Marc Fabers Weltzerstörung – Die (Rendite-)Uhr dafür tickt bereits

by markusgaertner on 27/09/2012 · 30 comments

2012-09-27_0900

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Der Donnerstag bescherte der Wall Street reichlich negative Nachrichten. Die Auftragseingänge für langlebige Konsumgüter in den USA brechen im August um 13% ein. Das klingt wie eine der vielen Armageddon-Prognosen von Nouriel Roubini. Ist aber eine offizielle Zahl aus der US-Administration.

Und dann noch das: Die dritte Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt der USA im zweiten Quartal sinkt auf nur noch 1,3%. Vor zwei Monaten  – bei der ersten Schätzung – wurden 2,0% angegeben. Dann – vor vier Wochen – kam die zweite mit 1,7%. Wahrheit in Raten. Grausamkeit wie bei der Salami-Folter.

Und was macht der Dow Jones Index daraus ? Er notiert am Donnerstag früh ganz locker und unbeirrt im Plus: Calm, Cool und Collected, wie sie in Hollywood und auf dem New Yorker Parkett so schön sagen. Clint Eastwood kann so etwas mit einem lockeren Spruch abtun. Millionen von Sparern und Anlegern sind entsetzt.

Die Meuterei des Irrealen und der Ignoranz gegen die Vernunft – und den uralten Link zwischen Börsenkursen und Konjunktur, den es zumindest mal gab – ist längst nicht niedergeschlagen. Genau genommen ist hier ja auch nichts Aufmüpfiges im Spiel. Sondern nur die biblische Geld-Tsunami unserer Notenbanken, vor allem der Fed.

Was hat Marc Faber in dieser Woche vorhergesagt ? Die Fed wird die Welt zerstören. Wir sind diesem Szenario wieder einen Schritt näher gekommen. Die Grafik mit den Renditen für die 10jährige US-Anleihe zeigt das schön.

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