Erleben wir eine globale Zeitlupen-Depression ?

by markusgaertner on 04/06/2012 · 35 comments

IKONE_KONJUNKTUR

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Der Ausblick für die Weltwirtschaft hat sich am Freitag schlagartig verschlechtert. Mit einem extrem schwachen Arbeitsmarkt haben die USA deutlich gemacht, was sie auf jeden Fall nicht sind: Die einzig verbliebene Zugmaschine in einer drastisch abbremsenden globalen Konjunktur. Die sorgsam aufgebaute Illusion, dass die US-Konjunktur der rauen See trotzen und auch weitere Schockwellen aus Europa wegstecken können, ist geplatzt.

Mit Chinas schwachen Kennziffern, enttäuschenden Zahlen aus Indien, der Rezession mit Banken- und Schuldenkrise in der Eurozone sowie einem herben Einbruch in der britischen Industrie, die im Mai so schnell schrumpfte wie seit drei Jahren nicht mehr, bleibt kein Raum für Beschönigungen: Wir erleben eine synchronisierte Vollbremsung der Weltwirtschaft. Die Bank of England soll in dieser Woche angeblich 50-Mrd. Pfund Stimulus zur Ankurbelung der Wirtschaft ankündigen.

Der Einkaufsmanager-Index krachte im Mai von 50,2 auf 45,9 Zähler, tief in jene Zone unterhalb von 50 Punkten, die eine schrumpfende Wirtschaft signalisiert. Der Index hat den niedrigsten Stand seit dem Mai 2009 erreicht. Der schwerste Rückschlag kommt von einem Einbruch der Auftragseingänge um 7 Punkte, der für die kommenden Monate eine schwache Produktion erwarten lässt.

In Deutschland hatten wenige Tage zuvor der schwächer als erwartet ausgefallene ifo-Index sowie der Einkaufsmanager-Index enttäuscht und erste Belege dafür geliefert, dass die größte Volkswirtschaft auf dem Kontinent nicht mehr immun gegen die Abschwächung bei fast all ihren Handelspartnern ist.

Laut Investoren-Legende George Soros bleiben der Eurozone unter deutscher Führung jetzt höchstens drei Monate Zeit, um ihre Probleme zu lösen, danach ist es für den Euro und die Eurozone zu spät. Soros erwartet, dass die Hellenen zwar am 17. Juni so wählen, dass eine Bailout-freundliche Regierung gebildet werden kann. Doch diese wird laut Soros nicht in der Lage sein, die Verpflichtungen aus dem zweiten Rettungspaket einzuhalten.

Die laufende Serie miserabler Konjunkturzahlen begann am Freitag mit dem Rückgang des Einkaufsmanager-Index in China auf 50,4 Zähler. Das ist ein scharfer Rückgang von 53,3 im April. Die Volksrepublik ist dem Index zufolge am Rande einer Rezession angekommen. Bis ins ferne Moskau reichen die Schockwellen.

Dort hat der Rubel in der vergangenen Woche 6% an Wert verloren, weil Russlands Geschäftsleute – wie auch ausländische Investoren mit den Füßen abstimmen und ihre Sorge ausdrücken, dass die einbrechenden Öl-Notierungen dem BRIC-Land wie schon 2009 große Probleme bescheren werden.

Die Kapitalflucht erreichte von Januar bis April 42 Mrd. Dollar. Das war mehr als die Hälfte jener 80,5 Mrd. die im gesamten Vorjahr beobachtet wurden. Und das war bereits die zweitgrößte Zahl in der Geschichte des Landes gewesen.

Auch Brasilien, die führende Volkswirtschaft in Südamerika, bremst abrupt ab. Im ersten Quartal wuchs das BIP gegenüber dem Vorquartal nur noch um 0,2%. Mehrere Anschubprogramme der Regierung konnten nicht verhindern, dass die Investitionen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres schrumpften.

Geschäftsleute sehen nur eine Chance, die Wirtschaft nachhaltig anzukurbeln, wenn drastische Reformen eingeleitet werden, darunter ein einfacheres Steuersystem. Wie in Europa und den USA wird auf dem südlichen Teil des amerikanischen Doppelkontinents ein Masterplan für Wachstum verlangt.

In Europa kommt dieser nicht, weil 17 Regierungen der Eurozone zu unterschiedliche Rezepte empfehlen. In den USA kommt er nicht, weil Washington sechs Monate vor der Präsidentenwahl von einem ideologischen Grabenkrieg zwischen Republikanern und Demokraten gelähmt wird.

Hier nur ein Beispiel von vielen, wie führende Analysten in Nordamerika die globale Lage sehen. Sherry Cooper bei BMO Capital Markets in Toronto, eine der führenden Wirtschaftsexpert(inn)en des Landes, beschreibt die Kettenreaktion der schwachen Wirtschaftsräume in Europa und anderswo auf rohstoffreiche Länder so:

The triple whammy of a rotten U.S. jobs report, slowing growth in China and India, and the escalating European debt crisis has hit Canada’s economy and financial markets everywhere. Stock market indexes are plunging, and other signs of distress are proliferating.
The drop in commodity prices—reflecting weakening global demand—has hit Canada and Australia hard as mining companies are now postponing investment. Ironically, this is only a week after the OECD recommended that the Bank of Canada hike rates, which of course,
will not happen anytime soon. Indeed, today’s very disappointing U.S. jobs report has triggered calls for further easing by the Federal Reserve (so-called QE3).

Hier die Gedanken von Cooper – die ansonsten Optimismus gleich Fassweise ausschüttet – zur globalen Lage:

With China’s growth slowing, the loss of economic momentum in the U.S. is particularly troubling. The U.S. rebound could have cushioned the blow of Asian and European slowing, but now that is in question. American businesses are reluctant to hire when there is so much uncertainty regarding taxes, financial regulation and health care costs. Banks are reluctant to make loans when European banks are set to topple, regardless of stopgap government measures to prop them up.

So fasst die Times of India die wirtschaftliche Lage auf dem Globus zusammen:

The world’s economic outlook darkened on Friday as reports showed US employment growth slowing sharply, Chinese factory output barely growing and European manufacturing falling deeper into malaise. In a shock that sent global markets into a dive, the US economy added just 69,000 new jobs in May, less than half what analysts expected. Readings for the prior two months were also revised down, while the unemployment rate rose for the first time in almost a year, to 8.2 percent

Wie wir aus dem synchronisierten Abschwung herauskommen, bevor uns überall die Schuldenberge um die Ohren fliegen und das Bankensystem zusammenbricht, ist mir schleierhaft. In den USA können sich Kongress und Präsident vor der Wahl im November nicht verständigen, wegen des Wahlkampfes. In der Eurozone wird mit Blick auf den Wachstumspakt bisher nicht über Zahlen geredet, die einen spürbaren Unterschied machen könnten.

Zehn Milliarden für die Entwicklungsbank werden es jedenfalls nicht tun. In China und anderen großen Schwellenmärkten setzen die Teuerungsraten sowie die ebenfalls gewachsene öffentliche Verschuldung großen Stimuluspaketen derweil Grenzen. Ein Kraftakt wie vor drei Jahren ist in China derzeit nicht möglich, das ließ der Staatsrat bereits per Xinhua verlauten.

In Europa mehren sich zwar die Rufe – wie zuletzt aus Madrid – nach einer beschleunigten politischen Integration. Doch hierfür werden mit Abstimmung zwischen den Mitgliedsländern, Ratifizierungen und Umsetzungen im günstigsten Fall einige Monate benötigt. Und das würde voraussetzen, dass es kaum Meinungsunterschiede gibt. Eine blanke Illusion.

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donWeb June 4, 2012 at 08:26

“In Europa mehren sich zwar die Rufe – wie zuletzt aus Madrid – nach einer beschleunigten politischen Integration. Doch hierfür werden mit Abstimmung zwischen den Mitgliedsländern, Ratifizierungen und Umsetzungen im günstigsten Fall einige Monate benötigt. Und das würde voraussetzen, dass es kaum Meinungsunterschiede gibt. Eine blanke Illusion.”

Mich fasziniert dabei, daß der Wille zur politischen Union in Europa so stark ist, daß er über alle Ländergrenzen und Vernunft hinweg sogar sein eigenes notwendiges demokratisches Fundament zu ignorieren versucht.
Woher kommt dieser Wille? Speziell der deutsche Wille zur wirtschaftlichen Selbstverstümmelung?
Einen gesunden deutschen Wirtschaftskörper zur Ader zu lassen mag ja noch einen positiven Effekt haben, aber ihn erst ausbluten zu lassen (target2-Saldo) , dabei gemeinschaftlich die Selbstheilungskräfte zu unterbinden und ihm dann für die verweigerte Solidarität auch noch politisch die “Schuld” zu geben, ist ein klarer Mordversuch mit Vertuschungsabsicht!
Und dann ständig noch zu hören, wie sehr Deutschlands Wirtschaft von der Mordwaffe (Euro) profitiert, ist hochgradig zynisch! War nicht der Euro der Preis für die Wiedervereinigung?
Welches Land fällt eigentlich EUCH ein, wenn ihr an einen Schurkenstaat denkt?

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et June 5, 2012 at 17:04

…warum hängt dann Mutti Merkel oh, sorry, Eukaiserin Angela I. so vergiftet am EUR? Könnte ja einfach mal parallel zum EUR in DE die DEM wieder einführen…

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Hans June 18, 2012 at 09:10

Atombomben – USA

Deutsche Goldvorräte – New York

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Victor June 4, 2012 at 10:37

von wegen China investiere nicht und würde die Produktivität nicht steigern.. den Opfern dieser industriellen Revolution wird dann wohl die totale Begeisterung verordnet – Zeit dafür haben sie dann ja.

http://www.reuters.com/article/2012/06/03/us-china-economy-automation-idUSBRE8520F620120603

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Grinario June 4, 2012 at 10:50

“In Europa mehren sich zwar die Rufe – wie zuletzt aus Madrid – nach einer beschleunigten politischen Integration. Doch hierfür werden mit Abstimmung zwischen den Mitgliedsländern, Ratifizierungen und Umsetzungen im günstigsten Fall einige Monate benötigt. Und das würde voraussetzen, dass es kaum Meinungsunterschiede gibt. Eine blanke Illusion.”

Es waren die EWG-Länder der ersten Stunde, nämlich Frankreich und die Niederlande, die einen jahrelang erarbeiteten Text für eine europäische Verfassung per Volksabstimmungen durchfallen ließen. Am Ende stand ein Verfassungsersatz namens Lissaboner Vertrag. Die von Herrn Gärtner angesprochenen Monate, die es im günstigen Fall nur dauern könnte, schnell mal eine Irgendwie-Union (Transfer-, Banken-, Fiskal-, Wirtschaftsunion) zustande zu bringen, gibt es wahrscheinlich nicht. In einigen Ländern werden Volksabstimmungen nötig sein, eigentlich auch in Deutschland, wenn man Aussagen des BVerfG erst nehmen will.
Aber es ist schon interessant, wie das Schuldenproblem bzw. das Problem, wie man den größten Teil der Schulden vor allem der Südperipherie am besten auf den Euro-Nordstaaten umverteilen kann, den Prozess der “europäischen Einigung” beschleunigt.

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Marco June 4, 2012 at 10:56

“Zeitlupne-Depression”?
Ja, so ist es.
Und was sagt jetzt selbst das Handelsblatt zum Thema Euro?

“Keine Frage: Wenn es so kommt, dass der Euro zerbricht, tritt Europa einen Schritt zurück. Doch die ökonomischen Vorteile wären enorm. Die Länder könnten wieder auf- und abwerten, ihre Wechselkurse die wirtschaftlichen Unterschiede ausgleichen – und die Ecu bildete die Klammer für ein neues Währungsgefüge.
Der Euro hat ökonomische und politische Vorteile. Sein Ende wäre eine Blamage, die zunächst weltweit Zweifel an der politischen Handlungsfähigkeit Europas wecken dürfte. Allerdings wären viele positive Entwicklungen auch ohne Euro eingetreten – umgekehrt wurden viele Hoffnungen, die man an den Euro knüpfte, enttäuscht.
Zudem deutet alles darauf hin, dass Euro-Land zu einer Transferunion verkommt, in der sich reformresistente Schuldenstaaten durchfüttern lassen. Die Währungsunion birgt für Deutschland somit hohe Risiken.”

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/waehrungsunion-der-euro-im-faktencheck/6699982.html

Und das steht jetzt schon in den “Mainstream-Medien”.

Und was sagt unsere Kanzlerin:

“Stirbt der Euro, dann stirbt Europa!”. Seitdem hat man nichts mehr gehört.
Ob sie wohl jemals so lernfähig sein wird, wie die Redakteure des Handelsblatts, die vor nicht allzu langer Zeit auch noch “voll” hinter dem Euro standen? Ich wage es zu bezweifeln.

Und daher: Depression auf Raten, Aktien-Crash auf Raten, Billionen-Transfers über den ESM, Eurobonds, direkte “Bankenrettungen”, Radikalisierung der Parteienlandschaft in GANZ Euroland usw. usw.

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Grinario June 4, 2012 at 12:50

“Ob sie wohl jemals so lernfähig sein wird, wie die Redakteure des Handelsblatts, die vor nicht allzu langer Zeit auch noch “voll” hinter dem Euro standen? Ich wage es zu bezweifeln. ”

Unvergessen bis heute die Aktion “Wir kaufen griechische Staatsanleihen!”. Einige Leserkommentare damals lagen richtig mit ihrem Vergleich aus dem 1. WK: Gold gab ich für Eisen. Wer tatsächlich Anleihen gekauft hat, ist ein Jahr später böse in die Schuldenschnittfalle gelaufen. Ich habe mich damals gefragt, wie eurofanatisch man eigentlich sein muss, um solche Aktionen zu starten. Ich glaube nicht, dass die beim Handelsblatt wirklich lernfähig sind.

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Till June 4, 2012 at 13:32

>Wie wir aus dem synchronisierten Abschwung herauskommen, bevor uns überall die Schuldenberge um die Ohren >fliegen und das Bankensystem zusammenbricht, ist mir schleierhaft

Das geht meiner Meinung nach auch nicht mehr – da wir eine Verteilungskrise haben. Die Schulden sind Vermögen der anderen, und diese wachsen immer mehr.

Europa macht gerade das falscheste von allen – sparen, also noch schneller umverteilen nach oben. Sie streichen der Bevölkerung Zuwendungen (Sozialleistungen, Renten), erhöhen die Steuern und senken die Löhne, nur um das verbleibende Geld für Zinszahlungen(Vergrößerung der Vermögen!) aufzuwenden.

Das Kernproblem dabei ist, das die großen Vermögen nicht mehr in den Umlauf kommen, sondern nur über Zinsen, Dividenden, Spekulationserträge und Managereinkommen sich noch mehr vergrößern. Die Steuern auf diese Vermögen wurden im letzten Jahrzehnt immer mehr gesenkt, und von selber geben diese Leute nicht mehr aus (sie haben genug materielle Güter). So kommt dieses Geld nicht mehr in den Umlauf, so wie bei einem Bausparer, der erst Zinsen kassiert und anschließend alles wieder beim Hausbau ausgibt.

Das allerklügeste wäre hier, über vermögenswirksame Steuern wieder rückzuverteilen, das zweitklügeste machen die Amerikaner / Chinesen. Einfach vom Sparen reden, aber in Wirklichkeit das Gegenteil machen und jede Menge neues Geld in den Umlauf bringen. Allerdings landet dieses nach kurzer Zeit auch wieder an den üblichen Stellen. Deswegen bringen die QE-Maßnahmen immer weniger. Aber richtig ist die Methode trotzdem, wenn diese Kreditpyramide implodiert(spätestens bei 100% Besitz bei wenigen) hat man wenigstens bis dahin weniger Schaden angerichtet.

Das dümmste machen die Europäer – die verweigern dem Goldesel das Heu zu fressen. Die Bevölkerung soll die ganzen Zinsen zahlen, IPhones kaufen, Werbung gucken, aber bitte bei reduzierten Löhnen und erhöhten Steuern. Da kann es noch so viele “Reformen” für Wachstum geben, das kann nicht funktionieren.

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Nina June 4, 2012 at 15:03

Man sollte den deutschen Mainsteam wirklich zurückhaltend zitieren.
Sie gehörten und gehören mit zu den Übeltätern des Euros sowie der monetären und moralischen Dekendenz.
Jeder Wirtschaftsjournalist hätte das Drama vor Jahren erkennen müssen.

Die eine oder andere Journalie baut vielleicht schon eine Verteidigungsstrategie auf, um beim Ableben des Euros zu überleben.

Putin hat bei Merkel, Hollande und mit den EURO-Führern kurz vor der SCO-Konferenz nochmals ausgelotet, was strategisch mit Europa machbar ist. Euphorisch war das alles nicht.

Den Rest wird er mit Hu Jintao besprechen.

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Tempa June 4, 2012 at 18:52

Achja, das mächtige Russland mit seiner blühenden Wirtschaft und das mächtige China, dem man seine Statistiken unbesehen glauben darf.
Mal zu Russland ein kurzer Rundblick:

Zum Zustand der russischen Binnenschiffahrt, .http://de.rian.ru/comments_interviews/20110713/259754272.html
“Nach Angaben des Verkehrsministeriums ist die Zahl der Frachtschiffe in den vergangenen 20 Jahren von 14100 auf 3189 gesunken. Die Zahl der Passagierschiffe schrumpfte von 1700 auf 619…
Neben dem Geldmangel ist auch der technologische Verfall der russischen Schiffbauindustrie einer der Gründe
Laut dem Verkehrsministerium liegt der Ausrüstungsverschleiß bei etwa 75 Prozent. Deshalb dauert es zwei- bis dreimal länger, Schiffe in Russland zu bauen.
Außerdem können in Russland derzeit nur Schiffrümpfe hergestellt werden, während die ganze Technik – Motoren, Ausrüstung, Anlagen – importiert werden müsse, fuhr Issakow fort. Dabei müssen die Unternehmer Importzölle in Höhe von 30 Prozent und die Mehrwertsteuer von 18 Prozent bezahlen.”

Zum Zustand der russischen Raumfahrtindustrie, http://de.rian.ru/opinion/20120202/262600776.html
“Die russische Raumfahrt tut sich derzeit schwer. Forscher sind Mangelware. Viele der Fachkräfte sind entweder zu alt oder zu jung und unerfahren. Es mangelt an Experten im Alter von 35 bis 45 Jahren, die bereits Erfahrungen gesammelt haben.
Unerfreulich ist auch die Situation, die der Entwicklungsdirektor des Raumfahrt-Clusters in Skolkowo, Dmitri Paison, delikat als „Erosion der Rechtsbasis“ bezeichnet hat. Das System der Qualitätskontrolle in der Raumfahrtbranche funktioniert nicht mehr. Es ist kein großes Geheimnis, dass Raumsonden mit Anlagen ausgerüstet werden, die kaum geprüft wurden. Viele Vorschriften werden bei der Entwicklung von Raumfahrttechnik vernachlässigt.
Diese Probleme waren bereits vor zehn Jahren offensichtlich, als die „demographische Krise“ in der Raumfahrtbranche bereits zu erkennen war. Viele Jahre mussten die russische Raumfahrt knausern. Als plötzlich wieder Geld in der Kasse war, stellte sich heraus, dass die Raumfahrtunternehmen nicht mehr effizient genug arbeiten. Es handelt sich um einen Systemausfall, der in Wirklichkeit viel schlimmer ist als die Phobos-Grunt-Panne.”

“Die Situation in der russischen Raumfahrt ist sehr alarmierend. Seit mehr als 25 Jahren ist Russland nicht in der Lage, ein Raumschiff in den fernen Weltraum zu starten. Seit fast 20 Jahren versuchen die Unternehmen vergeblich, eine neue Generation von Trägerraketen zu entwickeln. Zum Vergleich: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hatte erst vor zehn Jahren mit der Entwicklung von „Dragon“ begonnen. In dieser Zeit haben die Amerikaner zudem Falcon-Trägerraketen entwickelt. Deren Startkosten sind rund 33 Prozent geringer als die von russischen Raketen. In den USA werden mehr private Raketenbauer auf den Markt kommen.” http://de.rian.ru/space/20120529/263678341.html

Eine der wenigen erfreulichen Entwicklungen in Russland ist eine selbstritische Betrachtung der eigenen Mängel.
Während also in westlichen Foren gerne von der überlegenen russischen Raumfahrt, von den unverwüstlichen russischen Waffen schwadroniert wird, kritisieren höcste russische Millitärs russische Panzer und Sturmgewehre selbst in ihren modernsten Varianten als veraltet gegenüber westlichen und sogar chinesischen Modellen. Und kaufen verstärkt westliche Waffen wie zuletzt den italienischen Radpanzer Centauro oder Iveco ( http://de.rian.ru/opinion/20120516/263603834.html ).
Die verherrende demographische Entwicklung habe ich ja schon erwähnt. Die einzigen Bevölkerungsgruppen mit intakter Demographie sind Gruppen wie die Tschetschenen. Die sind nicht nur alles andere als Freunde Moskaus, auch die Bildungsmöglichkeiten sind nicht optimal.Während ohnehin also weniger Jugend nachkommt, strömmt sie vermutlich in die Rohstoffbranche oder den Staatsdienst.

Eine recht optimistische Sicht der Dinge, einer Gesellschaft mit stark schrumpfender Bevolkerung und offensichtlich stark bröckelnde industrieller Basis die Neuordnung Eurasiens zuzutrauen.

Aber vielleicht fällt ja wirklich den Russen

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Andreas Ludwig June 4, 2012 at 15:59

Die Journalistenbrut hat doch nicht mal 2008 gemerkt das da was im Gange ist. Sie haben lieber Leute zitiert, die noch kurz vor dem Absturz rausposaunt haben: Alles OK.
Erst als jeder gemerkt hat Hoppla da stimmt doch was nicht, kamen die Meldungen. Zu Spät.
Dann wurde die Krise mehrere Jahre einfach weggeschrieben. Krise? Was für ne Krise?
Da waren schon tausende Unternehmer Pleite. Diese Arbeitsplätze sind verlagert in die Zeitarbeit. Was haben Zeitarbeitsunternehmen bis Anfang 2009 für eine Rolle gespielt? Gar keine. Sie waren zur Unterstützung der vorhandenen Arbeitsplätze da. Heute sind sie die Arbeitgeber schlecht hin.
Wenn 100 Arbeitgeber mit spezialisierten Betrieben und im Schnitt 50 Leute in die Pleite gehen, sind das 5000 Arbeitsplätze.Wenn die speziell ausgebildeten Menschen keinen Arbeitgeber mehr finden, wo gehen sie hin? Genau…
Was machen diese Arbeitnehmer zu schlechteren Konditionen eingestellt. Genau. Nur noch das nötigste konsumieren.Wo geht das Wachstum hin? Genau…es gibt gar keins mehr.Und so wurde es von Jahr zu Jahr nicht besser. Sondern immer schlimmer.Die Löhne in Deutschland gingen so nach unten, das die anderen Länder wie Griechenland und Spanien gar keine Chance mehr hatten. Das wir bei uns in Deutschland als Strukturreform verkauft haben. Als null plus ultra.Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Oh toll…ich würde sagen: 6 !!!!setzen.
So what? Wenn diese Gehirnakrobaten, die hier auch in der Vergangenheit ihre Mätzchen von sich gegeben haben, nur einmal darüber nachgedacht hätten, das nichts in der Wirtschaft durch nichts erwirtschaftet wird, dann wären wir insgesamt schon weiter. Wo bringen wir denn die Unternehmer wieder her, die tausende von Arbeitsplätzen gesichert haben? Die sind doch alle in der Privatinsolvenz. Kaputt gemacht vom System und von den Banken. Ich vergleiche das mal mit den Bisons in Amerika. Upps…keine mehr da….Oh…Aus 100derte Unternehmer machen wir 4…ist ja viel Praktischer. Heissen dann Randstatt….wo werden Leute gebraucht? In der Dienstleistung, Gesundheitswesen, Gastronomie…Gastronomie? Da war doch was…gehen die nicht systematisch alle in die Pleite? Seit Jahren….Ich fordere alle Harzis auf, endlich und verdammt Krankenpfleger zu werden..Hopp Hopp…Man kann auch als Dreher im Altersheim noch was drehen…
Ich frage alle in die Runde: Wie soll es verdammt nochmal besser werden? Mit Geld drucken? Die Löhne noch weiter senken?Mit sparen? Unternehmertum fördern? Die schneller wieder Pleite sind wie sie schauen können, weil sie keine Chance mehr haben gegen China? In China kennt man keine Berufsgenossenschaft. Wenn ich mich heute als Spediteur selbständig mache mit einem Fahrzeug, brauche ich 15 Jahre um 30 Festangestellte aufzubauen. Wenigstens.Jetzt kann ja mal jeder anfangen hier zu rechnen…dat geht auch mit Hauptschule….um hier in den Saustall wieder einigermassen Ruhe rein zu bringen, sind wir 2 Generationen beschäftigt. Ausser wir machen mal nen tollen Krieg in Europa. Dann geht es vielleicht schneller. Nur müssen wir da ein bischen aufpassen. Hier ist schon keiner mehr in der Lage, ein paar Schuhe zusammen zu nageln. Weil das Knowhow fehlt. Man man man…Wir können eher nen App zusammen basteln als ein paar Schuhe…die kann man aber nicht anziehen…Wir werden langsam so eine Nullgesellschaft, das wir zwar U-Boote zusammenschweissen können, aber keine Schuhe….wenn man mal in Ruhe darüber nachdenkt, kommt mir das Lachen…wenn es nicht so traurig wäre…Gruss

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Marco June 4, 2012 at 16:43

Ja, so ist es. Alles wird schön geredet, so lange es nur irgendwie geht.
Ist bei mir in der Firma genauso. Eigentlich sollten bei uns ab 01.06. 700 unserer rund 2.000 Mitarbeiter kurz arbeiten, da die Auftragseingänge seit Monaten sinken. Jetzt hat sich die Geschäftsführung mit dem Betriebsrat darauf geeinigt, dass erst mal alle Leute 175 Stunden auf einem Zeitkonto ins Minus gehen sollen. Begründung:
“Es reicht aus, die “Konjunkturdelle” mit Minus-Stunden zu überstehen, da wir dann im 2. Halbjahr (wenn die Konjunktur wieder anzieht, so wie es bisher alle behauptet haben) die Minusstunden ratz fatz wieder ausgeglichen haben”. Gleichzeitig hat die Geschäftsführung bekanntgegeben, dass der Auftragseingang im Mai erneut um mehr als 10 Prozent zurück gegangen ist.
Keine Ahnung, auf welchem Planeten die alle Leben. Wenn ich dann was sage, heißt es nur, ich solle nicht alles so schwarz sehen. Und das war`s dann. Fakten will erst gar niemand hören.

Und dann, wenn “plötzlich” sämtliche Anzeichen auf Absturz stehen und die vorherigen Zahlen auch noch nach unten revidiert werden, sind alle “überrascht”:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4937208-konjunktur-usa-auftragseingang-industrie-ueberraschend

Aber da ja “alle” (außer natürlich den bösen Schwarzsehern und Verschwörungstheoretikern, die aber sowieso niemand ernst nimmt) immer “überrascht” werden, kann man den armen hochstudierten Leuten auch keinen Vorwurf machen. Das einzige, was passieren kann, ist, dass eine Niete durch die nächste ersetzt wird, der dann beim nächsten mal genauso “überrascht” ist…

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Victor June 4, 2012 at 16:56

Einspruch, ich kenne paar Schusterläden.
Sofern es nicht KiK ist, lohnt sich Besohlen lassen.
Also noch ist in D das Basiswissen größtenteils vorhanden und es wäre nicht zu spät für nationalen Protektionissmus.
Aber das würde einer sooo schön steuerbaren, bargeldlosen Einheitswährung entgegenstehen und ist wohl nicht gewollt ;-)

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HaPennyBacon June 4, 2012 at 17:53

“Was haben Zeitarbeitsunternehmen bis Anfang 2009 für eine Rolle gespielt? Gar keine.”
Das stimmt aber garantiert nicht! Im Jahre 2008 gab es in der Spitze über 750000 Leiharbeiter in Deutschland. Ein paar Monate später waren es dann nur noch 380000. So viel zur Flexibilität. Die armen Schweine die da oft von heute auf morgen gefeuert wurden mussten gleich mal zum Aufstocken Hartz4 beantragen weil die normale Stütze vom Arbeitsamt natürlich nicht zum Überleben reichte.

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Andreas Ludwig June 4, 2012 at 16:19

Anmerkung noch zum Unternehmertum fördern…Ich möchte hier jede Wette eingehen, das es keine Bank gibt, die noch irgendetwas finanziert. Ohne 3 Einfamileinhäuser im Rücken geht gar nichts. Und die sind 100% auch nichts Wert für eine Bank. Die sitzen auf Immos das es einem schwindelig wird…Die finanzieren eher so einen Vollpfosten der in Badeschlappen rum läuft einen Börsengang, als einem Maschinenbaudipling eine Metallbude mit Maschinen…..geschweige noch einen Frisörladen. Und das der sie nicht mehr alle auf der Reihe haben kann, wenn er ständig in Kaputzenpulli und Badeschlappen rumläuft, da brauchen wir auch nicht mehr reden.Manchmal denke ich, den haben sie nur als Dummkopf vorgeschoben, um den Leuten ein Symbol zu sein, den sie verehren können. Ich höre schon viele sagen: Siehste…was man mit Badeschlappen werden kann…Mama ich will nicht KFZ Lehrling werden. Ich will nen Facebookladen eröffnen….da wird so ein Bumseimer hochsterilisiert, der nicht mal laut Bild am EC Automat Geld abheben kann….wenns stimmt….Gott ist diese Menschheit krank….

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Andreas Ludwig June 4, 2012 at 16:35

Wir gehören genau dahin wo wir mal waren….Dax unter 5000. Euro bei 1,20…das ist die Realität….der Rest war nur ein grosser Fake….Wir haben ein paar Inder und Möchtegernreiche in China befriedigt und Schwupps wars das…vielleicht klappt dat ja, wenn die Chinesische Regierung 500 Millionen Bauerdummchinesen einen A6 finanziert….na dann machen wir aber ne Pulle auf wa….

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Victor June 4, 2012 at 16:44

Wäre ich Zyniker, würde ich vermuten die wollen nur weitere Gelder des Volks über Versicherungen in Staatsanleien versenken – quasi ‘ne weitere €-Beschaffungsmaßnahme :-D
Das Volk kann mit einer zusätzlichen Versichung ruhig und ‘abgesichert’ weiterdämmern.

http://www.sueddeutsche.de/politik/koalitionsgipfel-im-kanzleramt-deutsche-sollen-selbst-fuer-pflege-vorsorgen-1.1374246

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donWeb June 4, 2012 at 17:34

klar wollen die, Victor! Sagt der Schäuble selbst:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=yDBzJRQLZN8
Vor 10 Jahren wäre jeder Staatsanwalt entsetzt gewesen über solche Bemerkungen!

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Victor June 5, 2012 at 06:53

ich finde dies perfider, da weniger offensichtlich.
Durch die Gesetzgebung bezüglich der Sicherheiten werden Banken und Versicherungen quasi sanft gezwungen Gelder in die Staatsverschuldung zu pumpen – die Beschaffung dieser Gelder fociert wiederum der Staat durch Getzgebung und staatliche Leistungskürzungen (er versenkt in diesem Fall nicht im eigenen Namen Gelder, nur der gutgläubige Bürger wundert sich irgendwann in welchem Umfang er von seiner Versicherung Leistungen erhält).

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Nina June 4, 2012 at 19:55

Die einen bauen auf, die anderen ab:
http://de.rian.ru/politics/20120604/263722333.html
Hier entsteht ein geografischer Verbindungskorridor mit geoplitischer Relevanz direkt nach Afghanistan. Kirgistan und Tadschikistan mit eingeschlossen) ;-)

Drei Tage in China. ;-)
Am Dienstag und Mittwoch hält sich der russische Staatschef zu einem Staatsbesuch in der Volksrepublik China auf und nimmt am Mittwoch und Donnerstag an einem Gipfeltreffen der Shanghaier Kooperationsorganisation (SOZ) teil.

Die Euro-Führer haben heute schon in Moskau angefragt, ob Putins eurasische Union auch ein Teil der WTO wird. :-)
Das ist kein Scherz.

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dank June 4, 2012 at 23:54

Nein, kein Scherz – aber da lacht auch keiner! ;-)
Das glaub ich alles sofort.

Eurasien erstehe!

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Nina June 4, 2012 at 20:26

“Was prognostizierte der zum 01. Juni ausscheidende Chefvolkswirt der Deutschen Bank Mayer Ende März?: „…möglicherweise wird eine chinesische Währung, die an Gold oder einen Rohstoffkorb gebunden ist, zum neuen Standard für ein globales Geldsystem nach der Krise werden.“
http://www.mack-weise.de/marktkommentar.html

Es lohnt sich, den ganzen Kommentar zu lesen. :-)

Festzustellen ist im weiterem,
dass nach dem Treffen Putins mit unserer Gutsten, Hollande und den Euro-Führen hochnäsige Kommentare des Mainstream ausblieben.
Durch Putin wurde vermutlich “Hardware” mitgeteilt.

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Nina June 4, 2012 at 20:43

Wer pro-zyklisch handelt, kauft chinesiche Banken. ;-)
Wer antizyklisch handelt, kauft russische Unternehmen. ;-)

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Nina June 5, 2012 at 06:29

@ Andreas Ludwig
Im deutschen Einzelhandel wird sich die nächste große Kontraktion ergeben. Schlecker war erst der Anfang.
Durchschnitteinkauf pro Kunde 8,- bis 13,- €.
Die epidemischen Konsumtempel, speziell auch im Osten, sind so nicht zu halten.

China möchte bis 2015 größter Konsummarkt werden.
Die basteln zur Zeit auch mit einem Handyhersteller, um das Navigationssystem Beidou zu integrieren, um so größere Marktanteile zu erreichen. Die Russen machen das gleiche mit Glonass.
Vom EU-Projekt Gallileo hört man zur Zeit wenig.

Man baut eine subtile Unabhängigkeit von westlicher Produktion auf.
Gleichzeitig steigen chinesische Investitionen im Ausland rapide an. China ist der fünftgrößte globale Investor.

Weniger bekannt:
Chinas größtes Unternehmen der Unterhaltungsbranche, die Dalian Wanda Group, kaufte im Mai die AMC Entertainment Holdings Inc. einschließlich ihrer Schulden für 2,6 Milliarden US-Dollar (etwa 2,1 Milliarden Euro). Mit dem Kauf der AMC Entertainment Holdings Inc. versuchte die Dalian Wanda Group, in die USA zu expandieren.

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vlk June 5, 2012 at 11:33

Warum wollen die alle immer nur in den USA expandieren ? in einem toten Land wo nur noch Zombiegesellschaften rumlaufen ?

Die haben den größten Markt direkt vor der Nase – warum auf die 100Mio Amis noch bauen die noch etwas Geld in der Tasche haben ?

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markusgaertner June 5, 2012 at 13:12

… sehr interessant …. Viele Grüße

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Nina June 5, 2012 at 07:34

Mainstream:
Europa macht Russland keinen Spaß mehr
http://www.handelsblatt.com/politik/international/auf-nach-china-europa-macht-russland-keinen-spass-mehr/6706762.html

Dieses Blatt ist manchmal nicht meht zu überbieten an abfälligen und hochnäsigen Bermerkungen zu Russland und Co.
Wahrscheinlich wachen die erst dann auf, wenn ihr wirtschaftliches überleben nur noch durch Anzeigen z.B. von Industrial Commercial Bank of China Ltd. oder Gazprom möglich ist.

Der deutsche Fussball ist da schon weiter:
Franz Beckerbauer wird künftig im Auftrag des russischen Staatskonzerns Gazprom international für sportliche Großereignisse Moskaus werben.

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Victor June 5, 2012 at 10:33

“Deutschland, das vom Euro am meisten profitiert, wird sich für ihn und das Überleben der Euro-Zone mit letzter Kraft in die Bresche werfen müssen; es wird selbstschuldnerisch bürgen müssen. Das ist bittere Medizin. Aber wer führen will, weil er muss, darf sich nicht fürchten.”
Müssen, Müssen und nicht dürfen: Halt alternativlos!

http://www.sueddeutsche.de/politik/ex-aussenminister-kritisiert-merkels-sparpolitik-fischer-schlaegt-alarm-1.1374462

“Considered a social liberal by many, Prantl has achieved a reputation of being a defender of a liberal and cosmopolitan society that respects the basic rights of all people.”

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PetMol June 5, 2012 at 11:34

“Aus unerklärlichen Gründen ist die Rede von George Soros, mit der er die Neuordnung Europas skizziert, von der Website des Investors verschwunden. Bis vor kurzem war die Rede noch abrufbar, nun führt der Link ins Nichts.” http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/06/43353/

Interessant auch dieses Video mit einer Zusammenstellung von Reden von Nigel Farage im europäischen Parlament:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=96j0A7IXQKo#!
Nigel Farage spricht schon lange klare Worte im Europäischen Parlament!
Wird wieder einmal eine Großmacht-Ideologie (das tausendjährige Euro-Schuldenreich) viel Leid über die Nationen in Europa bringen?

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die Simpsons June 5, 2012 at 11:45

MGS: Riesen Pyramiden aus Glas/Kristall im Bermuda-Dreieck entdeckt; auf dem Meeresgrund des Bermuda-Dreiecks.von französischen und amerikanische Ozeanologen. Das Bild ist schön anzuschauen und die Höhe der Pyramdie soll über 200 Meter sein. (Quelle: http://b-n-d.net/index.php/bnd-aktikel/eigene-aktionen-kampagnen-a-kolumnen/kolumnen/524-mgs-riesen-pyramiden-aus-glaskristall-im-bermuda-dreieck-entdeckt.html )

Die Verschwörungstheorien muss man neu bewerten. Atlantis, Atlanter, Thor, Ausserirdische usw. Fragen über Fragen. Man weis gar nicht wo man anfangen soll. Das sind doch mal News, dagegen ist diese Verschuldungsproblematik der einste Kindergeburtstag.

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PetMol June 5, 2012 at 17:40

@ die Simpsons
klingt interessant. Ich habe gerade mal selbst recherchiert, alle sogenannten Berichte beziehen sich auf eine einzige englischsprachige Quelle. Das sind aber nicht die Wissenschaftler, die diese Entdeckung gemacht haben (angeblich französische und amerikanische Ozeanologen). Wieso gibt es von diesen Wissenschaftlern dazu keine Veröffentlichungen?
Habe ich da was übersehen?

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die Simpsons June 5, 2012 at 19:51

@Petmol: Meinst Du diese Quelle: http://www.apparentlyapparel.com/2/post/2012/03/pyramids-of-glass-submerged-in-the-bermuda-triangle.html%C2%A0

Gute Fragen. Sollte es diese Pyramiden tatsächlich geben, kann das offiziell nicht zugegeben werden. Das kann ich mir nicht vorstellen. Denn es würde unendliche Fragen aufwerfen. Ergo, bleiben nur Spekulationen, aber mein Gefühl und meine Intuition sagen mir, dass es diese Pyramiden gibt. Und die waren nicht immer unter Wasser.

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PetMol June 5, 2012 at 21:42

@ die Simpsons: ja, diese Quelle meinte ich!

“Sollte es diese Pyramiden tatsächlich geben, kann das offiziell nicht zugegeben werden.”
Na, eine Kränkung für das hightech Ego wäre das schon, aber darüber würden wir doch früher oder später hinwegkommen. ….

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