Obama ist ein Rennpferd, Usain Bolt sprintet gegen das Finanzamt – und Antonis Samaras braucht Viagra fürs Büro

by markusgaertner on 15/08/2012 · 20 comments

2012-08-14_2209

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Öl-Notierungen und andere Rohstoffpreise steigen. Die Rendite auf US-Anleihen klettert, weil wieder mehr Anlagevermögen in den risikoreicheren Aktienmarkt ausweicht. Frankreich vermeidet vorerst eine Rezession. Deutschlands BIP legt im zweiten Quartal um 0,3% zu. Der Euro hält sich über 1,23 zum Dollar. Und aus Berlin kommen gerade keine Töne, die Börsianern Gänsehaut verursachen.

Mehr noch: In Peking werden wieder mehr Immobilien verkauft. In den USA wächst der Konsum im Juli um 0,8%. Bald kommt der neue iPad. Und unser Leben geht auch ohne die Olympischen Sommerspiele in London weiter. – Alles paletti also ? Nur Aufregung, keine Krise mehr ? Haben wir wieder einmal überreagiert ? Oder war das alles nur geträumt ?

Mitnichten, wie ein Blick in die Meldungen des Tages offenbart.

Griechenlands Premier Antonis Samaras will kommende Woche bei Gesprächen mit Angela Merkel in Berlin – und mit Francois Hollande in Paris – darauf drängen, dem jüngsten Sparpaket zwei Jahre mehr Zeit zu geben. Das ist wie wenn mein Hausarzt mir Medikamente für eine schwere Krankheit verschreibt, die nicht helfen, aber darauf drängt, zwei Jahre zu warten, bis deutlich wird, ob wirklich keine Wirkung zu erkennen ist.

Was zwischen Arztbesuch und dem sicheren Tod passiert, wissen wir: Die Krankheit schreitet fort, der Patient verlangt mehr Pillen, der Arzt rechnet freudig mit der Kasse ab. Das Unabwendbare wird nicht vermieden, nur hinausgezögert. Am Gang der Dinge wird nichts geändert. Aber das System läuft wie geschmiert.

Usain Bolt, der seit dem Ende der Olympischen Spiele am Sonntag bereits weitere 109.890 Dollar verdient hat, will nicht mehr in Großbritannien antreten, solange die Steuern so hoch bleiben wie sie sind. Der Mann ist nicht erst seit dem jüngsten 100 Meter-Weltrekord ein wandelndes Unternehmen, er verhält sich auch so wie einige der börsennotierten Konzerne, darunter vor allem Banken: Gierig, ungeduldig, mit dem Fernbleiben drohend, das Finanzamt erpressend.

Warum ist das relevant ? Weil es zeigt, dass die Gier noch längst nicht den Rückzug antritt. Dass das auch außerhalb der Sport-Arenen so ist, sehen wir an den ersten Einsätzen von Mitt Romneys frisch gekürtem Vize: Paul Ryan schaut bei einer seiner ersten Touren im neuen Gewand bei Kasino-Mogul Sheldon Adelson vorbei, der im laufenden Präsidentschafts-Wahlkampf den Republikanern von Romney 100 Millionen Dollar spenden will. Nur, um Obama los zu werden.

Wahlkämpfe als ein Mittelding zwischen Kreuzzug und Milliardenpoker. Das Weiße Haus als Hedgefonds und Anlagestrategie. Der Präsident als Marionette reicher Männer, die auf Kandidaten setzen wie sonst auf Rennpferde, die dabei aber den Ausgang des Rennens nicht so dem Zufall – oder der Manipulation anderer – überlassen wollen, wie am Wettschalter in Ascott oder im Happy Valley von Hong Kong.

Wir lesen heute auch, dass China das Geld ausgehen soll, dass Spanien doch einen umfassenden Bailout ins Visier nimmt, dass Frankreichs Banken mit Hilfe der EZB im großen Stil Staatsanleihen “ihrer” Regierung kaufen um die Neuschulden zu verbilligen, dass das Justizministerium der USA ein Ermittlungsverfahren gegen Goldman Sachs einstellt und die Börsenaufsicht SEC ein geplantes ziviles Betrugsverfahren doch nicht weiter gegen dieselbe Bank verfolgt.

Auch hat sich Standard Chartered für die Zahlung von 340 Millionen Dollar ein Verfahren wegen Geldwäsche vom Hals geschaffen. Schon im Juni hatte sich die ING Bank für 619 Millionen Dollar aus ähnlichen Anschuldigungen heraus gewunden.

Ist dies das moderne Verständnis vom Investieren in “freie” Märkte, deren Mechanismen ansonsten nach Kräften von Notenbankern und Fiskalpolitikern bis zur Unkenntlichkeit ausgehebelt werden, damit die wichtigen Player nicht vom Zufall oder von den Skripten anderer überrascht werden ? “Wir wollen den totalen Markt, aber nur mit einer Regierung, die überwältigende Rechnungen begleicht und Steuerzahlern aufbrummt, denen man am Geldschalter immer noch nicht genug abzunehmen scheint.”

Wie frei diese “Märkte” ansonsten sind – zumindest in jenen Bereichen, für die man die Abgeordneten und die Regulierer zum Wegschauen motiviert – das sehen wir heute an einer Klage der AT&T-Beschäftigten Deborah Sturgeon in Indiana. Sie zerrt ihren Arbeitgeber zusammen mit 10 Kollegen vor Gericht, weil dieser – so die Klageschrift – seinen Angestellten keine richtigen Pausen gewährt. Die IG Metall müsste in der Zentrale Kalender von 1860 aufhängen, um zu markieren, wo sie wieder anfangen müsste, wenn Siemens oder die Telekom so verfahren würden.

Im von Gott gewählten Land auf dieser Erde, dem mit der freiesten Gesellschaft und den ungezählten Aufstiegsmöglichkeiten, ist das alles kein Problem.

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Joker August 15, 2012 at 06:26

Wir ernten jetzt die Saat von 20 Jahren, “kurzfristigem Gewinnstreben”, immer mehr, immer weniger dafuer tun…. Alle haben in wesentlichem Rechte, Pflichten – hhmhm max fuer andere……

Und wer sich fuer nicht funktionierende Maerkte interessiert – bei http://www.trader.se gibt es ein Interview ueber Knight und HTF Marktmanipulationen – und wer glaubt, das ihn das nicht betreffe – ich hatte das deja vu vor ein paar Wochen, wo ich beim Aktienkauf ca .40 ct per Aktie ueber dem Preis bei Auftragserteilung gezahlt habe – Drucksen beim Banker…..

Und weil die Politiker mit am gierigsten sind, werden Eigentumsrechte mit Fuessen getreten – nicht nur in den USA…. auch in Deutschland, nur diskreter.

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Tom August 15, 2012 at 06:40

Natürlich, Markus, ist es das moderne Verständnis der “Eliten” davon, wie die Welt funktioniert. Oder glaubt hier im Ernst jemand, dass angesichst der Tatsache, dass das Tempo der Talfahrt zunimmt und die Piste immer enger wird, diese Herrschaften ihr Verhalten ändern würden? Oh nein, warum auch? Von “Unten” droht keine Gefahr und dort oben hilft man sich gegenseitig. Ist ja auch kein Problem, solange von Unten noch was zu holen ist!
Und das wird so weiter gehen. Die werden nicht aufhören, solange der Michel, John the Plumber, Sancho Pansa und wie die Otto N’s so alle heissen auf dieser schönen weiten Welt, nicht aufbegehrt. Und das tut er nicht, solange er noch Leuten wie Bolt vor der 3D-Glotze zujubeln darf und kann.
AT&T hats nun mal erwischt mit ein paar kleinen Negativschlagzeilen, die kaum einer zur Kenntnis nehmen wird, und wenn, dann eher mit einem müden Lächeln. Seit meinem Gastbeitrag zum Thema Arbeitsmarkt in den USA
( http://blog.markusgaertner.com/2011/07/08/arbeitsmarkt-usa-wie-auf-einer-sudstaaten-plantage/ ) habe ich noch einiges dazulernen und erleben dürfen:
Von zwei Stammkunden wurde mir berichtet, dass sie für zwei Wochen eingestellt waren (einer bei einer Restaurant-Kette, der andere bei einer Firma für Wasserfilter), einen Tag vorm Lohntag entlassen wurden und keinerlei Lohn gesehen haben.

Auf unserem Mall-Parkplatz werden neuerdings Autos gewaschen und zwar mittels “mobiler Waschanlagen”, die aus kleinen futuristisch aussehenden Tankwagen bestehen. Die stellen TÄGLICH neue Leute ein! Prima, oder? Naja, hört Euch erstmal das Geschäftsprinzip an, das geht nämlich so: Der Besitzer sitzt den ganzen Tag an einem schattigen Plätzchen und verleiht seine “Waschanlagen” nebst Chemikalien an jeden Interessenten, der ihm $ 50 dafür zahlt. Derjenige muss beim 1,Mal auch noch $ 10 für ein Firmen-T-Shirt berappen. Wieviele Autos der neue Angestellte” wäsht und zu welchen Preis er das tut, ist seine Sache. Bei uns Herrschen seit Wochen Temperaturen um die 40°C, man kann sich also vorstellen, wieviele Leute auf Dauer so einen Job durchhalten und dabei auch noch den nötigen Verkaufs-Enthusiasmus an den Tag legen, um die nötige Kundenanzahl zu einer Autowäsche zu überreden.
Und zum Schluss das Neuste von der Waschanlage, bei der mein Sohn arbeitet (ich hatte auch darüber seinerzeit berichtet): Wenn keine Kunden da sind, müssen die Jungs sich jedesmal aus dem Zeiterfassungsystem ausclocken, was die ohnehin geringe Anzahl der Arbeitsstunden noch weiter reduziert! Das ist zwar illegal, aber wen kümmerts? Ich sollte wohl auch mal darüber Nachdenken, meine Angestellten nur für die Zeit zu bezahlen, wenn wirklich Kundschaft im Laden ist….
Also, was jammern die Mädels von At&T eigentlich rum?

Gruss
Tom

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Franz August 15, 2012 at 15:58

das ist ja ein “toller” Lohn für den Waschanlagenverleiher.

30 Tage á (50+10) US$ dafür, daß er im Schatten sitzt und hoffen darf, daß er am Ende des Monats die Raten für die Waschanlage, deren Wartung, das Wasser, die Seife und noch die Lebenshaltungskosten für ihn und seine Familie bezahlen kann.

Da sind seine Pächter und deren Lohnsklaven ja noch besser dran.

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Tom August 15, 2012 at 17:02

Nee Franz, der Typ vermietet ca. 25 solcher “Waschanlagen” pro Tag, macht also $1.250 täglich.

Gruss
Tom

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TSTM August 15, 2012 at 07:20

Ist doch alles beim Alten, oder?
Einige sind immer noch gleicher als gleich, mögliche zukünftige und bestehende Regierungen werden massiv von Lobbyisten, sagen wir mal wohlwollend, beeinflusst, die Gewaltenteilung der westlichen, sagen wir mal wohlwollend “demokratischen” Staaten, funktioniert nach wie vor wie ein schottisches Hochmoor (oben wächst was, innen modert`s gewaltig).

An dieser Stelle sollte aber gewarnt werden: Nicht an diesen “Zustand” gewöhnen, auch wenn es so selbstverständlich erscheint diese Schlagzeilen zu hören, wie die Tag-Nacht-Abfolge.

Es wird auch immer surrealer (nach diesem Begriff habe ich doch wahrlich 1 min. gesucht!), es kommt mir so vor, dass vor den Augen der Weltöffentlichkeit sämtliche freiheitlich-demokratischen Errungenschaften zerschreddert werden.
Und wie oft dachte man in den letzten 3-4 Jahren, nein, das können “die” nicht machen, ist ja rechtlich und nach den Gesetzmäßigkeiten des freien Marktes unmöglich. Von wegen! Eine Unglaublichkeit jagt die nächste dreiste Frechheit.
Das Ende der Fahnenstange wurde auf unendlich gedehnt, unmöglich wurde abgeschafft.
Aber noch hat man „uns“ nicht gänzlich abgeschafft, man ist aber augenscheinlich heiß bemüht.

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donWeb August 15, 2012 at 09:14

“Nicht die nationalen Parlamente, sondern die europäischen Institutionen werden künftig eine stärkere Rolle spielen. Die vom Verfassungsgericht im Lissabon-Urteil geforderte stärkere Rolle des Bundestages sei ein „gefährlicher Weg“. „Auf europäischer Ebene müssen die europäischen Institutionen entscheiden“
(W.Schäuble in den Karlsruher Verfassungsgesprächen)

“Weil aber niemand einen europäischen Superstaat will, der gewissermaßen alle Zuständigkeiten des klassischen Nationalstaates übernehmen würde, muss am europäischen Konstruktionsprinzip festgehalten werden: Staatliche und europäische Zuständigkeiten sind klug auszubalancieren, und jede Entscheidung ist demokratisch zu legitimieren.”
Wolfgang Schäuble auf seiner HP: http://www.wolfgang-schaeuble.de/index.php?id=36&textid=1439&page=1

Da frage ich mich doch auch:
Wenn aber Rechte, Währung und Geld an die europäische Ebene abgegeben werden, was bleibt dann noch für die nationalstaatliche übrig? Wo bleibt die Möglichkeit des Bürgers, sich für ein Programm zu entscheiden? Wo bleibt die demokratische Legitimierung, wenn alle Entscheidungen in Brüssel getroffen werden und aus der Notwendigkeit heraus begründet werden?

Kann mir das einer sagen?

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vlk August 15, 2012 at 08:10
peterb August 15, 2012 at 08:51

Was wollt ihr? DAS ist Kapitalismus.
Es geht – ausschließlich – um’s Kapital und NICHT um Menschen. Weswegen der Kapitalismus ja auch Kapitalismus heißt. Wäre es anders, hieße er ja Humanismus. Und deswegen sind auch Sprüche wie “Wenn die Grundsätze des freien Marktes tatsächlich angewendet würden, wäre das alles nicht” so unglaublich naiv. Weil sie vollständig ausblenden, dass in diesem System Kapital = Macht ist. Und viel Kapital = viel Macht. Punkt.

Übrigens: WDR5 bringt bis morgen die Sendung “Die Rückkehr des Geldadels”. Zitat daraus: “Neu-feudale Strukturen sind auf dem Vormarsch”

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Grinario August 15, 2012 at 09:15

“Griechenlands Premier Antonis Samaras will kommende Woche bei Gesprächen mit Angela Merkel in Berlin – und mit Francois Hollande in Paris – darauf drängen, dem jüngsten Sparpaket zwei Jahre mehr Zeit zu geben.”

Er wird damit durchkommen, weil offenbar Leute wie Merkel oder Schäuble a) alles tun werden, um das Wahl-Jahr 2013 ohne Griechenland-Crash zu erreichen, und b) wahrscheinlich auch noch selbst daran glauben, dass Griechenland nur mehr Zeit braucht, um auf die Beine zu kommen.
Das Trauerspiel geht weiter.

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Joker August 15, 2012 at 19:19

Das Trauerspiel geht weiter, aber ich vermute, fuer GR ist im Herbst Finale. (Es sei denn, die sind in Berlin wirklich mit dem Pinsel gepudert – zugegeben, eine realistische Moeglichkeit).

Die SZ hat berichtet – GR haette sich diese Woche Geld am “Kapitalmarkt” geliehen – ohne zu erwaehnen, dass die Kohle von der EZB kam.
Die SPD will mit “Deutschland haftet mit einer Billion” den Wahlkampf eroeffnen und gleichzeitig Eurobonds auflegen.
Gleichzeitig werden Aenderungen des GG diskutiert….

Nee, ich glaub nichts mehr. Warten wirs ab.

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Grinario August 16, 2012 at 08:24

Realistisch gesehen, müsste man GR Pleite gehen lassen und eigentlich auch drängen, die Eurozone schnellstens zu verlassen. Richtig.

Aber was ist in Deutschland noch realitätsgemäß? Sie schreiben es ja selbst: “Die SPD will mit “Deutschland haftet mit einer Billion” den Wahlkampf eroeffnen …”. Wenn schon die Opposition im “Lummerland” agiert, wird es mit der Regierung nicht besser sein.

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Joker August 16, 2012 at 09:59

Da haben Sie nicht Unrecht, nur – eine der Konstanten, auf die man sich in der Vergangenheit verlassen konnte, war der Selbsterhaltungstrieb von Schaeuble und Merkel. Die Banken und Versicherungen haben ihre GR Risiken weitgehend bei der EZB abgeladen, die Griechen spielen mit und halten die Versprechen nicht ein. Merkel wuerde Roessler nicht erlauben, Ihr so auf der Nase rumzutanzen……

Mein Eindruck ist, die werden in Berlin gerade von der Realiaet ueberrollt. Und weiterhin scheint sich Aerger (hoffentlich) beim ESM/Karlsruhe abzuzeichnen.

Was mir wirklich Sorgen macht, ist die Tatsache, dass unser Duo Infernale wirklich noch glaubt, diese Krise zu Zusammenwachsen” von Europa nutzen zu koennen.

Nein, wir befinden uns gefuehlt in 1930, nach dem Crash, die Waehrungskriege werden immer offenener gefuehrt, als naechstes kommt jemand mit Handelsschranken…..
Es wird eine schwierige Balance zwischen Eigeninteressen, Kriegsverhinderung und Wahrung der eigenen Position – is Berlin up to it?

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Grinario August 16, 2012 at 16:21

“Was mir wirklich Sorgen macht, ist die Tatsache, dass unser Duo Infernale wirklich noch glaubt, diese Krise zu Zusammenwachsen” von Europa nutzen zu koennen.”

Mit dieser Sorge stehen Sie nicht allein. Die Journalistin Bettina Röhl beschreibt (m.E. in einem wirklich treffenden Artikel in der WiWo) die Euro-Politiker als völlig abgehobene Elite auf einem permanenten Wiener Kongress, der keinerlei Probleme wirklich löst:
http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-politik-vom-zauberberg/6996136.html

Victor August 15, 2012 at 12:14

Haushaltspolitik Wie Deutschland an der Euro-Krise verdient
Während der Süden sparen muss, saniert sich der deutsche Haushalt quasi von selbst. Allein die Zinskosten sinken durch die Krise um mehr als 60 Milliarden Euro.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-08/deutschland-zinsniveau-euro-krise
http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/wissenswert/niedrige-zinsen-fuer-deutschland-gelten-andere-regeln/6993884-2.html

Eine alternative Analyse gibt es unter:
http://www.fortunanetz.de

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Johnny Honda August 15, 2012 at 15:06

Oh, Herr Gärtner hat den allergierigsten vergessen: DEN STAAT
Der allergierigste ist nicht Hr. Bolt, der nicht nur für das englische Finanzamt rennen will, sondern vor allem für die eigene Geldbörse.

Und noch was: Eine Wirtschaft, die nicht auf Gewinnstreben ausgerichtet ist sonder für irgendwelche andere Zwecke, wird untergehen. Die Frage ist nur, ob der Staat die richtigen Leitplanken setzen kann, damit dieses Gewinnstreben nicht alle in den Abgrund reisst wie bei den Banken.

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Victor August 16, 2012 at 12:01

Konjunktursorgen: Die Euro-Krise trifft jetzt Asien
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktursorgen-die-euro-krise-trifft-jetzt-asien-11856852.html

„Dies könnte ein spürbares Gesundschrumpfen für Asiens handelsabhängige Volkswirtschaften mit sich bringen“, orakelt die Bank HSBC. <- na dann wird ja alles gut :)

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Victor August 16, 2012 at 12:08

USA: Industrieproduktion im Juli mit +4,15% zum Vorjahresmonat
Heute veröffentlichte die US-Notenbank (FED) das Current Release G.17 zum Output der Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung der Industrie für den Monat Juli 2012.
http://www.querschuesse.de/usa-industrieproduktion-im-juli-mit-415-zum-vorjahresmonat/

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Nina August 16, 2012 at 14:07

Der Westen versumpft neben seinen Schulden nun auch zunehmend in seiner eigenen Menschenrechtsfalle:
http://de.rian.ru/politics/20120816/264203428.html
Die Briten umstellen eine Botschaft mit Polizei.

Da bekommen die Ägypter, Sudaner, Iraner, Chinesen, Russen, Türken, Koreaner, etc. wieder öffentlichen Unterricht, wie man internationales Recht im Westen würdigt.
Den Pussy Riot kann jetzt nur noch eine Flucht in die UK-Botschaft in Moskau helfen.
Oder?

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wolfswurt August 16, 2012 at 16:15

Die Welt steht einfach auf dem Kopf.

Die sich selbst als älteste Demokratie bezeichnenden britischen Hohlköpfe wollen die Botschaft Equadors stürmen.

Hierbei denke man an Ungarn 1989…

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Nina August 16, 2012 at 17:35

Putins erneute Geste an die deutsche Politik und Autoindustrie:
http://de.rian.ru/video/20120816/264202505.html

Man hätte ja auch einen großen Peugeot, Renault, Citroen oder Japaner nehmen können. :-)

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