Caixin: Das Rumoren wird lauter in Chinas Bankensystem

by markusgaertner on 12/09/2012 · 2 comments

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Jetzt geht es auch in China los. Dass viele Kredite wackeln, wird seit Monaten vermutet. In den Provinzen, Flugstunden von Peking entfernt (“Der Himmel ist hoch, der Kaiser ist weit”) lassen sich solche Probleme noch besser verstecken als in der Hauptstadt.

Doch die Finanzierung von Überkapazitäten, Immobilienblasen und Wackelfirmen (vor allem Export) hat jetzt die China Construction Bank – den größten Baufinanzierer unter Chinas großen Staatsbanken – in der Provinz Zhejiang in Bedrängnis gebracht, wie das Magazin Caixin Online berichtet.

Caixin schreibt über eine “toxische Kreditkrise”, nach dem Zusammenbruch des Konglomerats Zhejiang Zhongjiang Holding. Die China Construction Bank soll laut dem Zeitungsbericht 3 Mrd. Renminbi an Firmen im Orbit von Zhongjiang ausgeliehen haben, wird ein Banker zitiert. Demnach wurde die bislang größte Kreditschieflage in der Bank verursacht.

Mehr dazu gibt es in dem genannten Bericht

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Andreas Ludwig September 12, 2012 at 09:01

Hoch die Tassen, das Haar sitzt. Das ganze Gebrabbel hier für umme. Anleihenkauf bis zum abwinken, der Dax steigt. Bundesverfassungsgerichtsurteil durch. Der Dax und Euro steigt. So macht man Finanzpolitik meine Damen und Herren. Noch ein bischen Geld drücken dazu und ab geht die Post. Ob die Aufträge laufen? Ist doch völlig unwichtig. Ob es Massenentlassungen gibt? Unwichtig. Wir könnten hier von morgens bis des nachts diskutieren. Es wird so niemals was. Wir könnten protestieren. Wird auch nix. Und es läuft so in der Geschichte wie es immer läuft. Die eine Generation ergibt sich ihrem Schicksal und die nächste holt die Grosse Keule raus. Also einigeln und abwarten. Gruss

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