US-Präsident Barack Obama schaltet zehn Monate vor der Wahl auf Angriff: In seiner Rede zur Lage der Nation positionierte sich der Demokrat gestern Abend als Anwalt der bedrohten Mittelklasse.
Das ist eine scheinbar kleine, aber enorm wichtige Variation seiner Wahlkampfstrategie. Sein bislang aussichtsreichster Gegner, der Republikaner und Millionär Mitt Romney, bietet ihm dafür eine perfekte Angriffsfläche. - Hier geht es zu meinem aktuellen Bericht im Manager Magazin …


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Klassenkampf ja – gegen die Mittelklasse
“Big Governement” ist immer ein Kampf gegen die Mittelklasse
Obama hatte 3 Jahre Zeit, seinen berühmten “Change” zu vollziehen. Naja, geändert hat sich einiges hier:
- die Suppenküchenschlange verlängerte sich von 28 Mio (Sommer 2008) auf 47 Mio (tagesaktuell)
- Die Staatsschulden wuchsen um 39%
- Guantanamo ist immer noch in Betrieb (natürlich sind die Anderen Schuld!)
- Der Patriots Act wurde verlängert
- Das Miltär darf jetzt US-Bürger einfach so wegsperren, ohne irgendwelche Rechte für die Beschuldigten. Man muss sie nur als “Terroristen” BENENNEN, Beweise sind nicht nötig! (NDAA)
- Die Immo-Krise wurde weder aufgearbeitet noch wurden irgendwelche Konsequenzen gezogen. Nach wie vor werden Kauskredite ohne Bonitätsprüfung ausgereicht und sofort von der Bank weiterverkauft! (selbst erlebt!)
Alles, was Obama in seinem Wahlkampf versprochen hatte, entpuppte sich als Polemik. Wieso sollte ihm jemand bei dieser Regierungsbilanz glauben, dass diesmal alles besser werden würde?
Doch auch auf der Seite der Gegner ist nicht wirklich eine Alternative zu erkennen. Egal, wer hier das Rennen macht, am Ende wird es bei Elitenpolitik bleiben. Wer an Politik fürs Volk glaubt, dem ist nicht zu helfen. Es sei denn, das Volk wählt Ron Paul….
Gruss
Tom