US-Dümpelwachstum – Aus 2% wird 1,5%, Abwärtskorrektur garantiert

by markusgaertner on 27/07/2012 · 28 comments

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Die Weltwirtschaft wankt. Tragende Säulen der Euro-Zone drohen unter der Euro-Rettungslast einzuknicken, Asiens Wirtschaft wächst langsamer – und jetzt droht mit den USA der nächste Stabilitätsanker auszureißen: Experten zittern vor der US-Wachstumsbeichte heute Abend.

Hamburg – “Die Erholung ist schlapp, weil Ihr nicht genügend Geld ausgebt.” Mit dieser Mahnung begrüßte gestern in den USA die Webseite CNN Money ihre staunenden Leser. Die provozierende Schlagzeile kam einen Tag, bevor heute die US-Regierung ihre erste Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal bekannt gibt.

Analysten erwarten im Schnitt einen mageren Zuwachs von 1,4 Prozent. Das wäre deutlich unter dem Wachstum von 1,9 Prozent, das in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erzielt worden war. Für die dümpelnde Weltwirtschaft wäre die erlahmende Erholung in den USA ein schwerer Rückschlag. Denn während Europa tiefer in der Rezession versinkt – und dabei selbst in Deutschland die Bremsspuren länger werden – und während die großen Schwellenmärkte von China über Indien bis Brasilien bedenklich abkühlen, zeigt nun auch noch der letzte Anker in der rauen Weltwirtschaft Risse.

Das größte Problem für die US-Wirtschaft ist nicht einmal Europa, sondern der private Konsum in den USA, sagt der Wells-Fargo-Ökonom Sam Bullard. “Aus der Sicht der Verbraucher sehen die Perspektiven reichlich schwach aus.”

Mehr dazu in meinem Bericht im Manager Magazin, der vor Bekanntgabe der BIP-Zahl als Vorbericht erschien …

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