihre trader – mal ehrlich, was sollte sich daran in der heutigen zeit geändert haben ?
was nicht nützlich ist wird ausgeblendet.
desweiteren gibt es immer noch genug anleger die hinterherhüpfen und hübsche provisionen bescheren.
Mal ein wenig über Zee Germans:
http://www.newstatesman.com/europe/2011/11/germany-european-economic
es wird teuer so oder so.
der artikel summiert es gut auf nach meiner meinung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,800800,00.html
Und heute der nächste Paukenschlag. Konzertierte Aktion der VerbrecherNotenbanken und der Dax hüpft fast 5 % ins Plus…
Was interessiert noch die echte Wirtschaftslage in Zeiten des verschenkten Geldes…
Ich habe letzte Woche angezeigt, das ich davon ausgehe, das die Allianz bei Heidelberger Druckmaschinen und Manroland (In Insolvenz) nicht mehr das nötige Kleingeld hat um beide Unternehmen zu pushen.Natürlich kommt man auch schnell und gerade dann zu einer Aussage, man müsse diesen Markt bereinigen, der sowieso schwierig ist.Und vor allem wäre Manroland mit seinen Preisen tiefst unter dem Wettbewerb gegangen.Das geht als Scheisshausparole durch alle Medien.Da ich tief in der Materie stecke und gute Kontakte habe, ist das schlicht falsch.Der einzigste der das getan hat war die Heidelberger Druckmaschinen AG. Die hat ihren Vorteil komplett ausgespielt durch die Stützung des Landes Bawü, den Manroland für sich nicht verbuchen kann.Dort winkt die Politik ab.Nicht das wir eine Verzerrung auf dem Markt haben, was wir in anderen Branchen auch feststellen, nein hier wird mit Unternehmen und Menschen gespielt wie mit Puppen.Zur bekräftigung meiner These dieser Link:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,800781,00.html
Was haben diese Unternehmen mit der Finanzsituation im allgemeinen zu tun?(Bankenkrise,Griechenland).Ganz einfach.Sie haben sich wohl doch nicht so schnell aus den Anleihemarkt zurück ziehen können wie stellenweise behauptet.Jetzt kommen wir wieder zu dem Thema zuerst die Unternehmen die produzieren, dann der Handel und dann erst die “Märkte”.Jetzt ist die Frage, wie sicher sind unsere Gelder bei diesem Unternehmen?Und wann bricht uns der ganze Scheiss zusammen?Und mit Sicherheit ist die Allianz nicht die einzigste Versicherung…
Die Zusammenhänge sind so Glasklar, das es schon weh tut.Und wenn man dann noch liest, das sich Grossunternehmen darauf vorbereiten das der Euro zusammenbricht, Siemens seine eigene Bank gegründet hat, dann sollten wir uns darauf vorbereiten das es ganz ungemütlich wird.Dann stimme ich Markus Gärtner zu…Wolkenkuckucksheim
WEIHNACHTSGELD!
“Der Kerl ist entweder völlig durchgeknallt, oder er hat – was wir ja in den vergangenen Monaten immer mal wieder als Streiflicht aus dem Dunstkreis der Insider-Netzwerke gehört haben – bereits einen Wink von der Fed bekommen, wann QE3 losgeht.”
Durchgeknallt ist der schon ein wenig aber das, was die Zentralbanken heute veranstaltet haben kann man kurz und knapp als QE³ bezeichnen.
………..und die sogenannten “informierten Kreise” wussten es schon seit Montag wetten dass…..
Bricht uns die Industrie unterm Arsch zusammen, brauchen wir nicht mehr über Hebel und Bonds und was weiss ich zu reden.Davon erholen wir uns ein Menschenleben nicht mehr…Weil diese Mittelständischen Unternehmer und Kleinstfirmen, die dann in den Bankrott rauschen, ihren Hintern nie mehr hoch bringen.Und Menschen die auch Unternehmer wirklich richtig sein können,wachsen nicht auf den Bäumen….die ein Unternehmen auch durch schwieriges Terrain führen.Wenn die Sonne scheint geht es immer.Wenn es regnet und du hast keinen Schirm zeigt es sich….Nehmen sie dir dazu aber noch den Regenmantel, kannste einpacken…
Wenn das Angebot durch künstliche Nachfrage aufgebläht wurde, ist ein Rückfall einerseits unvermeidlich und andererseits heilsam. Die schwächsten gehen dann weg und die Angebotsmenge normalisiert sich.
Ich glaube wir stehen schon mit beiden Beinen nicht mehr in der Pfütze, sondern schon bis zum Hals im Wasser…
Jauche Herr Ludwig, Jauche!
.
Erklärungen: http://www.federalreserve.gov/newsevents/press/monetary/20111130a.htm
Alle helfen Allen…!
Das sich die Börsen nicht in solchen Marktumfeldern so verhalten wie gerade, ist der Logik der Computersysteme geschuldet, deren gehandelten Volumina ja ein immenses Ausmaß von weltweit mitlerweile 2/3 der gesamten Aktienmarktes erreicht hat.
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=70436&key=standard_document_43044756
Die Handlungsmaximen der Computerprogramme basieren auf eine begrenzten Anzahl von Faktoren, welche nicht so flexibel erweiterbar sind. Im Gegensatz zum Menschlichen Verstand, der selbständig neue Erkenntnisse und Erfahrungen in sein Verhalten einflechtet.
Und wie die meisten Menschen sind die Programme blind für manipulierte oder geschönte Zahlen, was schlussendlich zu einer rosigeren Betrachtung der Gesamtlage führt als sie dem menschlichen Betrachter, berechtigterweise erscheint.
Wäre die Handelsmaschinen in der Lage mit den von ihnen in ihrem Blog offengelegten fiskalischen Faktoren zu rechnen, sehe deren verhalten sicherlich auch anders aus.
@ Simpsons Ja warum eigentlich gerade der 20.März, würde mich auch interessieren ???
Weil am 20sten März der Saturn vor dem Mars, der Neptun vor der Erde und der Sonne und die Finanzindustrie auf unser Haupt scheisst…-)))
Hallo Markus!
“In all dem Schlamassel sagt der JP Morgan(auch von S&P herabgestuft)-Aktienstratege Thomas Lee einen Zuwachs des S&P 500 bis Jahresende auf 1.350 Punkte vorher, ein Anstieg ab dem Montag gerechnet von 13%.”
Uns siehe da, der DAX hat heute in 5 MINUTEN um 5 Prozent zugelegt:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Dax-springt-ueber-6-000-article4894446.html
was da an konzertierter aktion der nationalbanken beschlossen wurde via swap agreement ist für einen solchen anstieg letztlich zu dünn.
die antwort zur frage nach dem 20, märz 2012
leute, da ist frühlingsanfang
Trotzdem hat es gewirkt! 6100 im DAX und DOW 12000 Punkte! Was da an den Börsen passiert, ist alles nur noch mit kollektiven Wahnsinn zu erklären. Mit der Wirklichkeit hatten die Börsen zwar nie viel zu tun, aber so abgekoppelt von der Realität wie in 2011 war es wohl das letzte Mal im Jahr 2000, und davor 1929.
Steckt sowas dahinter ???
http://www.zerohedge.com/news/did-large-european-bank-almost-fail-last-night
Habe mich schon gefragt, wer das war. Hat jemand Infos? Der Bankensicherungsfond hat jedenfalls sicher nicht genug Gelder um eine der großen Banken aufzufangen. Da heb ich lieber rechtzeitig ab.
Eine kreative Lösung unter:
http://eurogate101.com/2011/11/30/urlaubsgutscheine-fur-die-exportnation-deutschland/

……
Nochmal, nur 5 Mrd Euro an Urlaubsgutscheinen könnten nicht nur 10 Mio Deutschen zu einem zusätzlichen billigeren Urlaub am sonnigen Mittelmeer oder regnerischen Irland helfen, sondern auch zusätzliches Wirtschaftswachstum in der Peripherie schaffen, und wahrscheinlich hunderttausende von Jobs dort retten. Ohne dass hier Transferzahlungen an die Staaten stattfinden. Und 5 Mrd Euro sind weniger als 2% unserer Haftung für den EFSF, der uns keinen billigeren Urlaub bringt, der Jobs zerstört (durch IWF und Troika Austeritätsprogramme) und die Wirtschaft schrumpfen lässt.
Man sollte mal die Richtung ändern und Urlaubsgutscheine als zusätzliche Massnahme zur Eurorettung in Betracht ziehen.
Der Kurswahnnsinn hat wohl den Hintergrund, weil die Finanzbangster auf Biegen und Brechen das Börsenjahr retten wollen, und deshalb eine Jahresendrally starten wollen! Nur mal so um nee These in den Raum zu stellen, kann natürlich auch andere Gründe haben.
Jetzt mal eine Verschwörungstheorie. England zieht Botschafter inklusive Personal aus Iran ab, auch Norwegen zieht das Botschaftspersonal ebenfalls aus dem Iran ab. Und ganz Aktuell aus dem Ticker kommt die Meldung, das auch Deutschland den Botschafter abzieht!
Fluten die womöglich deshalb die Märkte, weil ein massiver Militärschlag bevorsteht?!
der post von markus könnte auch die headline haben:
markus allein und ratlos in toronto.
aber um mal die emotionen aus den diversen beiträgen herauszunehmen, versuche ich mal zu schildern, wie es bei hedgefonds und investmentfonds abläuft. tun sie mir bitte einen gefallen und ersparen sie mir irgendwelche moralischen kommentare. sie helfen wenig, zur erweiterung ihrer kenntnisse:
lassen sie uns an hand eines beispiels mal ein modell durchspielen. Sie sind ein investmanager/in und erhalten von ihrem kunden, das sind versicherungen, pensionsfonds oder reiche menschen eine summe, von sagen wir mal 10 Millionen dollar. die aufgabe besteht für sie darin, das vermögen ihrer kunden zu vermehren, mindestens aber zu erhalten. also mehr zu erlösen als die inflationsrate beträgt. geld ist also genügend vorhanden. die großen kunden haben das problem einer liquiditätsfalle. also mehr geld als anlagemöglichkeiten. nun gut. sie lassen ihren bauch sprechen oder ihre ” muschelwerfer ” oder auch nur eine diskussion mit ihrem team. und entscheiden sich, das zur verfügung gestellte vermögen in die börsen zu investieren. der vorteil: schnell rein und schnell raus. oder von mir aus in gold oder in indices ( via optionen oder zertis). das wirtschaftliche umfeld interessiert nicht. denn die lage, welche auch immer , ist kaum durchschaubar und sie zu analysieren kostet viel zuviel zeit. ihre kunden wollen ergebnisse und keine analysen der weltwirtschaft. können sie sich den druck vorstellen unter dem sie nun stehen? ok, kein mitleid, jeder hat gewusst auf was er sich einlässt, als er diesen job wählte. und ihre kunden interessiert nur eines: erfolg!!!!. nun gibt es gewisse tendenzen, die es ein bisschen erleichtern, eine anlageentscheidung zu treffen. also beipielsweise die ” horrormeldungen ” über den euro, die eu usw. darauf sich einzulassen, würde für sie und ihre kunden heissen: verlust. denn all diese meldungen, die ja auch hier heftig diskutiert werden interessieren sie als anlahemanger/in nicht mal am rande. ausserdem sind 80 % der meldungen interessengesteuert. eine großbank, ich nenne keinen namen , hat heftig auf einen ” schwachen ” euro investiert. natürlich hat sie kein interesse, dass der euro plötzlich steigt. denn die folge ist verlust. ein todbringendes wort. also wird, über die verschiedensten medien ( foren, blogger, finanzfachblätter usw.) gestreut, dass die eurozone in den nächsten tagen / wochen oder monaten garantiert im orkus verschwindet. es gibt immer wieder genügend , nun ja, gierige, die darauf abfahren. und das sind nicht nur die klein – und kleinstanleger. denn wenn diese meldungen über die medien laufen, ruft sie garantiert ein kunde an und will, dass auch sie auf den fallenden euro spekulieren. sie haben zwei möglichkeiten: sie machen es- und ihr kunde verliert geld. oder sie haben nerven und versichern ihm, dass genau das gegenteil passieren wird. stimmt ihr kunde ihrer psychologischen beratung zu dann können sie nur hoffen, dass sie recht haben. ( meistens haben wir recht). der vorteil unserer kunden ist, dass sie sehr wohl auch mit verlusten rechnen und nicht die männer mit dem colt schickt. ( naja, ncht immer). Die zeiten, in denen die börsen ausdruck der wirtschaftlichen lage von unternehmen waren, sind seit 5 jahren vorbei. denn das problem ist, es gibt zuviel geld! und dieses geld will, zwangsläufig, natürlich vermehrt werden. über die gründe zu spekuliern, warum es soviel geld gibt, überlasse ich gern allen ” intellektuellen ” und ” kennern dieser theorien”. denn das wissen darum bringt uns keinen us-cent gewinn. ausser die anerkennung einiger ganz neugieriger. aber wer zahlt schon von anerkennung seinen lebensunterhalt? richtig, kein mensch. nachdem also nun die idee, in indices zu investieren, nicht nur ein einzelner manager(in hat, sondern natürlich auch andere ist die folge davon, steigende indices. die wirtschaftliche lage hat sich um keinen deut verändert. weder zum besseren noch zum schlechteren. aber wir MÜSSEN gewinne abliefern. das beste was uns passieren kan, und diese situation haben wir extrem seit einem jahr, ist eine volatile börse, oder gold, oder indices oder was weiss der teufel. denn nur bei volatilität können sie geld verdienen. eine börse, die vielleicht langsam aber stetig nach oben geht, bringt ihnen nie die erträge, die ihr kunde von ihnen erwartet, und damit ihre gewinnbeteiligung. denn natürlich ist dieser service, geld anzulegen nicht kostenlos. manchmal vielleicht umsonst. aber nie kostenlos! die gebühren liegn zwischen 15 % – 25% des von ihnen erwirtschafteten ertrag. nun werden sie sagen, das das sehr teuer ist,. mag sein. aber 75 % des erwirtschafteten gewinns sind besser als gar nichts. und das risiko für sie ist, dass sie über ein paar monate erfolglos bleiben. und das mögen ihre kunden nicht so wahnsinnig gerne. und suchen sich einen anderen investmentmanager/in.
deshalb mein rat: vergessen sie wirklich die ganzen horrormeldungen die ja manche mit begeisterung lesen.
1. fragen sie IMMER, cui bono? und da relativieren sich viele meldungen ganz schnell.
2. lassen sie sich NIE beeinflussen von irgendwelchen ” tollen ” investments ” sei es gold, öl, dollar euro usw.
3. wenn sie mit am tisch sitzen wollen, bleiben sie felxibel. verkaufen sie , wenn sie 20 % erlöst haben und sagen good by. an gewinnmitnahmen ist noch NIE irgendjemand pleite gegangen.
4. vergessen sie theorien, annahmen und tolle vorhersagen. kein Mensch auf dieser welt, kann ihnen heute sagen, wie die finanzielle und wirtschaftliche lage in 3 tagen ist. und by th way, was nützt es ihnen?
5. wenn sie aber unbedingt ” hinter die kulissen ” blicken wollen und ” backstage ” sein wollen, dann sehen sie sich die mitspieler genau an. versucchen sie herauszufinden, wo die querverbindungen sind. hier lernen sie wirklich und können tatsächlich ein bisschen den trend erkennen.
6. und zum schluss: machen sie sich ideologiefrei!!!!!!!!!!!!!!!!! es mag ja sein, dass sie das eine oder andere ganz fürchterlich stört. es mag ja sein, das sie angewidert von dem spiel sind. dann bleiben sie halt draussen. aber versuchen sie nie ihre ideologie im markt umzusetzen.das ist ihr finanzieller tod.
so ich hoffe ihnen allen ein bisschen einen einblick und verständnis für diese ” verdamnmte geldmaschine ” gegeben zu haben. fragen gerne, aber keine aktientipps, insiderwissen oder vorhersagen.
lisa
ideologiefrei also, hm, nun ja. Geldmachen um des Geldmachen willens, ist das keine
Ideologie? Wieviel hundert Millionen Menschen mussten wegen diesem Sch… schon ihr
Leben vorzeitig beenden, wieviele Kinder verhungern wegen diesem Mist jeden Tag.
Weiter so, ideologiefrei Geld machen.
http://tandemvipera.blogspot.com/2011/11/tandemvipera-herbstbosachten-2011-same.html#comment-form
nette Kurve, was die uns wohl sagen will?
Bitte nach oben rollen, die dritte Graphik mein ich, aber der ganze Artikel ist es wert gelesen
zu werden.
Ich habe gerade in einem Geschichtsbuch über die Sozialgeschichte des 15-18. Jahrhundert geschmökert.(Fernand Braudel).
Damals gab es durchgehend ca 200 Familien, die die Geschicke jedes Landes bestimmt haben, sowie möglichst viele Ressourcen an sich gerissen haben – durchgängig. Wenn eine unterging, kam eine andere an ihre Stelle.
Dies ist heute auch noch so – und das “Geldmachen” gehört dazu. Die Bevölkerung hat noch nie eine Rolle gespielt, es sei denn sie stand mit Mistgabeln und Fackeln sehr nah vor dem Tor und es waren zuwenig Söldner zur Hand. Dann gab es temporär Erleichterung.
Unabhängig davon finde ich den Börsensanstieg logisch – jetzt sind die Geldschleusen offen, also Inflation für Vermögensgegenstände.
PS: Wenn man zu oft zwischen Geschichte und aktueller Lage hin und herwechselt, verliert man die Orientierung. Es ist heute so wie vor 400 Jahren, nichts dazugelernt.
Yep, und da siehste wo die Reise hingehen könnte…Das Geld verpisst sich aus der Welt und wird, wenn es nach den heute Geldmächtigen mit ihrem Machtgeld geht
durch eine unmittelbare Schuldknechtschaft (denn die Schuld ist nicht mit dem Geld verschwunden!!!) ersetzt. Das ganze sogar unter weitestgehender Ausschaltung des
Staates (der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehn), ein Berufs-, sprich Söldnerheer das kauft man, das wird von keinem Parlament in Marsch gesetzt. Dazu braucht man nicht unbedingt klingende Münze, da reicht beste Verpflegung und Belustigung aller Art nach Zapfenstreich, auch ein paar Privilegien.
Da Weihnachten nu finanziell “gerettet” ist schaun mer mal nach 2012.
Das sind doch nur Kollateralschäden….. wie kannst Du nur mit solchen Kleinigkeiten kommen.
Gruss
Tom
Sorry, werd mich demnächst auf das Wesentliche, also mein persönliches Wohlergehen
konzentrieren.
@ lischen
3. wenn sie mit am tisch sitzen wollen, bleiben sie felxibel. verkaufen sie , wenn sie 20 % erlöst haben und sagen good by. an gewinnmitnahmen ist noch NIE irgendjemand pleite gegangen.
LoL aber auf Verlusten sitzen bleiben, wa? Selten sowas Doofes gelesen.
“der post von markus könnte auch die headline haben:
markus allein und ratlos in toronto.”
Nach regelmässigen Besuchen dieser Seiten sollte sowas aber nicht mehrpassieren: Der Untertitel des Blog heisst: “Die Weltwirtschaft vom Pazific aus”. Das Alleine sagt schon aus, dass Markus nicht allein und ratlos in TORONTO sitzen kann, es sei denn, man hat beträchtliche Lücken in Sachen Geographie….
Gruss
Tom
das siehst du nun zu eng.
pazifik und atlantik … wasser ist wasser
Yeah Eingriff der Notenbanken!
Leider zeigt, dass nur eins. Die Eurokrise wird schlimmer und bevor es richtig schlimm wird, wurde eingegriffen.
Weiter ist die Krise noch lange nicht ausgestanden. Nach einer Erholung wird es weiter runter gehen an den Börsen, da bin ich mir sicher. Helfen können nur noch EZB/ Eurobonds, das haben die Zentralbanken jetzt deutlich gemacht, denn Krisenrettungsfonds sind einen Dreck wert.
es sieht nach Panikreaktion der Zentralbanker aus! Fazit zweier guer Analysen, viel Dope für die Börsianer um eine exzessive Börsenparty zu feiern, aber keine Lösung für die Probleme der Welt. Der Kater wird folgen.
Große Panik, weiche Birnen und die Rallye
http://www.rottmeyer.de/grose-panik-weiche-birnen-und-die-rallye/
Konzertierte Notenbank-Aktion Nr. 2: Liquidität für alle! – Dope statt Entzug, Börsenparty gegen die Krise
http://www.querschuesse.de/konzertierte-notenbank-aktion-nr-2-liquiditat-fur-alle-–-dope-statt-entzug-borsenparty-gegen-die-krise/
Was sollen Eurobonds retten? Da ist der ganze Sch** dann drin, und die werden abgestuft.
Wenn man es genau nimmt, sind doch die Eurobonds nichts anderes, als der verbriefte Subprime-Kreditmüll der Amis von vor 3 Jahren. Oben drauf liegt nee hübsche Hypothek/AAA-Bundesschätzchen und der Rest ist Müll.
Das ist 1. falsch und 2. wenn es so wäre, dann würde die EZB einspringen müssen und dadurch würden die Zinsen so oder so sinken.
Heißt: Eurobonds sind klasse!
Ja so haben sie es beim Subprime-Müll in den USA auch gemacht. Hat ja auch super gelappt wie man in den USA bewundern kann! .:-)
Bernd, den Finger sollte man nicht mit dem Po vergleichen, auch wenn das Eine in das Andere passt
Dafür brauchen wir keine Eurobonds – die EZB könnte einfach alle europäischen Anhleihen, auch die griechischen, auf 1% Zinsen hochkaufen. Die Staaten können wieder schön viele Schulden machen, und die Konjunktur und die Inflation brummt.
Die Bürger werdens schon zahlen, dann kostet das Benzin halt 3 Euro 24 (und kurz vor der NDM dann 25 Euro).
Nur weil man die spanischen + italienischen Anleihen in Eurobonds packt wird das nicht besser – Triple A werden die nicht bekommen (soviel kann der Kern nicht finanzieren) und damit sind die Papiere eh für viel Versicherungen nicht zu gebrauchen.
na aber willie-esco
du willst doch die notenbanken druckmaschinen laufen lassen bis sie heiß gelaufen sind.
nun meckerst du drüber.
Die Druckmaschinen laufen aber nicht
im krimi kommt oft vor dem exitus ein kurzes aufbäumen.
darf man das mal so mit der konzertierten aktion vergleichen.
ich denke es ist statthaft.
denn um nichts anderes handelt es sich.
der exitus ist absehbar.
noch am rande:
1 jahres bonds deutschland sind auf null prozent gefallen.
preiswert.
die finanzagentur sollte zuschlagen.
die ersparten milliarden werden dringend gebraucht.
Tjä, Herr Gartner, er muss etwas gewusst haben. Es sind nur noch ca. 8,5 Prozent.
Klasse Artikel…
Daten der europäischen Schande
http://www.querschuesse.de/daten-der-europaischen-schande/
Ich finde solche Artikel verdeutlichen die Borniertheit unserer Regierung in Berlin.
Man hat Inflationssorgen, obwohl die Depression vor der Tür steht. Wann gibt Merkel endlich nach? Nachdem auch bei uns die Arbeitslosigkeit auf 20% angestiegen ist???
Ferner habe ich neulich gelesen, dass mitlerweile 30% unserer Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Niedrigjobsektor beschäftigt sind. Wer soll später einmal unsere Autos kaufen oder sich Immobilien leisten können?
Die neoliberale Regierung ist eine Schande für unser Land und für ganz Europa. Leider rafft das der Michel nicht.
Man trainiert die Jungendlichen bereits im Niedriglohnsektor ihrer Rolle. Morgen arbeitslos übermorgen Arbeit, überübermorgen dann wieder Arbeitslos usw.!
Das ganze funktioniert bestens auch mit dem jetzigen Geldsystem. Morgen im Umlauf, übermorgen wieder nicht im Umlauf usw..!
Leider rafft unser Willie-Michel das nicht, dass Gelddrucken im stotternen Geldumlauf nichts bringt. Ok, mir dem “raffen” war es nicht so gemeint, denn immerhin stellst Du schonmal die Frage: “Wer soll später einmal unsere Autos kaufen oder sich Immobilien leisten können?”
@lisa ich kenne dich ja nicht.Aber ich hoffe du bist nicht eine von denen die aus dem Fenster springen wird wenn der Sack zu ist,oder erschossen im Graben liegst.Im kalten Zustand zockt es sich schlecht.Die in jungen Jahren dachten sie sind die grössten,sind mit 50 fertig.Ich hab sie alle gesehen,damals nach der dotcom blase.Die Anleger die verloren hatten bis der Arzt kommt und sich an meiner Schulter ausgeheult haben.Die,die in feinsten Büros gesessen haben in Düsseldorf und mussten mit nem Taschentuch nach Hause gehen das so gross war wie ein Zelt.lg Andi
@andreas ludwig:
danke für deine fürsorge ))))))))))
aber keine angst. diese ganzen up and downs kenn ich und ich geb dir recht. es gab eine ganze menge die sehr viel geld verloren haben. aber jene, die bei der dotcom hysterie mitgespielt haben, sind auch jene die in isalnd zu höchstzinsen geld angelegt haben, die lehman zertis gekauft haben und pleite sind, die heute gold kaufen und schon ärmer sind, die sich bei bernie engagiert haben ( na gut, da hat es nicht die ärmsten getroffen ), oder die bei mf global heute ihrem geld hinterherlaufen ( auch nicht die ärmsten). also nichts neues unter der sonne. wenn du den job mal so lange machst – und immer noch sehr viel freude daran hast, kann dich nur noch wenig erschüttern.
also keine sorge, ich werde mich weder aus dem fenster stürzen müssen, noch mich hinter dem zug schmeissen, noch ganz viel schnee benötigen. aber es ist sehr lieb von dir, dass du dir um mich sorgen machst. )))))))
danke und a nice day
lisa
Salve Lisa,
würde mich wirklich interessieren, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt gegen Edelmetalle spricht und warum Du glaubst, dass man damit viel Geld verlieren wird.
Schon mal Danke für Deine Antwort.
Gruss
Johannes
@Lisa..
Ich mache mir keine Sorgen um dich.-))) Du bist ne Frau…Die können das einfach..sicher und gezielt abzocken.-)))
Wer hat letztens so klugscheisserlich erzählt: Andi, die Sparkassen und Volksbanken sind solide und haben eine DZ Bank usw…
Okkkkeeeee
Was ist das?
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:teurer-zukauf-auch-sparkassen-haben-ihr-milliardengrab/60136661.html
Diese Banken sind im Besitz von Städten zb….Schön für sich selbst verantwortlich….
@Andreas Ludwig:
klingt ja nach schweren entäuschungen. und klar, wir mädels haben meisten ( nicht immer ) die bessseren nerven)))))))))
@Johannes
aber sicherlich nicht hier. meine pm:
lisa@blogblick.de
kein problem, frag was du wissen willst
lisa
@ Lisa
Und ich möchte hier nichts hören wenn et soweit is…Die Welt is schlecht und so…einen auf die Mitleidsscheisse…die haben wir uns selbst gemacht…
ob ich mit dem klugscheisserisch gemeint bin weiß ich nicht andreas.
ich sagte vor kurzem: sparkassen und volksbanken sind in aller regel ihrem alten geschäft treu geblieben und regional tätig etc.
natürlich gibt es – wie in jeder branche – auch unter denen schwarze schafe und sünder.
die dz bank ist das zentralinstitut der volks- und raiffeisenbanken, das ist ebenso im trouble wie z. b. die landesbanken ( die ursprünglich die regionalen zentralinstitute für die sparkassen in ihrem beritt waren.
dort wollte man unter allen umständen mit den großen der branche mithalten und zockte mit.
man war sich z.b. auch nicht zu schade seinen kommunen lukrative zinsswaps anzudienen.
mit dem entsprechenden erfolg ( für die bank ). geh mal gucken unter sachsen lb, du wirst fündig. bei anderen auch, keine frage. ich habe jetzt nicht die lust links rauszusuchen.
bevor allerdings bei der dz bank die steuerzahler bluten müssen erstmal die genossen bluten
(genossen ist der begriff für den anteilseigner bei volks- und raiffeisenbanken).
falls du mich meintest, tut mir leid wenn ich dir zu klugscheisserisch rüberkomme.
nachtrag für andreas:
der artikel sagt ja alles aus – die überschrift ist sachlich nicht ganz richtig. doch das ist das problem der medien immerwieder, es muß reisserisch sein.
egal, ich habe ihn jetzt gelesen und er zeigt das die landesbank den müll veranstaltet hat. die sparkassen müssen “ihn nur” zahlen …
es gäbe da noch die sparkasse köln, die in düsseldorf und noch etliche andere die größenwahn an den tag legten.
insgesamt allerdings sind spar-, volks- und raiffeisenbanken solide.
die haben ja nun auch nicht die profis an bord die das metier beherrschen.
wofür auch ?
Wohl dem, der sich weiterhin unbekümmert einen warmen Arsch leisten kann….
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mieterbund-warnt-vor-energie-armut/5908606.html
Gruss
Tom
Hallo Tom!
Ja so ist das mit dem Geld, das die Märkte flutet. Das will nun mal irgendwo hin.
Kaum haben die Zentralbanken ihre “konzertierte Aktion” gestartet, schon schnellen alle Indizes hoch. Auch die Rohstoffmärkte. Am Montag kostete der Liter Super bei mir noch 1,47 Euro. Heute Morgen waren es 1,57 Euro. Die Banker, Anlageberater (schöne Grüße an Lisa) und die dahinter stehenden Kapital-Besitzer freuen sich, und die große Masse der Menschen zahlt den Preis dafür. Wir hier z. B. über gestiegene Energiepreise. Menschen in den Schwellenländern mit leeren Mägen.
Ich nennen das Inflation, wenn Rohstoffpreise steigen und Produkte unmittelbar (wie z. B. Benzin) oder mittelbar (gestiegene Transportkosten, höhere Materialkosten, höhere Lebensmittelpreise) steigen. Im meinem Geldbeutel waren heute nach dem Tanken zumindest 5 Euro weniger als nach dem Tanken in der letzten Woche.
Aber vielleicht sehe ich das ja auch nur zu kleinkariert.
In der Deutschen Bank versteht auch niemand, warum die Leute in der Postbank auf einmal streiken. 3 Tage weniger Urluab im Jahr, 3,5 Stunden pro Woche mehr arbeiten und das für bis zu 30 Prozent weniger Gehalt. Man muss das ja schließlich in einem größeren Zusammenhang sehen. Herr Ackermann hat den Aktionären tolle Renditen versprochen. Und wenn man das mit Zocken nicht hinbekommt, dann könnten doch die lieben Mitarbeiter wenigstens ein bisschen was dazu beitragen, damit die Renditen im schönen zweistelligen Bereich bleiben:
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:warnstreik-postbanker-protestieren-gegen-spardiktat-der-deutschen-bank/60136748.html
Du denkst nicht kleinkariert!!
Und von mir auch schöne Grüße an Lisa die mit den jetzigen Up an den Börsen ein schönes Glücksgefühl erleben konnte.
Lisa, ich kenne das, was Du geschrieben hattest.
Ein weiser Alter Mann in nahen Regenwald – Urlaub sagte mal zu mir, ihr werdet alle Bankrot gehen.
Hallo Andreas,
was muss ich denn da lesen?
“Ich mache mir keine Sorgen um dich.-))) Du bist ne Frau…Die können das einfach..sicher und gezielt abzocken.-))) Tzz, Tzz,Tzz – was soll das den heißen?
Da fällt mir auch ein Vorurteil zu Männern ein, nur der Ausgewogenheit halber
http://www.youtube.com/watch?v=lYxrkoBwgfw
Nächtliche Grüße
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