USA – Der Fahrplan in die Apokalypse steht

by markusgaertner on 25/01/2012

Obama reimt sich auf Drama. Seit Dienstag Abend wissen wir, wie sich das in den USA bis zum Ende des Jahrzehnts abspielen wird. – Dank Obama.

Der hat in seiner Rede zur Lage der Nation einen Schwenk in der Strategie angekündigt, der scheinbar nur leicht ist. Aber er wird die Welt verändern.

Seit seiner letzten Rede zur Lage der Nation Anfang 2011 lenkte der US-Präsident den größten Teil der wirtschaftspolitischen Energie in sein Job-Programm. Es sollte fast eine halbe Billion Dollar kosten und Millionen von Arbeitsplätzen schaffen.

Doch in den vergangenen Wochen wurde klar, dass Obama mit der Job-Initiative aus zwei Gründen unwiderbringlich nicht nur im Schacht hängt und nicht weiterkommt, sondern auch Gefahr läuft, in klassischer Weise die Wiederwahl zu verspielen.

Erstens geben die Republikaner, die die Mehrheit im Repräsentantenhaus haben, keinen Zentimeter bei der Finanzierung des Jobprogramms nach. Obama wirkt wie ein schwacher Präsident (der er auch ist), der am Tropf der Opposition hängt: Hilflos, wirkungslos, schwunglos. Kein gutes Rezept, zehn Monate vor der Wahl.

Das Timing – zehn Monate – ist das zweite und viel größere Problem für den Präsidenten: Denn in nur zehn Monaten kann er das Ruder am Arbeitsmarkt nicht mehr herumreißen. 8,5% Arbeitslosigkeit ist Rezessions-Level. Und es ist die höchste Arbeitslosigkeit, mit der sich in den vergangenen 76 Jahren Präsidenten in den USA für eine zweite Amtszeit bewarben.

In diese Erkenntnis hinein platzten in den vergangenen Tagen auch noch zwei verheerende Wirtschaftsprognosen.

Die der Weltbank, die vorige Woche vor großen Gefahren für die Weltwirtschaft warnte und das Gespenst einer globalen Rezession an die Wand malte. In dieser Woche folgte der Internationale Währungsfonds. Er korrigierte seine BIP-Prognose für das laufende Jahr drastisch nach unten.

In Obamas Weißem Haus schlug das wie ein Blitz ein.

Wenn Europa implodiert, China abbremst, Japan immer weiter schwächelt, und die USA sich davon nicht andauernd isolieren können, dann droht die Arbeitslosigkeit – die in den vergangenen vier Monaten von über 9% wenigstens auf 8,5% gesunken ist, nicht weiter zurück zu gehen, oder gar wieder zu steigen.

Ein miserables Omen so kurz vor der Wahl.

Hinzu kommt: Das Ziel, die Arbeitslosigkeit zu reduzieren, lässt sich verdammt leicht messen und vom Wahlvolk beobachten. Obama hätte in den kommenden Monaten also eine katastrophale Zielverfehlung gedroht, hätte er weiter den Arbeitsmarkt ins Zentrum seiner Kampagne gestellt.

Daher machte er am Dienstag Abend einen Schwenk.

Jetzt verkauft er sich als Anwalt der Mittelklasse, all der Verlierer der Finanzkrise und der Dauer-Rezession. Damit gelingt es ihm, die gefährliche Messlatte Arbeitslosigkeit zur Seite zu schieben, ohne die Arbeitsbeschaffung als wesentliches Ziel aufzugeben und allein daran gemessen zu werden.

Obama verwandelt sich mit den Initiativen und Forderungen, die er am Dienstag formulierte, zum Klassenkämpfer, um es mit den Worten der Republikaner zu sagen. Er spielt jetzt Robin Hood: Höhere Steuern für die Reichen, Strafen für Colleges und Universitäten, die zu hohe Gebühren von den Studenten verlangen, teure Qualifizierungsprogramme für Amerikaner, die am Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind, Subventionen für Firmen, die Jobs schaffen, oder nach Amerika zurückbringen. Kampf gegen die Umverteilung von unten nach oben.

Das macht die Republikaner unweigerlich zum Sheriff von Nottingham. Und jeder weiß, wen die Menschen haben wollen, wenn es ihnen schlecht geht. Nicht den Sheriff, sondern Robin Hood.

Obama legt mit seiner Rede am Dienstag Abend also den Grundstein für einen Richtungswechsel, der äußerst weitreichende Folgen haben wird. Denn er kann ihm die Wiederwahl sichern und dem Land binnen Jahren die Revolution bescheren. Die wäre ohne Kurswechsel sowieso gekommen. Aber jetzt wird sie beschleunigt.

Und zwar so.

Obama zieht im November erneut ins Weiße Haus ein. Doch den Menschen, denen er seine Robin Hood-Politik verspricht, muss er in den vier Jahren bis 2016 in den Rücken fallen, um das Land zu retten.

Nach der Wahl im November wird das Schuldenproblem der USA weiter ins Zentrum der Debatte und der Finanzmärkte rücken. Mit den Ausgaben kann es so nicht weitergehen. Eine Anhebung der Schuldengrenze alle paar Monate, das hält auch die Supermacht nicht aus. Die Aasgeier würden anfangen, auch den Bondmarkt der USA zu zerfleddern.

Die Ratingagenturen würden ihre Herabstufungs-Artillerie irgendwann auch gegen die USA richten. Der erste Warnschuss ist ja im August bereits gefallen.

Also muss Obama in seiner zweiten Amtszeit ernsthaft anfangen zu sparen.

Er muss dem gesamten Wahlvolk Grausamkeiten zumuten, auch den vielen, denen er jetzt Hilfe gegen die Finanz-Oligarchie verspricht. Robin Hood geht nach Nottingham, aber nicht, um den Sheriff zu massakrieren, sondern um dessen Steuerknechtschaft gegen den Mittelstand und die Geringverdiener im Namen der Rettung aller zu forcieren: Höhere Abgaben, Einsparungen überall, selbst bei sozialen Leistungen.

Die Mittelschicht, die er für seine Wiederwahl bemühte, wird sich bitter enttäuscht – ja verraten sehen – ein zweites Mal schon. Es wird nicht anders gehen. Aber die Versprechen jetzt vor der Wahl werden in krassem Gegensatz und Widerspruch zu dem stehen, was Obama dann tun muss.

Das wird das Volk endgültig gegen ihn aufbringen. 2016 kommt ein Republikaner ans Ruder. Und er – oder sie – wird die Grausamkeiten weiterführen – bis der Faden reißt. Widerstand wird sich organisieren. Occupy Wall Street wird sich im Nachhinein als zaghafter Beginn eines kollektiven Aufbegehrens erweisen.

George Soros, der in dieser Woche Straßenkämpfe in Amerika an die Wand malte, wird Recht behalten. Obama wird längst Geschichte sein, wenn es zur Revolte kommt. Aber dank ihm hat sie jetzt einen Fahrplan. Endstation: 2018 bis 2020.

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{ 20 comments… read them below or add one }

Beate January 25, 2012 at 3:55 pm

Ist es nicht eher so, dass die Gesundheitsprogramme Medicaid, Medicare das entscheidende Problem für den Staatshaushalt sind?

Und nicht Job- und Bildungsprogramme.

Denn diese führen mittelfristig zu einer höheren Produktivität und mehr Wertschöpfung.

Ist es Sozialismus , dass Gesundheitssystem zu reformieren?

Wer hat hier versagt?

Und was werden die Republikaner mit dem Gesundheitssystem machen?

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Tom January 25, 2012 at 4:16 pm

Hier wird wie immer Ursache und Wirkung verwechselt. Wieso steigen die Kosten bei MC und MA so dramatisch an? Man frage die Pharmaindustrie und die Versicherungskonzerne!

Job-Pogramme führen zu mehr Wertschöpfung? Jo, vor allem dann, wenn die wrrtschöpfenden Jobs immer mehr ins Ausalnd verlagert werden! In den letzten 10 Jahren wurden fast 50.000 Fabriken geschlossen, 5.5 Mio. Industrie-Jobs gingen verloren!
70% des BIP werden vom KONSUM generiert, was nix anderes heisst, das man sich gegenseitig was verkauft, während der Wert, der durch die Produktion entsteht, ins Ausland verschwindet! Dazu addiere man noch, das auch Verkaufsprofite von amerikanischen Firmen im Ausland geparkt werden, um hier keine Steuern zahlen zu müssen! Dann kommen wir den tatsächlichen Verhältnissen schon recht nahe!

Was die Reps machen werden mit dem Gesundheitssystems? Am Ende nix anderes als die Dems: Etwas populistische Makulatur draufschmieren und die grossen Global Player aus Pharma- und Versicherungsindustrie weiter ihre Gier befriedigen lassen! Erwatets Du tatsächlich, dass Politiker was für’s Volk tun? Dieses Wunder wird wohl nicht passieren!

Gruss
Tom

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Ert January 25, 2012 at 8:12 pm

Hi Tom,

Puplava (finacialsense) meint das angesichts der letzten Zahlen eine Trendumkehr zu beobachten ist: http://www.netcastdaily.com/broadcast/fsn2012-0121-3.mp3

Billige US Löhne, Logistik/Transportkosten, teureres China, Just-In-Time etc. lässt immer mehr Unternehmen wieder in den USA Werke aufbauen/Produzieren.

Zumindest die ersten 20min. des Podcastes sind interessant. Ich kann das auch schlecht verorten, da Puplava sonst auch eher kritisch ist.

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Winfried January 25, 2012 at 4:08 pm

Ich nehme an, dass der nächste Präsident, wer immer es sein wird, dieser Entwicklung durch den reichlichen Nachdruck von grünen Zetteln auszuweichen versuchen wird. Ohne diese Option wären die USA längst in einer ähnlichen Situation wie Griechenland. Die Amis sind ja, was Inflation betrifft, nicht so empfindlich wie wir. Und eine Schwächung des Dollars hätte allerlei erfreuliche Nebenwirkungen: Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, Reduzierung der Importe (fast) ohne Handelsbeschränkungen, reale Senkung der Auslandsverschuldung etc.

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Tom January 25, 2012 at 4:25 pm

Naja, die “Eliten” sind sicher nicht so empfindlich,was die Inflation angeht. Aber da ein sehr grosser Teil der Bevölkerung eh schon hart an der Grenze zur Armut lebt, dürfte die Dollar-Entwertung nicht ohne Folgen für die Stimmung innerhalb der USA bleiben! Mittlerweile geht es nicht mehr darum, sich beim Luxus zu bescheiden. Hier geht es bei vielen inzwischen darum, den Teller zu füllen! Und gerade bei Lebensmitteln haben wir in den letzten 12 Monaten Preissteigerungen erlebt, die zwischen 10% und 20% liegen!

Gruss
Tom

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markusgaertner January 25, 2012 at 4:35 pm

… ein sehr wichtiger Hinweis …

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Winfried January 25, 2012 at 4:50 pm

Kann gut sein; die Frage ist, ob es eine bessere Alternative gibt.
John Mauldin predigt schon sein mehr als einem Jahr, dass es nicht mehr die Wahl gibt zwischen guten und schlechten Lösungen, sondern nur noch zwischen sehr schlechten und katastrophalen.

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Tom January 25, 2012 at 5:01 pm

Es gäbe sicher eine ganze Reihe guter Lösungen, aber dazu müsste man den Widerstand der “Eliten” brechen, was reines Wunschdenken ist. Insofern hat der Herr Mauldin Recht. Und genau deswegen wird wohl Soros ebenfalls Recht behalten. Allerdings sollte man erwähnen, dass Soros nur Nachplappert, was Celente schon vor Jahren Prophezeit hat, wenn sich nix grundlegend ändert und die kritische Masse der Armen erreicht ist.

Gruss
Tom

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Ert January 25, 2012 at 8:15 pm

“If people have nothing left to loose – they loose it”

Ja, Celente hat knackige Slogans die ES auf den Punkt bringen.

die Simpsons January 26, 2012 at 7:35 am

Die Rote Pille, Schnellkurs Neue Weltordnung. Link zum downloaden:
http://neueweltordnung.oyla.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

Das was in den Medien, und das Internet mit seinen Blogs gehört dazu, publiziert wird ist der uninteressante Teil, der der weggelassen wird ist der interessante Teil. Ein Abschnitt in diesem Buch war mir neu und das finde ich doch sehr besorgniserregend, weil nirgends darüber berichtet wird. Hier der Auszug:

“Eine Publikation mit besonders weitreichenden Konsequenzen für das 21. Jahrhundert ist die sogenannte „Agenda 21“, die zusammen mit der „Erd- Charta“ 1992 auf dem Earth Summit II vorgestellt wurde. Im Kern sieht die Agenda 21 vor, große Teile der Welt (in jedem Land) in „Wildland- Gebiete“ zu verwandeln, die von Schutzzonen umgeben sind und durch Gänge verbunden werden sollen. Die
Menschen sollen zu diesen Zonen keinen Zugang erhalten und in „Megastädten“ zusammenleben. Übertragung von Wildland kann durch Staaten auch zur Rückzahlung von säumigen (IMF, Weltbank) Krediten eingesetzt werden. Die Agenda 21 soll auf dem Earth Summit 2012 endgültig besiegelt werden.”
(Seite 115 aus dem Buch Die Rote Pille, Schnellkurs Neue Weltordnung)

Aus Sicht der Elite man das sogar Sinn. Wir werden dann wie Vieh zusammengehalten und das Recht in die “Natur” zu gehen wird uns untersagt. Das sind doch schöne Aussichten, wenn die Pläne umgesetzt werden sollten.

Kommen

HvT January 26, 2012 at 9:20 am

@ Die Simpsons

Zum Thema NWO eine weitere Buchempfehlung: Manfred Kleine-Hartlage, Neue Weltordnung, Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie?, Schnellroda 2011 ( http://tinyurl.com/kleine-hartlage-nwo ).

Das Büchlein habe ich zur Ausleihe erhalten und war zuvor recht skeptisch. Nun bin ich der allerdings der Ansicht, daß nach dem Lesen des Buches man die Dinge anders sieht, als davor. Äußerst Empfehlenswert!
Der Autor hat einen guten Stil und geht die Thematik sachlich an, was mich persönlich überzeugt hat.

MCD January 25, 2012 at 4:29 pm

OT >>>

(Ein) Beitrag zur Transparenz:

Der ESM-Vertragstext, auf Deutsch, Stand 23. Januar 2012 (inoffizielle Arbeitsübersetzung)

Und hier ein Link zum englischsprachigen Vertragstext: http://www.derneuekaemmerer.de/ESM2.pdf

Was zu tun ist, wissen wir ja: Demonstration gegen den EURO-Rettungswahnsinn! Und für Direkte Demokratie! Am Samstag, den 31.3.2012, ab 11.55 h, in Karlsruhe, auf dem Marktplatz!

http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2012/01/25/esm-vertragsentwurf-vom-23-1-2012-auf-deutsch/

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markusgaertner January 25, 2012 at 6:36 pm

… klasse ! Endlich ist in meiner langweiligen Heimatstadt etwas los …. Viele Grüße

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MCD January 26, 2012 at 3:11 pm

wow…unsere Heimatstadt ist langweilig…no way..wir feiern zum Beispiel dieses Jahr 900 Jahre Baden! Also, auf geht’s. Und der Schlossgarten war doch schon immer toll, oder?

Gruss eines Ex(il)-Karlsruhers…:-)

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Tim Schäfer Wall Street January 26, 2012 at 6:52 am

Gute Zusammenfassung. Aber vielleicht kommt die US-Wirtschaft ja wieder in Schwung, womit ich ehrlich gesagt rechne. Gut, es kann länger dauern. Aber irgendwann muss doch mal der Aufschwung folgen.

Und selbst Null-Wachstum lässt sich verschmerzen. Siehe Japan. Denen geht es gar nicht so schlecht, obwohl die Wirtschaft nicht mehr wächst.

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Frank H. January 26, 2012 at 11:11 am

Sehr geehrter Autor.
Obamas Wahlsieg wird gerade an der Nahostfront erreicht. Die Neocons werden im Wechsel mit seinen eigenen demikratischen Falken alles weiter tun, damit die banker absahnen. Da die FED eine Privatbank ist, werden sämtliche neuen Kreditlinien, die Obama in dieser rede anspricht in den taschen der Superreichen per Lobbyarbeit verschwinden. Die Mainstreet wird von den geldern Null bis zur Wiederwahl abbekommen. Und damit das dem tagtäglich medial verblödeten US Pommes, Cola- und Hamburgerkonsumenten nicht auffällt, wird das Arbeitsbeschaffungsprogramm weiterhin das Pentagon übernehmen. Die Macht des militärischindustriellen Komplexes wird offenbar vom Autor völlig unterschätzt? Auch der Wille zum Wandel in der US Gesellschaft ist weit geringer als hier angenommen wird. Die US regierungen haben dazu systematisch vorgesorgt. Unruhen sind seit 2001 in den Schubladen der FEMA eingeplant und entsprechende Einrichtungen vorhanden.
Traurig imme rwieder zu sehen wie unterbelichtet Journalisten sind. Unsere westdeutsche durchamerikanisierte Gesellschaft ist unfähig FREI zu denken. In Europa laufen derzeit ganz andere Pläne in den NATO Stäben ab als das bischen Libyen oder Syrien.
Europa wird, dies als Randnotiz zur US Politik, wie die USA es schon immer macht, seine Schulden in angezettelten Kriegen exportieren wollen.
Die Rede des Herrn Obama trägt die Handschrift von Faschisten. Solches Geseiere wurde auch in Europa bei den Braunen erfolgreich angewandt. Links reden, rechts handeln.
Schon vergessen das die USA seit Januar eine verkappte Diktatur sind? Die Verfassung ausser Kraft? (NDAA).
Hoffe ein paar linke Gedanken gerade gerückt zu haben.
Beste Grüße.
Frank H.

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Ro January 26, 2012 at 11:24 am

Sehr gut zusammengefasst Herr Gärtner,

nur ich denke die “Spregkapseln” round world sind wesentlich zahlreicher als das dieser von Ihnen skizzierte Fahrlplan 2018-20 wohl wesentlich schneller von statten geht. Dies schon mathematisch aufgrund der “Zinsraten” in den Produkten selbst. Diesen Schnittpunkt Staatseinnahmen versus Zinslastanteil pro Produkt sehe ich schon in 2013,14 spätestens 2015 – dabei ist das Ablenkungsmanöver “Iran” noch gar nicht berücksichtigt! Vor 2 Jahren galt man mit diesem Erwartungsbild noch als Vt´ler. I.d.Zw. beschleunigen sich die Dinge dermassen dass man wohl weniger auf einen Oberelitisten und Pseudophilantrophen Soros höre sollte mit seinem CFR Debatier- und Hinterzimmerentscheidungsprogramm sondern wohl eher einem Celente.

So oder so, man muss wohl mehr und mehr der tatsächlichen Entwicklung ins Auge sehen, hier – in der weltweiten Politik – geschieht rein gar nichts aus Zufall. Ob Obama = Drama oder einer seiner republikanischen Waffenbrüder – und diesen “Titel” vergebe ich nicht leichtfertig – im Grunde sind und waren sie NIE eine Hoffnung für das breite Volk! Es ging und geht um Macht und Machtverteilung, um Lobbyismus und Denken für eine Minderheit – einer Elite welche diesen Namen längst nicht mehr verdient! Ihn im laufe der gesamten Menschheitsgeschichte seit es den Begriff des Eigentums UND eines zinsbasierte Geldsysteme gibt, nur mehr einer Farce gleicht.

Demokraten und Republikaner sind zwei Seiten einer gleichen Medaille.

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Magi January 26, 2012 at 11:32 am

Ich hatte nach Lehmann ja gedacht dass der Kollaps, anders als 1929, wegen der allgemeinen Beschleunigung wesentlich schneller als wie damals nach 10 Jahren kommt. Sollte Herr Gaertner Recht behalten mit seiner Prognose dann wissen wir immerhin, dass die Zeitspanne zwischen Börsenkollaps und Realwelt-Kollaps konstant bei etwa 10 Jahren liegt.

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Tim January 27, 2012 at 7:28 am

Wenn Obama bei der ‚Rüstung‘ sparen würde & seine Versprechen halten würde (Guantanamo schließen) könnte er auch sein Jop-Programm verwirklichen. Auch Verstaatlichen der Währung gehört dazu, sonst keine Rettung!
Ich hoffe Ron Paul gewinnt (ja – ich weiß – reines Wunschdenken ;) ) dies würde Menschenleben retten, nicht nur amerikanische auch viele, die Amerika so weltweit führt.

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alma5 January 27, 2012 at 9:15 am

Irgendwie kann ich dem George Soros nicht trauen. Er war als Privatperson auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2011 mit dabei. Er hat seine Milliarden gescheffelt, als er in den 1990′igern gegen das Britische Pfund wettete. Und seine Prognose erinnert mich irgendwie an das Freimaurermotto “Ordo ab Chao” (Ordnung aus dem Chaos). Deswegen vermute ich, dass er maßgeblich mit an der Entstehung dieser Krise mitgearbeitet hat. Denn diese Elite braucht ja den Systemzusammenbruch, um die NWO (Neue WeltOrdnung) realisieren zu können.

Viel besser wäre es, wenn er und seine Freunde (Rockefeller, Rothschild) die Barmherzigkeit entdeckten. Dann wäre so etwas wie das NDAA 2012 mit seinen Ermächtigungsregeln gar nicht notwendig. Doch anscheind gerät der Polizeistaat USA immer mehr außer Kontrolle, wie jetzt der republikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul am eigenen Leib erfahren hat.

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