Erstaunliches Europa: Sozialistische Horrorbude + Technikwunderland

by markusgaertner on 31/10/2012 · 11 comments

IKONE_EUROPA

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Wenn amerikanische Politiker, meist Konservative, ein abschreckendes Beispiel dafür liefern wollen, was massiver Staatseinfluss und Budget-verschlingende Sozialleistungen anrichten können, dann verweisen sie gerne auf das “sozialistische Europa” mit seinen Ausgaben-Exzessen.

Dass dort die Einkommensunterschiede deutlich weniger Sprengkraft haben und in Krisenzeiten die Belegschaften einschließlich der Gewerkschaften viel eher sozial verträgliche Modelle mittragen als in den USA, wird gerne verschwiegen.

Es gibt aber in den Augen vieler Nordamerikaner auch das ganz andere Europa, wo Maschinen automatisch über die ganze Straßenbreite Pflastersteine verlegen und wo fahrende Landschafts-Pfleger – wie der im folgenden Video – im Internet staunend herum gereicht werden, als stammten sie aus einem Museum über die Zukunft.

Dieses Video macht sich ungeheuer gut bei einer Internet-Gemeinde, die am selben Tag im Fernsehen sieht, wie nach dem Monster-Sturm Sandy Stromkabel wieder auf Masten aufgehängt werden, die man in Europa schon seit Jahrzehnten nicht mehr kennt, weil die Kabel unter der Erde verlegt sind …

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flurdab October 31, 2012 at 23:24

Ha ha ha, Amerika.
Und die wollen uns erzählen sie wären schon mal auf dem Mond gewesen.
Köstlich.

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O.T. November 2, 2012 at 10:12

Waren sie doch – 16. Juli 1969! Oder nicht?

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mac November 2, 2012 at 10:24

Eigentlich 21.7. 1969
-> Nicht vergessen, dass es 7 Mondlandemissionen zwischen 69 und 72 gab.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mondlandung

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Beate November 1, 2012 at 00:40

Die USA lösen ihr Arbeitsmarktproblem durch ARMEE und BÜROKRATIE und GEFÄNGNISSE.

Und lassen ihre Infrastruktur verrotten.

Genauer gesagt, die amerikanische FLEXIBILITÄT der Arbeitnehmer ist es nicht.

Trotzdem setzt sich die NEOLIBERALE Weltanschauung in Deutschland immer mehr durch.

Die Medien ergießen täglich das SCHULDENKRISEN-Unwort in die Köpfe der Menschen.

Dabei zeigt die steigende Arbeitslosigkeit im GEMEINSAMEN Euro – Binnenmarkt.

Wir haben eine Einkommenskrise.

Zu wenig Ausgaben erzeugen zu wenig Einnahmen.

Brüssel ist zu klein.

Um das Arbeitslosenproblem auf bewährte US_Amerikanische Weise zu lösen.

Die europäische Wirtschaft ist produktiver, weil den Unternehmen eine excellente Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird.

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mitwisser November 1, 2012 at 18:30

Na solange es in den USA ein unerschöpfliches Heer an billigen und rechtlosen Latinoknechten gibt, die manuell die Landschaft und Gärten pflegen, braucht man solche Maschinen dort bis auf weiteres nicht.

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georg November 2, 2012 at 08:20

na ja das heer von praktikanten leiharbeitern und sozialhilfeempfängern ( die von einer menschenverachtenden propaganda niedergemacht werden ) ist auch nicht besser…
gruss bgeorg

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O.T. November 2, 2012 at 10:19

Praktikanten sind nur Uni-Abgänger die eigentlich zu nichts zu gebrauchen sind. Also besser in einem “warmen Büro” den Sauerstoff für lau verbrauchen, als im “kalten zu Hause” über Marx und Stalin philosophieren.

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georg November 2, 2012 at 16:00

a ha selber mal praktikant gewesen. ?

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Hardy November 2, 2012 at 10:49

Was ich vor kurzem zum ersten Mal gesehen habe: Früher wurden Baugruben ja von Hand ausgeschippt – meist ging irgendeine Telefonleitung zu Bruch, es dauerte ewig und nach nem Jahr war alles wieder eingesackt, da ungenügend verdichtet. Inzwischen benutzen die diese großen “Staubsauger” – die Asphaltschicht wird ausgeschnitten, dann wird der Rüssel reingehalten und die Grube mit Kies und Sand inkl. Wasser ausgesaugt. Das Zeug wird repariert, dann alles wieder reingeblasen und damit verdichtet. Asphalt drauf, fertig. Echt erstaunlich!

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MCD November 2, 2012 at 18:31

Video….die Dinger wurden schon vor Jahren zum Beschneiden der Raender auf der Landstrasse zwischen Ettlingen und Bad Herrenalb eingesetzt. Nix neues fuer einen Albtaeler!;-)

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Andreas Ludwig November 3, 2012 at 09:34

Ich denke wir haben gegenüber den Amerikanern in vielen Punkten alles richtig gemacht. Das offenbart sich immer wieder bei solchen Stürmen. Ich sage jetzt nur Telefonleitungen und Strom unter die Erde. Von unseren Masten die überall rum stehen und teilweise wegen mangels Pflege schon mal bei viel Schnee eingeknickt sind, mal ganz zu schweigen. Wenn man dann schaut, was an Hilfe gekommen ist von der italienischen Regierung an ihre letzten grossen Erdbebenopfer unter Berlus dann gute Nacht. Wenn ein Erdbeben Nrw zu 70 % zerstören würde, wären unsere Notfallpläne ein Comic Heft. Käme dazu in der Eifel ein Vulkanausbruch, wo viele schon gewarnt haben und belächelt werden, dann würde ich sagen Ade Deutschland. Wäre bei uns dann ein Akw betroffen wie in Japan, würde hier eine Ausschreibung stattfinden, worauf keiner für die Reparatur bietet. Ich würde auch dann keinen Pfifferling auf vorhandenes THW und Feuerwehr setzen. Wir hatten in Deutschland einfach nur Glück bis jetzt. Ausser die Grosse Flut von Hamburg und Oderbruch hielt sich das bei uns in Grenzen. Das bisschen was Rhein und Co anrichtet ist relativ schnell beseitigt. Kommt es bei uns zu dem Super Gau, wo viele ” Experten ” abwinken, möchte ich nicht erleben was bei uns los wäre. Herr im Himmel, verschone uns bitte. Wir haben trotz 600 Milliarden Steuereinnahmen doch kein Geld für die Reparatur von Schulen und Strassen. Und es ist nicht mal etwas passiert. Ausser normaler Abnutzungsprozess.

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