Griechen in USA: “… sonst werden wir in Schande leben.”

by markusgaertner on 02/07/2012 · 1 comment

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J.P.Morgan-Chef Jamie Dimon ist einer. Hollywood-Star und Männerschwarm Jennifer Aniston gehört auch zu ihnen. Nicht zu vergessen der Magier Criss Angel, der im US-Fernsehen aufrecht an den Fassaden von Hochhäusern hinunter spaziert und durch Fensterscheiben schlüpft. Und auch Arianna Huffington, Amerikas einflussreichste Medienfrau und Gründerin der führenden Online-Zeitung Huffington Post – sie alle stammen ursprünglich aus Griechenland.

Huffington, geborene Stassinopoulos, kam in Athen zur Welt. Anistons Vater stammt aus Kreta. Und Criss Angel – richtiger Name Christopher Nicholas Sarantakos – hat eine lange hellenische Ahnengalerie.

Doch die enge Bande in die Heimat schlägt sich bislang nicht in einer ausgedehnten Hilfskampagne der “Greek Americans” für die hellenischen Landsleute nieder. Wer nach Beispielen dafür sucht, wie die berühmten Landeskinder Griechenlands in den USA Hilfe für ihre hoch verschuldete und in einer Depression gefangene Heimat organisieren, wird selbst nach längerer Suche kaum fündig. Finanzhilfe? Sammelaufrufe? Spendenkampagnen? Auf den Webseiten großer hellenischer Organisationen ist davon wenig zu sehen -bis auf seltene Ausnahmen.

Magier Criss Angel ruft auf seiner “Mindfreak”-Webseite zwar zu Spenden für griechische Institutionen auf – aber für solche, die ihren Sitz gar nicht in der Heimat haben. Angel bittet um Spenden für die griechisch-orthodoxe Kirche in Las Vegas; da feiert er viele seiner spektakulären Auftritte.

Große, koordinierte Hilfsaktionen sind gar nicht zu sehen. Die Hilfe für Griechenland geschieht dann auch meist im Stillen. Sie wird über kirchliche Organisationen mobilisiert, privat über Familienkontakte in die Wege geleitet oder den Geschäftsleuten überlassen.

Mehr in meinem heutigen Bericht im Manager Magazin

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vlk July 2, 2012 at 08:54

Ich bin dafür das Sie keinen Urlaub bzw. Kursausflug mehr machen dürfen … es war etwas fad im Netz die letzten Tage ;)

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