Der EURO wird gerade massakriert

by markusgaertner on 13/12/2011 · 35 comments

2011-12-13_0818

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Der Euro ist zum US-Dollar in der vergangenen Stunde völlig abgestürzt. Die Märkte hauen auf die Gemeinschaftswährung gnadenlos drauf. Der Rutsch ging bereits von 1,32 auf jetzt 1,3064 …. Dieser Eintrag stammt von 17:21 Uhr deutscher Zeit

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Joker December 13, 2011 at 17:17

Der PSI Griechenland (private sector impairment contribution) ist gerade gescheitert. Merkel hat wiederholt – am Freitag hat keiner zugehoert – das der ESM nicht gehebelt wird.

Begrenzte Mittel gegen unbegrenzte Ansprueche ——- kommt mir das nicht bekannt vor?

Sonst ist es immer noch der gleiche Wahnsinn wie gestern.

Rate zu Zulauf interview – zwei Blogs zurueck habe ich den Link hinterlegt. Gut zuhoeren und nachdenken…..

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Joker December 13, 2011 at 22:40
Catweazle December 13, 2011 at 18:08

Das ist wohl eher der Supergau für den Dollar. Einen besseren Gefallen können die der Europäischen Exportwirtschaft doch überhaupt nicht tun.

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Benedikt December 13, 2011 at 18:11

Die FED müsste schnell QE3 auflegen, dann würde es den € Kurs schnell wieder besser gehen. So wirds mit den Sinkflug des € unaufhaltsam weiter gehen.

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georg December 13, 2011 at 18:29

catweazle
europäische exportwirtschaft gibts nicht.
die deutsche exportwirtschaft profitiert und genau das ist das problem.
ausserdem was ist mit dem ölpreis ? der wird in dollar abgerechnet, wie schön für griechenland…
gruss georg

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panik oder wie December 13, 2011 at 21:06

1,3027 und Gold taucht auch ab , ist da was am kommen ?
Donnerstag ist FED Time , kommt da Qe3 ?

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Wolfgang December 14, 2011 at 06:12

Griechenland imporiert aus dem Iran zu Europreisen.

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M.Gatzke December 14, 2011 at 08:28

Der EURO wird gerade massakriert
—–
und mit ihm in folge Millionen Bürger.
Aber was solls. Die aufmerksamen Bürger haben sich bereits gerettet, Die Schläfer – das ist immerhin noch die Masse–werden mit einem Böllerschuss aufgeweckt.
Dei Erfahrung lehrt unds immer wieder- die Politiker und Eliten können machen was sie wollen- der Bürger merkt es erst, wenn alles unter Dach und Fach ist. Er will einfach die Augen schließen und nichts sehen. So war es immer, so ist es heute. Vieles könnte verhindert werden ,wenn- ja wenn- der Bürger mehr mitdenken würde. Stattdessen lässt er sich immer wieder einlullen– ist doch alles nur Verschwörungstheorie. Mit diesem Schlagwort lässt sich alles leugnen und die Gauner lachen sich ins Fäustchen.

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RFSchneider December 14, 2011 at 11:04

Die letzten drei Jahre pendelt er immer zwischen 1.25 und 1.50. Zu Jahresanfang war er dort, wo er jetzt ist. Solange er nicht unter 1.25 geht schau’ ich garnicht hin.

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philipp johannes December 14, 2011 at 11:07

na, und der efsf chef hat ja nun auch einen sinnigen humor:
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/12936/

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Nepumuk December 14, 2011 at 11:42

1,30

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Bazooka December 14, 2011 at 11:45

War eben kurz bei 1,2997!

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Willie_Esco December 14, 2011 at 12:09

Der Euro wird nicht massaktriert. Er wird einfach nur schwächer, weil er gegenüber dem Dollar eindeutig überbewertet ist.

Die Reise geht weiter runter, auch an den Axxienmärkten.

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Andreas Ludwig December 14, 2011 at 14:32

joa joa

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,803646,00.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,803708,00.html

Die hat man schon vor 2 Jahren in Talkshows labern hören…wird alles gut…”ihr seit doch verrückt zu glauben es wird schlimmer.Krise?Welche Krise?Der Euro hält. Berlin2011: Das Haar sitzt…Paris2011: das Haar sitzt….noch…Rom2011: Nicht mehr ganz so….Athen2011: Hilfe….ich brauch ein Haarteil…Madrid2011: Mein Deo hat versagt….Brüssel2011: Wir sind im Arsch….”
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/12/12936/

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Andreas Ludwig December 14, 2011 at 14:40

Wo fährt der Zuch denn hin Frau Merkel? Hey Jungs…de Zoch kütt…Merkel stellt de Weichen: Hoffentlich hatse nich dat falsche Stellwerk bedient. Nich dat wer eingleisich inne Tunnel fahrn…So mit dem Licht am Ende und so…

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13767050/Wir-haben-Weichen-fuer-ein-neues-Europa-gestellt.html

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Andreas Ludwig December 14, 2011 at 14:48

OOOOOOOOOOOOch Schäuble…Wat hörn wer denn da? Saturiertheit? wat? Wat is dat denn?Masslosigkeit?Wiwachstum begrenzen?Hääääää…Mackeeeee.Vorwärts Kameraden…wir gehn zurück…Ich brauch 20% hat minne Bank jesacht…Jetzt wieder zurück oder wat?Na wenn du dat schon sachst lieber Rolli….

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13766798/Schaeuble-geisselt-die-menschliche-Masslosigkeit.html

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VanillaCall December 14, 2011 at 14:54

Es ist natürlich irgendwie komisch zwei Währungen im Sturzflug gegeneinander zu vergleichen. Aber diesmal gibt der Euro auf breiter Front nach. EUR/JPY, EUR/GBP sinken ebenfalls. So ein Glücksfall für die USA, sonst würden die jetzt ächzen und krächzen.

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Andreas Ludwig December 14, 2011 at 15:08

@VanillaCall
Ja genau…die jubeln schon drüben övern Ozean…ich kann se bis nach Kölle hörn….min Jott wat fürn Seeje…de Euro fällt…jetz kann de Tom Jeans verkloppen bisse blöd wird…

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Tom December 14, 2011 at 16:06

“jetz kann de Tom Jeans verkloppen bisse blöd wird” —— Jo, Andi, jetzt wird alles gut hier! Wenn der unterbewertete Dollar endlich seinen wirklichen Wert zurückerhält, entstehen hier Arbeitsplätze wie blöde ( ich hab gehört, die Finanz-Industrie will 6 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen in den nächsten 4 Wochen!) und die Leute werden nur so mit der Kohle um sich schmeissen! Seit die Währungs-Angleichung begonnen hat, schiessen hier Freudentanzgruppen wie Pilze aus dem Boden!
Die Schwindsucht der Realwirtschaft hat auch ein abruptes Ende gefunden, anstatt 23 Fabriken schlissen nur noch 22.9 Fabriken täglich!
So, muss jetzt erstmal den Champus kaltstellen, anschliessend wird Geld gezählt… das dauert…..

Gruss
Tom

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philipp johannes December 14, 2011 at 17:37

nein ich frag den willie-esco jetzt nicht warum der euro gegen den dollar eindeutig überbewertet ist.
nein, das tu ich mir nicht an.
nein, der willie-esco weiß das und wird wissen warum er das weiß.

mein eur/usd kurs liegt irgendwo bei 2,50 wenn ich mir ( aus der ferne !!! ) die zahlen von usa anguck.
usa hat grob die gleiche zahl an einwohnern von euroland und grob doppelt soviele schulden.
also eigentlich doppeltmal so pleite wie euroland.
und wie es in den banken aussieht will ich gar nciht wissen. riskcontrolling / -management ist dort immer noch ein fremdwort.
sicher !

dat ganze annern gelumbse las ich mal beiseite. dat is bekannt.
logisch dann das der euro überbewertet ist.

dat is ein brüller, dat is doch nur zum lieben nur :) ))))))))))))

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Willie_Esco December 14, 2011 at 19:03

Die Amis haben dafür so etwas wie einen Lender of Last Resort, die FED.

Kaum zu glauben aber wahr, im Gegensatz zu den USA können einzelne EU Länder pleite gehen. Dank Bankenrettungen, Sparmaßnahmen für die Staaten, Kürzungen der Sozialausgaben sind einige EU-Länder auf dem besten Wege dahin. Krisenlösung noch lange nicht in Sicht, nichtmal ansatzweise.

Ferner sind die Probleme in den USA einfacher hinzubekommen, wenn man denn möchte. Konjunkturprogramme und Steuern rauf um es mal populistisch auszudrücken.

Was machen wir dagegen in der EU? Eurobonds, verboten. Gelddrucken, verboten. Steuern erheben, verboten. EU Verträge ändern und damit die Krisentendenz prozyklsich anheizen, wobei keiner weiß ob es durchkommt, ausdrücklich erwünscht.

Nun frage ich dich, ist der Euro überbewertet, ja, weil er praktisch im sterben liegt. Merkel und Bundesbank sei Dank.

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philipp johannes December 14, 2011 at 19:46

ich überlege gerade wieviele konjunkturprogramme die usa in den letzten jahren erfolglos veranstaltet hat.
ich überlege gerade wieviele kriege die usa veanstaltet haben als hilfsmaßnahme für die notleidende wirtschaft und ich überlege wie lange die usa bereits schon erfolglos unsummen von greenbacks druckt, damit bereits einen der ozeane auffüllen könnte.
wieviele banken hat die usa inzwischen errettet und unteri ihre obhut genommen.
ach ja, sie haben sich ja fast alle wieder befreien können dank ihrer gewinne.

erfolglos.
ich komme nicht auf die exakte zahl.

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Willie_Esco December 14, 2011 at 20:02

Und wenn man sich dann anschaut wo deren Zinssätze liegen und was die Italiener berappen müssen, dann wird einem ganz schwindelig, was? ^^

Dem Dollar geht es wesentlich besser als dem Euro und alleine darum gehts. Bedank dich bei Merkel und Co.

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Tom December 14, 2011 at 20:37

“Dem Dollar geht es wesentlich besser als dem Euro und alleine darum gehts”

Solches Geschwafel kann ich echt nicht mehr hören! Wir haben hier mittlerweile eine Kinderarmutsrate, die mit der 3.Welt mithalten kann, wir haben eine Arbeitslosenrate, die jenseits der 20% liegt, wir haben hier 1,5 Mio Privatpleiten, über eine Million Zwamgsversteigerungen. Handelsketten schliessen Filialen in Grössenordnungen, in jedem Jahr machen mehr als 8.000 Fabriken dicht, aber Hauptsache, dem Dollar geht es “gut”. Die Gesamtschulden belaufen sich mittlerweile auf 56 Billionen USD, dazu darf man getrost ungedeckte Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 116 Billionen USD rechnen!

Jaja, ich weiss, Alles wird gut!

Gruss
Tom

Willie_Esco December 14, 2011 at 21:22

Tom so hart das auch klingt, aber das interessiert die “Investoren” (Vorischt Anführungsstriche) nicht. Hier geht es leider nur ums Geld und nicht um das Wohl der Menschen. Ich bin ganz auf deiner Seite, wenn du dieses Geschwätz für absurd hälst, aber es ist nunmal wie es ist.

Die Armutsentwicklung genauso wie die Arbeitslosenzahlen werden noch um einiges übler in Europa. Man schaue sich nur mal die Jugendarbeitslosigkeit in der EU an.

Dennoch bleibt es dabei. Die Amis stehen im Gegensatz zu dem Euroraum stabil da, eben weil die FED da ist. Während die Amis ihren Schock von 2008 noch verdauen werden unsere Probleme von Tag zu Tag größer UND das mit unabsehbarem Ende!!!

Marco December 14, 2011 at 18:03

Alles halb so wild. Die Wachstumsprognosen gehen runter und die Zahler derer, die Konjunkturprogramme (= noch mehr Schulden) fordern geht rauf:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/aussichten-der-weltwirtschaft-schock-fuer-alle-1.1235109

Nach der nächsten Abwrackprämie haben wir dann alle neue Autos. Um die Finanzierung der dann noch viel höheren Bundesschulden müssen wir uns auch keine Sorgen machen. Der nette Herr Draghi wird das bestimmt auf die eine oder andere kreative Weise schon richten. Schöne neue Welt ;-)
Eine Frage hätte ich allerdings: Wie passt das eigentlich zu der in der letzten Zeit viel zitierten “Schuldenbremse”? Oder wird die 2012 zusammen mit Herrn Schäuble (wird nächstes Jahr 70) in Rente geschickt?

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Nepumuk December 14, 2011 at 18:45

Na das ist ja mal wieder komisch… der Artikel an sich ist eher mittel… aber folgendes finde ich bemerkenswert…

Zitat:
“Die Exporte haben sich nach der Finanzkrise weitaus schwächer entwickelt, als man das angesichts der drastischen Abwertung um 25 Prozent hätte erwarten müssen”, sagte John Hydeskov, Ökonom bei der Danske Bank in London. Stattdessen hat der Wertverlust des Pfunds zu kräftig gestiegenen Importpreisen geführt.
Zitat ende:

Da muss man jetzt nen Moment drüber nachdenken.

….

Umkehrschluß:
Wenn also eine deutsche Währung um 25% aufwerten würde, würden die Exporte nicht sonderlich leiden, aber die Importe sich erheblich verbilligen ?

Würde sich dann so lesen:
“Die Exporte haben sich nach der D-Mark Einführung weitaus stärker entwickelt, als man das angesichts der drastischen Aufwertung um 25 Prozent hätte erwarten müssen”, sagte John Hydeskov, Ökonom bei der Danske Bank in London. Stattdessen hat die Wertsteigerung der Mark zu kräftig gefallenen Importpreisen geführt.

Die einsame britische Währungsinsel

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:pfund-abwertung-die-einsame-britische-waehrungsinsel/60142295.html

Nepumuk

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Joker December 14, 2011 at 19:39

…. ist das tatsaechlich endlich noch jemandem aufgefallen…?

Ja, der schwache Euro ist schlecht fuer Deutschland….. und noch zu stark fuer die Peripherie…

WAS soll uns das sagen?????

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philipp johannes December 14, 2011 at 19:39

nach einer aufwertung der dmark wurden die importe – logisch – jeweils billiger.
die exporte teurer, doch unsere qualität hat den preis aufgehoben.

qualität hat seinen preis. ramsch krieg ich an jeder ecke.

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Willie_Esco December 14, 2011 at 18:49

Leute jetzt aufpassen. Es geht nun abwärts mim Gold! Den ganzen kleinen Lemmingen wird nun das Geld weggenommen.

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Catweazle December 14, 2011 at 19:40

Die nehmen es sich selber weg weil sie reihenweise kalte Füße bekommen und in Panik rausgehen. Das wird den Abflug noch um einiges beschleunigen. Ist aber schon beachtlich wie schnell gerade die Rohstoffpreise in den Keller rasen. Dagegen ist das bischen Euro-Schwäche schon nix gegen. Sind ja noch eingige Handelstage bis zum Jahresende und derzeit kann man wirklich kaum vorausschauen was der nächste Tag bringt. Das viele Geld was jedenfalls vorhanden ist muss ja irgendwo hin. Zum Dollar oder so geht ja kaum wegen des enormen Wechselkursrisikos, da sind schnell mal 5-10% Verlust drin und das tut wirklich weh.

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Marco December 14, 2011 at 19:43

“Nicht was wir erleben, sondern wie wir EMPFINDEN, was wir erleben, das macht unser Schicksal aus.” (Zitat der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach)

In den USA redet fast niemand von einem Kollaps des Dollars (aus bekannten Gründen: Petrodollar, usw. eh nicht mit dem Euro zu vergleichen, trotz der ganzen Schulden der USA).

In Europa sieht das aber ganz anders aus. Z. B. Artikel von heute:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,803646,00.html

Und so ist das ganze halt tatsächlich nur noch ein Frage der Zeit, bis der Euro in seiner heutigen Form aufhört zu existieren.

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langlode44 December 14, 2011 at 19:54

Och, ni immer auf das ehemalige Nachrichtenmagazin verlinken, ruhig mal hier lesen. Da gehts hin und nirgendwo anders, ich sag mal…..alternativlos.
Die Party is rum, und zwar die ganze, jetzt brauchen wir TATA, und zwar schnell.

http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=aktuelles&index=1&posnr=539

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Benedikt December 14, 2011 at 21:02

Die 1,30 hat der € jetzt auch locker nach unten durchbrochen.

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philipp johannes December 16, 2011 at 21:32

langsam kommen wir der geplanten maßnahme auch verbal näher:
“”Demokratische Prozesse verhindern Lagarde zufolge aber oft schnelle Entscheidungen. Der Zielkonflikt zwischen den Erwartungen der Märkte und der politischen Realität müsse gelöst werden. “”
lagarde sagt das. sicher nicht umsonst und sicher nicht ohne absicht.

q: http://www.welt.de/wirtschaft/article13769935/IWF-Chefin-warnt-die-Welt-vor-der-Grossen-Depression.html

dann scheinen sich alle einig:
was brauchen wir eine demokratie.
weg mit und krise ist ebenso weg.

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