Was Obama nicht schaffte, erledigt “Sandy”: Wall Street gräbt sich ein

by markusgaertner on 29/10/2012 · 1 comment

IKONE_BÖRSE

Share

Verschobene Berichtstermine in der Bilanzsaison. Barrikaden bei Goldman Sachs. Sandsäcke vor der Bank of America. Ausgelagerte Handelsräume. Trader, die vom Wohnzimmer aus handeln. Die Herzkammer der westlichen Finanzwelt im Ausnahmezustand.

Nur eines ist sicher: Die neue Woche beginnt an der Wall Street stürmisch. Der “Frankenstorm” Sandy wird später am Montag erwartet. – Nachfolgend das Video, das ich heute für  GEVESTOR über den Ausblick auf die Woche in New York aufgenommen habe …

Share

{ 1 comment… read it below or add one }

Marco October 29, 2012 at 18:35

Was ich nicht kapieren will, ist diese Abhängigkeit vom Internet und seinen funktionierenden Servern, die in rasendem Tempo zunimmt. In meiner Firma wurden im letzten Monat alle Personalakten auf elektronische Personalakte umgestellt. D. h. es wurde alles eingescannt und in das unendliche Server-Nirvana verlagert. Nächste Woche werden dann bei uns abschließend alle bisherigen Papier-Personalakten durch den Schredder gelassen. Mit allen Original-Belegen (Original-Arbeitsvertrag, Original-Versicherungspolice für Direktversicherung, usw. usw.). Ein Teil von dem eingescannten Mist ist noch nicht mal richtig lesbar (wenn z. B. schraffiertes Dokumentenpapier wie bei einigen Policen benutzt wurde). Ich bin wirklich kein Papier-Fetischist, aber bei dem Gedanken an diese Online-Abhängigkeit wird mir irgendwie schlecht. Und wenn ich dann solche Nachrichten lese, wie die hier zu den möglichen Auswirkungen EINES Hurricans, dann wird mir auch nicht gerade wohler zu Mute:

http://www.zeit.de/digital/internet/2012-10/sandy-datacenter-virginia

Reply

Leave a Comment

*

Previous post:

Next post: