Management der Krise – Warum Kommunisten Kanzlern überlegen sind

by markusgaertner on 22/10/2012 · 15 comments

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Was sollen wir nach diesem Wochenende tun ? Uns freuen ? Erleichtert sein, dass Herr Rajoy in Spanien nach den beiden Regionalwahlen seinen Rücken politisch gestärkt sieht und der Bailout näher rückt ? Sehen wir mal von kleinen technischen Details ab und lassen die zu klärende Finanzierung beiseite. Wäre ein Rettungspaket für Madrid nicht ein weiteres Zeichen der Entspannung im schulden-gebeutelten Europa ?

Mitnichten. Das totale Gegenteil ist der Fall. Wir haben es auf der Welt in diesen Tagen gleich mit einer doppelten – und gefährlichen – Fehlinterpretation der Dinge zu tun.

Erstens: Viele Beobachter sehen in Europa eine beginnende Besserung, zumindest ein absehbares Abklingen der lähmenden Dauerkrise. Doch Vorsicht. Nichts könnte mehr in die Irre führen, als das ungelöste Schuldenproblem, die hartnäckige Rezession und die wütenden Menschen abzuhaken, oder auch nur im Ordner “Lösung am Horizont sichtbar” abzulegen.

Allerorten wachsen die Schulden schneller als die jeweilige Volkswirtschaft. Mit Umbuchungen, Beteuerungen, Verschleppungen und ungedeckten Rettungsfonds lässt sich das nicht wegbeamen. Auch nicht mit der Zusammenlegung politischer Bahnhöfe.

Zweiter fataler Analysefehler. Zahlreiche Zeitungen schreiben nach dem jüngsten Schwächeanfall die BRICS ab, jene großen Schwellenländer, die seit ein paar Monaten nicht mehr so erfreulich und uneingeschränkt unsere Hoffnung erfüllen können, dass sie als die letzte verbliebene Zugmaschine die globale Wirtschaft vor einem Infarkt retten.

Nur ein paar Monate mit etwas weniger Wachstum in Brasilien, Russland, Indien und China haben genügt, um die schnelllebige und mit abgestorbenem Kurzzeitgedächtnis belastete Analystenschar zu überzeugen, dass man jetzt “beyond the BRICS” schauen muss. Erneut weit gefehlt, kann ich nur sagen.

Die Wachstums-Story ist alles andere als zu Ende. Die Fortsetzung der Urbanisierung, jüngere Bevölkerungen sowie eine ungleiche Entwicklung, die unterentwickelte Provinzen und Bundesstaaten mit enormem Aufholbedarf hinterlässt, sind die ökonomischen Garanten fortgesetzten Wachstums. Aber das ist gar nicht einmal das stärkste Argument dafür, dass die langfristige Wachstumsgeschichte der großen Schwellenmärkte ungebrochen und intakt bleibt.

Das wichtigste Argument ist ein politisches. Die Regierung von Herrn Singh in Delhi – ebenso wie die Führung der KP in Peking (und Herr Putin) können ihre Legitimität und ihren politischen Fortbestand nur wahren, wenn sie die stockenden Reformen jetzt beschleunigen.

In Delhi haben wir das in den vergangenen Wochen gesehen, mit der weiteren Öffnung des Retailsektors, mit Versicherungen und Airlines, um nur wenige Beispiele zu nennen. Wie schon 1991 – als eine Zahlungsbilanzkrise und der IWF nachhalfen – trifft die indische Regierung unter großem wirtschaftlichen Druck kritische Entscheidungen. In China hat offenbar der Staatsrat die Reformkommission angewiesen, die führenden Think Tanks des Landes zu einem Ideenwettbewerb einzuladen.

Die mutigsten Reformen, die sich die Akademiker unter Führung der Reformkommission vorstellen können, sollen aufgezeigt werden. Angestrebt wird ein Kompromiss zwischen lokalen Regierungen und Peking über das Wünschenswerte und Machbare, über schmerzhafte weitere Öffnungsschritte, bei denen es auch um die Rolle der KP sowie um die Rolle der alles überragenden Staatsfirmen gehen soll.

“China is approaching a stage when the government must embrace more fundamental reforms,” sagt Shi Xiaomin, der Vizepräsident der China Society of Economic Reform. Sicher: Vor dem Generationenwechsel, den die Partei bei ihrem Kongress im November formal vollziehen wird, hat das nicht viel zu sagen. Ein Brainstorming macht noch lange nicht den nächsten Reformschub.

Aber hier wird wenigstens das Reißbrett bemüht, bevor der nächsten schwatzhafte Premier oder sein Unterling dazwischen plappern und ein Veto androhen, bevor grundsätzliche Zweifel angemeldet, oder kein Geld bereitgestellt werden.

In China und anderen Schwellenmärkten wird – im Gegensatz zu Europa und den USA, wo Lähmung herrschen – offenbar auch unter Brechen von Tabus über weit reichende Lösungen nachgedacht. Und das, während Merkel und Cameron streiten, ob ein Veto der Briten den nächsten wichtigen EU-Gipfel im November völlig platzen lässt. – Die Banken-Union ist nocht gar nicht eingetütet, da droht solch ein Zwist im Vorfeld alles zu sprengen.

Noch ein Beispiel von schnellem Handeln in den von manchen bereits abgeschriebenen Schwellenländern. Am Freitag musste die brasilianische Regierung in Rio der relativ kleinen BVA-Bank unter die Arme greifen und sie retten. Bilanz-Unregelmäßigkeiten und überdehnte Kreditportfolios werden in regionalen Zeitungen als Gründe genannt.

Das macht keinen guten Eindruck, was die wirtschaftliche Lage angeht. Aber hier wurde schnell, effizient und ohne große Wogen zu erzeugen gehandelt. Und was sehen wir in Europa: Streit zwischen Berlin und London, Zoff zwischen Paris und Berlin, das Warten auf den nächsten Gifel, der uns nur wieder signalisieren wird, alles brauche eben seine Zeit.

Ich will nicht behaupten, dass es in Rio, Sao Paulo, Moskau, Shanghai, Peking, Delhi und Mumbai intelligentere, willigere oder einfach flexiblere Eliten und Regierungen gibt. Der feine Unterschied ist aber: In Washington und den europäischen Haupt- und Finanzstädten haben wir Kasten, die um ihren Fortbestand nicht fürchten müssen.

Doch in Peking sieht das anders aus. Kneifen die Kommunisten, drohen Revolution und Untergang. So weit kann es niemand kommen lassen. Die Krise sorgt für den nötigen Handlungsdruck. Im Westen kann sie das derzeit nicht, weil entfesselte Notenbanken zuverlässig den Anästhesie-Arzt spielen, weil abdankende Politiker großzügige Pensionen erwarten oder Aufsichtsrats-Posten übernehmen dürfen – oft genug auch Versorgungs-Posten in Brüssel.

Ganz anders in China: Wer in Peking versagt – oder in der chinesischen Provinz – endet schnell so wie Bo Xilai: Im Gefängnis, auf dem Schafott, oder in den Händen des Mobs. Und das motiviert unwillkürlich, über gute Lösungen beizeiten nachzudenken.

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Grinario October 22, 2012 at 05:34

Zitat: “Und was sehen wir in Europa: Streit zwischen Berlin und London, Zoff zwischen Paris und Berlin, das Warten auf den nächsten Gifel, der uns nur wieder signalisieren wird, alles brauche eben seine Zeit.
Ich will nicht behaupten, dass es in Rio, Sao Paulo, Moskau, Shanghai, Peking, Delhi und Mumbai intelligentere, willigere oder einfach flexiblere Eliten und Regierungen gibt. Der feine Unterschied ist aber: In Washington und den europäischen Haupt- und Finanzstädten haben wir Kasten, die um ihren Fortbestand nicht fürchten müssen.”

In der Südperipherie des EUrolands ist es schon etwas unruhiger, hier ist die herrschende Politikelite nicht mehr so sicher wie in anderen europäischen Ländern. Aber insgesamt gesehen stimmt es natürlich. Noch wird durch immnense Schuldenhaftung plus immer ausgedehnterer Gelddruckerei der EZB das ganze System am Laufen gehalten. Noch spürt man im “Norden” keine wirkliche Krise.
In Deutschland ist die CSU offenbar inzwischen so entspannt, dass man den scharfen Kurs gegen Griechenland wieder völlig revidiert hat. Die CSU nimmt die Lage offenabar so wahr, dass in Deutschland ein neuerlicher Bail-out Griechenlands (also noch ein Hilfspaket) vom Wähler abgenickt würde, solange sich für ihn nichts ändert. Solange also Ruhe unter den Bürgern herrscht, wird es keinen wirklichen Druck geben, die bestehende Politik zu ändern.

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Grinario October 22, 2012 at 05:48

Nachtrag:
Genau davon träumen die deutschen Politiker: Ein Wahlkampf 2013 ohne das Thema Euro.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik-wahlkampf-ohne-euro-11932874.html

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Raus aus Deutschland October 22, 2012 at 06:08

Es ist im Leben IMMER Druck notwendig ohne den sich nichts ändert.

Ob das nun ein Fluss ist der seinen Lauf ändert, die Vögel welche eine bestimmte Route fliegen oder Politiker.
Man geht IMMER den Weg des leichtesten Widerstandes.

Von daher darf sich auch das Deutsche Volk nicht beklagen denn wir sich auf die linke Wange schlagen läßt und
freudig die rechte Wange UND auch noch sämtliche andere Körperteile HINHÄLT, nun solchen Leuten geschieht dann Recht!

Von der Natur lernen wir und Biologen wissen:
Physiologische Gebilde ohne Grenzen und Abgrenzung gegen andere existieren auf Dauer in der Welt nicht, denn sie werden entweder von homogeneren und stärkeren Organismen assimiliert oder wahlweise eliminiert, was auf dasselbe hinausläuft.

Gute Zeiten für aktive, aufgeschlossene und geistig “Wache Menschen”!

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HaPennyBacon October 22, 2012 at 08:05

Wenn die Brasilianer “unbürokratisch” ihre Banken retten, dann sind das für mich auch nur solche Idioten wie die Amerikaner und Europäer. Einmal damit angefangen wird das ganz schnell zur Normalität. Eine Änderung der Haftungsbedingungen bei Personengesellschaften(Juristische Personen bei uns), bei denen die Aktionäre nicht nur ihren Wetteinsatz verlieren können, würde wohl solche Pseudo-Konkursverschleppungen effektiv verhindern.

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Victor October 22, 2012 at 08:06

“Und das, während Merkel und Cameron streiten, ob ein Veto der Briten den nächsten wichtigen EU-Gipfel im November völlig platzen lässt. – Die Banken-Union ist nocht gar nicht eingetütet, da droht solch ein Zwist im Vorfeld alles zu sprengen.”

http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/4924-ist-the-city-of-london-das-zentrum-des-betrugs.html

@Markus
1. Hast du dazu alternative Ansichten
2. Hast du von den Briten erntsthaft was anderes erwartet?

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Nina October 22, 2012 at 09:53

Roger sagt für Russland eine große wirtschaftliche Zukunft voraus
http://www.daf.fm/video/jim-rogers-euro-krise-wird-immer-schlimmer—esm-keine-loesung-50157931.html

Vor einem Jahr hat er noch von einem Zerfall Russlands gesprochen.

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Raus aus Deutschland October 22, 2012 at 09:56

http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Das-Umdenken-von-Zbigniew-Brzezinski

Interessant das Zbigniew Brzezinski, übrigens ein genialer Mensch, auch seine Meinung geändert hat und
jetzt meint das eine Zusammenarbeit von Russland mit den USA strategische Vorteile hat.

Das von einem solchen “Falken” zu hören ist erstaunlich!

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Nina October 22, 2012 at 11:28

Wenn die EU überleben will, muss sie demnächst zur offenen Konkurrenz und auch Konfrontation mit Washington übergehen.
Sie haben im Prinzip keine Vorteile mehr aus einem engen transatlantischen Verhältnis.
Nur die gezüchteten Politiker und Ideologen glauben noch daran.

Die Tribut-Zahlungen, welche die niedergehende Führungsmacht USA weiterhin von ihren europäischen Vasallen fordert, bringt keinen zu erwartenden Nutzen mehr (Afghanistan, Libyen, Iran, Irak Afrika, etc.).

Die BRICS werden an Anziehungskraft gewinnen, trotz einigergegenwärtiger Krisenmerkmale.

Die Desintegration Europas sollte Deutschland für eine Neuorientierung nutzen.

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Nina October 22, 2012 at 11:51

Was hat Georgien unserer Gutsten gebracht:

Das neue Parlament in Georgien will nun zu “Verbrechen” von Präsident Saakaschwili ermitteln.
Zur Erinnerung:
Merkel gibt Georgien Rückendeckung
http://www.tagesspiegel.de/politik/international/kaukasus-konflikt-merkel-gibt-georgien-rueckendeckung/1303838.html

Das kann noch richtig ungemütlich werden.
Und der Westen weiß das, deshalb ist der Putin so richtig unerwünscht.

In Tiflis soll es eine Dschordsch Dabbelju Busch-Street geben.
Mal schaun wie lange noch.

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Raus aus Deutschland October 22, 2012 at 14:10

Zitat: Wenn die EU überleben will, muss sie demnächst zur offenen Konkurrenz und auch Konfrontation mit Washington übergehen.

Nina,
entschuldige aber die Machtverhältnisse sind so, das Deutschland nicht souverän ist und sich sehr wohl den Befehlen von Washington
und anderen “befreundeten” Staaten fügen muss.

Frau Merkel wird oft kritisiert aber es sollte jedem klar sein, das bei einer offenen Konfrontation etliche Nuklearwaffen auf Deutschland gerichtet
sind und ich meine damit NICHT nur die der USA!

Aus diesem Grund muss Frau Merkel einen “goldenen Mittelweg” finden!
Das diese ganze Finanz-Krise kein Zufall ist, sondern ein Plan der seit langem verfolgt wird sollte inzwischen jedem Kind klar sein.
Nach Ende des Krieges 1945 war klar das es für die Deutschen besser ist mit den Amerikanern als den Russen zusammen zu arbeiten.

Jetzt kommt der nächste Schritt und das ist eine “Neue Weltordnung”.
Als “Materialisten” bin ich da sicher das die Chinesen mitmachen werden.
Sieh die Welt als Kuchen welcher jetzt neu verteilt wird, Deutschland ist da nur ein kleines Licht.

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Nina October 22, 2012 at 14:28

Mit jedem Tag, wo die USA schwächer werden, erhöhen sich die Chancen.
Da helfen auch die Atomwaffen nichts. Sie beschleunigen höchtens den Prozess.

Ich glaube, hier läuft schon sehr viel im Hintergrund.
Die Medien liefern ein manipuliertes Bild.

BP als Juniorpartner bei Rosneft. Wer hätte das vor drei Jahren gedacht?
Die Entwicklung wird manche Denkweise überollen.

Der deutsche Russland-Beauftragte Schockenhoff wird nun bereits von Russland abgelehnt.
Dieser Politiker liegt schon lange nicht mehr im Trend.

Bei BK Merkel kann ich nur zustimmen.
Sie wäre auch einem Steinbrück vorzuziehen.

Nina October 22, 2012 at 10:55

Alle wollen exportieren, aber wohin? :-(

Japans Exporte brechen ein – wegen Streit mit China
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Japans-Exporte-brechen-ein–wegen-Streit-mit-China-/story/17998601

Es ist schon seltsam, die amerikanische “Demokratie” führt Krieg für amerikanische Märkte.
Die Chinesen stoppen einfach Importe.

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Nina October 22, 2012 at 12:21

Russland schmiedet weltgrößten Ölkonzern
Der Milliardendeal des britischen Energiegiganten BP mit dem russischen Staatskonzern Rosneft ist perfekt.
BP verkauft Rosneft seinen 50-Prozent-Anteil am Gemeinschaftsunternehmen TKN-BP.
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article110104631/Russland-schmiedet-weltgroessten-Oelkonzern.html

Es ist ein sehr großer wirtschaftlicher und politischer Vorteil, Rohstoffe im eigenen Land zu fördern.
Ein Joint Venture mit den Russen bringt BP wieder groß in das internationale Geschäft.
Hier könnte noch weit mehr möglich sein.

Eine “Total” könnte hier z.B. noch große Probleme bekommen.

Vielleicht sind die Engländer in ihren strategischen Planungen doch weiter, als das zerstrittene und orientierungslose €-Europa.

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Nina October 22, 2012 at 17:25

Kaspersky arbeitet an eigenem Betriebssystem
http://www.silicon.de/41574028/kaspersky-arbeitet-an-eigenem-betriebssystem/

Sie wollen sich von Microsoft unabhängig machen.
Es ist auch eine Frage der nationalen Sicherheit.

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HaPennyBacon October 23, 2012 at 11:32

Ziel sind aber nicht normale Personalcomputer sondern es geht um Industriesteuerungen. Frag ich mich aber auch, was die dann mit der tollen neuen Software machen wollen. Bei der Hardware sind die Russen doch noch voll hinterm Mond.
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37854/1.html

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