Krisen-Schallmauer – Wir sind am Eingang ins neue Universum

by markusgaertner on 10/02/2013 · 21 comments

2013-02-10_1428

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So muss es sich anfühlen, wenn man mit der Zeitmaschine in der vierten Dimension stecken bleibt. Oder wenn Spocky uns hochbeamt und das Kraftfeld ausfällt, bevor wir auf der Plattform wieder zu Materie werden. Oder im Albtraum, der uns nicht aus seinem Hexenkessel entlassen will, bis wir schweißgebadet doch noch aufwachen. – Wir leben in einer Welt, die eigentlich keine ist.

Sie ist ein Zwischen-Universum. Eingebettet ist sie, aber schon halb aufgelöst, zwischen der neuen Welt, die unsere alte gerade ablöst, und der alten, die gerade implodiert. Das einzige, was uns noch Halt gibt, ist unser Sparbuch, das von der Notenbank-Mafia schleichend dezimiert wird – und unsere Familie, die auch spürt, dass wir in einer Zombie-Galaxie dahin rudern, zwischen der Super-Nova einstiger Zeiten und einem neuen Stern, für den wir keine privilegierte Aufenthalts-Erlaubnis bekommen.

Die Nachrichten des Wochenendes suggerieren uns einen solchen Nirvana-Zustand, auch wenn jetzt wieder viele sagen: Pahh, Panikmache in den Blogs, kennen wir schon, lesen wir halt wieder die Zeitungen, oder schauen lieber ARD, damit wir die horrenden Gebühren wenigstens teilweise abarbeiten können.

Hier kommt das neue Universum: China hat 2012, wie wir an diesem Wochenende hören, die USA als größte Handelsnation abgelöst. Die Ausfuhren und Einfuhren der USA haben sich im vergangenen Jahr auf 3,82 Billionen Dollar addiert, meldet das US-Handelsministerium. Doch Chinas Zollamt in Peking legt noch eins drauf: Die Volksrepublik handelte 2012 Waren im Gesamtwert von 3,87 Billionen Dollar. Tataaaa !

China nutzt diesen Schub beim Handel, um seine eigene Währung, den Yuan, stärker ins Spiel zu bringen. China baut Hong Kong, London und Singapur als Offshore-Zentren des Yuan-Handels auf, gründet mit den BRICS-Partnern eine eigene Entwicklungsbank, bietet seinen wichtigsten Handelspartnern Yuan-Kredite an und ermuntert afrikanische Notenbanken, sich deutlich mehr Yuan  ins Devisen-Konto zu legen.

Was das bedeutet, ahnen wir, angesichts der Tatsache, dass Goldman Sachs vorhersagt, Deutschland könne bis zum Ende des Jahrzehnts zwei Mal so viele Waren nach China exportieren wie nach Frankreich. Aus solchen Verschiebungen der Gleichgewichte kommt der Schub zur Forcierung des Yuan als Dollar-Konkurrent. – Der Thron des Greenbacks wackelt, bevor wir richtig die Attacke verstehen.

China hat jetzt erstmals seine monatlichen Handelszahlen in Yuan veröffentlicht, um die Währung stärker zu promoten. Die General Administration of Customs hat dies am vergangenen Donnerstag getan, obwohl noch immer 80% des chinesischen Außenhandels in Dollars fakturiert werden. Das ist eine psychologische Breitseite gegen den ungeliebten US-Dollar.

Sie wird ihre (Signal-)Wirkung nicht verfehlen. – Das ist das neue Universum, von dem ich eingangs gesprochen habe.

Währenddessen verdeutlicht uns der Pferdefleisch-Skandal in Europa, wie es um die Institutionen in den alten Industrie- und Wirtschafts-Zentren in Europa und Amerika steht. Italienische und polnische Mafia sollen in großem Umfang wilde Pferde aus Rumänien geschlachtet und nach Großbritannien verfrachtet haben – und wer weiß wohin noch.

Während die Herkunfts- und Produktangaben gefälscht wurden, schüchterten die Gauner die Regulierer der Nahrungsindustrie ein. Bilanz: Jetzt fressen wir schon Pferde, die uns mafiose Kartelle dank schwacher Marktaufseher unterjubeln, während uns Banken – und von Lobbyisten bedrängte Politiker (die uns die Finanz- und Schuldenkrise unterjubelten) – mit höheren Gebühren und Steuern ausrauben und nun auch noch das Wasser zu einem kommerziellen Gut erklären.

Statt Vereins-Mitgliedschaften werden wir als nächstes wohl Lebens-Berechtigungs-Karten bekommen, die dann je nach Budget-Situation im lokalen Gesundheitswesen früher “auslaufen” können (natürlich nicht für CEOs und Bundestagsabgeordnete, die müssen nach dem Rechten sehen). Die Wall Street wird uns dann gegen hohe Ablöse-Summen begrenzte Lebens-Verlängs-Zertifikate verkaufen, aber nur gegen Überschreibung unserer Immobilien.

Und was kommt dann ? Puts auf Embrionen ? Kinderrechts-ETFs ? Luftbenutzungs-Quoten ? Ausgangs-Erlaubnis gegen iPhone-Überwachung ? An Kapitaleinkünfte gekoppeltes Wahlrecht ? Mindestlöhne über eine teure Lotterie ? Oder Lebensrecht nach 70 gegen doppelte Steuersätze ?

Die Skala ist nach oben offen, liebe Leser. Aber wir haben es in der Hand, wann wir das Ende des Irrsinns ausrufen …

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{ 21 comments… read them below or add one }

Nina February 10, 2013 at 23:49

Hallo Markus,
der Hongkong-Dollar wird bald seine Bindung an den Dollar aufgeben.
Der Yen wird die erste große Währung sein, mit neuen Rekordpreisen gegenüber Gold.
Dollar, Euro und Yen haben fertig.

Den Yuan, Rubel und den Loonie kann man in den Kofferraum legen.
Die Bilanzen entsprechenden auch den Sicherheiten.

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Raus aus Deutschland February 11, 2013 at 09:26

http://www.scmp.com/business/article/1143372/peg-yuan-would-not-solve-hong-kongs-property-problem

Nina, soooo einfach ist die Welt nicht gestrickt.
Es gibt sehr starke gemeinsame Interessen, warum die USA und China weiterhin eng zusammen arbeiten werden.

Der Plan ist doch bis jetzt prima gelaufen das man dank der chinesischen Billigimporte in die USA die Arbeitslöhne in den USA immer weiter drücken konnte.
So langsam nähert sich dann der Lohn eines chinesischen Arbeiters dem Lohn eines Nordamerikaners an. Der eine verdient mehr und der andere weniger.
Am Schluß wenn der Ausgleich gelungen ist wird es auch wieder interessant für Unternehmen in den USA zu produzieren, wobei dieser Prozeß ja bereits angefangen hat.
Die “Alte Welt” hinkt da wie immer so um die 10 Jahre hinterher.

Damit erklärt es sich auch warum es für die Regierung in Deutschland wichtig ist, möglichst viele Ausländer nach Deutschland zu holen.
Aus diesem Menschenmaterial welche qualifiziert sind und bereit sind Entbehrungen auf sich zu nehmen wird ein neuer Aufbau gestartet.
Die unnützen Ausländer werden das Land freiwillig verlassen. Alles natürlich zu Löhnen die europaweit unschlagbar sind.

Gut für Deutschland aber schlecht für Frankreich welche DAS Sorgenkind werden.

JEDER kann sich heute darauf vorbereiten. Nach der Bundestagswahl diese Jahr ist Schluß mit lustig.
Dann wird ernsthaft gespart!

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HaPennyBacon February 11, 2013 at 09:42

“Am Schluß wenn der Ausgleich gelungen ist wird es auch wieder interessant für Unternehmen in den USA zu produzieren,….”
Die Produktion mag ja langsam wieder zurück verlagert werden, allerdings OHNE nennenswerten Arbeitsplatzaufbau. Man braucht doch kaum noch die normalen Malocher in der Industrieproduktion.

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Nina February 11, 2013 at 10:10

Der Hongkong-Dollar ist ca. 45 % gegenüber dem Dollar unterbewertet.
Diese Bindung bringt keine Vorteile mehr.
Sicherlich ist das alles ein Prozess.

Wir könnten im internationalen Handel bald Forderungen nach Handelswechseln erstklassiger Bonität erleben.
Die ungedeckten Währungen werden zum Problem.

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Georg Trappe February 11, 2013 at 04:06

Geld arbeitet nicht! Allerdings bekommt man fuer Geld das, was andere Menschen erarbeitet haben. Wenn man diese simplen Tatsachen nimmt und sich durch diese Brille die Welt anschaut, dann ergibt sich auf der Ebene der Volkswirtschaften ein erstaunlich einfaches Bild. Es gibt Nationen, in denen die Menschen mehr erarbeiten als sie verbrauchen und so enorme Ueberschuesse produzieren, die sie gegen Ged liefern. Und es gibt Nationen in denen die Menschen mehr konsumieren als sie erarbeiten und so Defizite produzieren, die sie durch eine Geldproduktion kompensieren, die ihnen erlaubt, die Ueberschussproduktion der anderen zu kaufen. Interessant daran ist, dass dieses Spiel auch innerhalb der Volkswirtschaften ablaeuft und sich so in beiden Typenklassen nicht arbeitende “Oberschichten” bilden, die von diesem Arrangement enorm profitieren in dem sie auf der einen Seite Menschen in Arbeit halten und auf der anderen Seite Menschen konsumfaehig halten. Der Fluss an Waren bzw. der entgegengerichtete Fluss an Geldern erlaubt diesen “Oberschichten” die Erzielung von enormen “Umsatzrenditen”. Die Nebenwirkungen sind, dass die einen Volkswirtschaften hyperproduktiv werden und zunehmend von Deflation bedroht sind und die anderen Vorlkswirtschaften realwirtschaftlich zunehemnd degenerieren und zunehmend von Inflation bedroht sind. Beiden ist dabei gemeinsam, dass sie diese Probleme durch Geld und nicht durch Arbeit oder gar Vernunft loesen wollen. Wenn diese Entwicklung ueber Jahrzehnte gelaufen ist, gibt es keine Umkehr mehr und der grosse Knall wird unausweichlich. Den einen fliegen riesige Berge uneinbringlich gewordener Forderungen um die Ohren und die anderen finden sich in einem Zustand wieder in dem sie noch nicht einmal mehr die essentiellsten Dinge selber herstellen / erarbeiten koennen. Und das ist auf der Ebene der Firmen und Individuen innerhalb der Volkswirtschaften nicht anders.

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HaPennyBacon February 11, 2013 at 09:50

Da kann einem schon ganz schön mulmig werden. Die Amerikaner sind ja gerade dabei der EU den Gnadenschuss zu versetzen. Stichwort “Freihandelszone”. Da wird uns künftig viel Chinesischer Ramsch, der in den USA umgelabelt wurde, als “Made in USA” überschwemmen und zwar ohne die Möglichkeit für die Länder der EU hier mit Schutz-Zöllen für die eigenen Produzenten zu reagieren. Die USA sind gieriger als die Ferengi und gefährlicher als die Klingonen!

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Ert February 11, 2013 at 07:06

Schoene viele ideen Herr Gaertner. bringen Sie die Mafia bloss nicht noch darauf – pssssssssssst :-)

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die Simpsons February 11, 2013 at 09:37

diese Ideen sind doch schon längst in Vorbereitung. Nehmen wir doch nur mal das Lebensrecht nach 70 gegen doppelte Steuersätze. So abwegig ist das nicht. Die Bürgerversicherung kommt, das steht für mich fest. Für die privaten Krankenversicherer gibt es kein Wachstum mehr und die Kosten und Beitragssteigerungen bekommen sie nicht mehr in den Griff. Ergo, schieben die Privaten ihren Bestand den gesetzlichen Kassen zu, was nichts anderes als Sozialisierung der Kosten bedeutet oder anders formuliert man stiehlt sich aus der Verantwortung, da auch das Kalkulationsmodell nie funktioniert hat. Und dann beginnt das Spiel für die privaten Krankenversicherer von Neuem. Nur mit dem Unterschied dass die Bürgerversicherung eine relativ teure Grundabsicherung sein wird und wer tatsächlich noch mit 70 sein Leben geniessen will, muss sich teure Zusatzversicherungen leisten können. Da die Mehrheit derÄrzte inzwischen der Bürgerversicherung positiv gegenübersteht, könnte der Einführungszeitpunkt, wenn es schnell geht, der 1.1.2015 sein.

Das hat mit Gesundheit nichts zu tun, denn es geht hier ausschließlich um Profit. Die Krebsindustrie, die Impfmafia, die Psychojunkies, Diabetes und Bluthochdruck sind Wachstumsmärkte. Würden wir bzw. die Heilbehandler tatsächlich dem Eid von Hippokrates folgen, würden einige der genannten Branchen kaputtgehen.

Was wir brauchen sind keine marktwirtschaftlichen Überlegungen, sondern ein neues Gesellschaftsmodell. Dazu ist aber niemand bereit und so kämpft jeder gegen jeden.

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Ert February 11, 2013 at 17:19

@Simpsons

Wenn die PKV in die GKV wechseln – bzw. die Bürgerversicherung kommt sind alle die freiwillig in der GKV geblieben sind die dummen. Sollen die Konzerne doch Ihre Gewinne wieder reinpumpen und die PKV’ler bis zur Privatinsolvenz zahlen. Eigengewähltes schicksal – hier u.a. der Solidargemeinschaft den Arsch zu zeigen. Die PKV’s haben viel Kohle gemacht – dabei kann das nicht der Sinn einer Versicherung sein – da funktioniert nur Umlage und nicht abgreifen.

Das zudem unser gesamtes “Kranheitssystem” Scheisse ist ist mir klar – die müssten bei Schaffung von mehr “Gesundheit” ja das Ziel haben sich selber abzuschaffen. Das es aber immer mehr “Umsatz gibt zeigt mir nur das es uneffektiver wird! Aber wenn ich die leute um mich sehe die sich jeden Pressfleischdreck reinziehen….. oder die, die mit der Kantine die ich vor Ort habe gut finden….. aua. Hopfen und Malz verloren.

Aber was solls – wir sehen es ja faktisch deckungsgleich.

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Michael Krause February 11, 2013 at 08:26

Vielleicht kehren wir ja auch zu einem Teil nur zu einer selbstverständlichen Normalität zurück, nämlich nicht Finanzspekulation schafft Wohlstand sondern Arbeit und wenn der Westen glaubt, sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen zu dürfen, wird ihn der Chinese schnell eines Besseren belehren. Warum soll ein deutscher/europäischer Hilfsarbeiter auch in Kaufkraft gerechnet, besser verdienen als ein chinesischer Ingenieur? Auch sollte man bedenken, dass Industriearbeitsplätze in Europa, die vernichtet werden, so schnell nicht wiederkommen. Wer dann glaubt, diese durch Serviceindustrie (meistens steht das für Finanzindustrie) ersetzen zu können, soll nach Großbritannien schauen. Hier hat Mde. Thatcher ganze Arbeit geleistet.

Weiterhin wird man auch nicht erwarten können, dass Essen immer billiger wird, ohne dass dies Auswirkungen auf die Qualität hat. Dann kommt eben Pferdefleisch auf den Tisch, wobei das in einigen Ländern als Delikatesse gilt, und Wildpferde sind auch nicht mit Medikamenten vollgepumpt worden.

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HaPennyBacon February 11, 2013 at 09:55

Eigentlich hatten die Briten doch mit ihrem Pferdeskandal riesiges Glück. Immerhin ist das Fleisch von Pferden dem der industriell produzierten, mit Genfutter gemästeten und durch Medikamente verseuchten Massentierhaltung wohl in Sachen Gesundheit haushoch überlegen. Vegetarier, Veganer und Pferdeliebhaber werden das nicht gut finden, aber alle anderen hatten schlicht großes Glück gehabt.
Denkt immer dran, “It could be worse”!
http://www.youtube.com/watch?v=9AFf0ysgNiM

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andreas ludwig February 11, 2013 at 16:00

Der Weg von einer Demokratie in eine Diktatur findet schleichend und auf leisen Sohlen statt. Umgekehrt geht es nur mit einem grossen Knall. Ein Kollege aus Osterreich hat dafür nur wenige Jahre gebraucht.

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Nina February 11, 2013 at 19:59

Der Friede wird schwindlig:
Russland und China kaufen weltweit Goldbestände auf
http://www.welt.de/finanzen/article113552878/Russland-und-China-kaufen-weltweit-Goldbestaende-auf.html

Hat die Friede wenigstens für Ihre Aktionäre Goldreserven angelegt?
Nun sollte man wissen, dass die Russen und Chinesen ihre Zahlen nicht exakt offen legen.
Ich schätze die Reserven von beiden deutlich höher.
China hat dem IWF schon lange keine neuen Zahlen gemeldet.
“Verberge deine Absicht, verstecke deine Krallen”
Wer glaubt, dass die Chinesen nur lächerliche 1,7 Prozent ihrer Währungsreserven mit Gold gedeckt haben, glaubt auch an den Klapperstorch.
Die Russen tricksen und täuschen auch bis zum Anschlag.
Sie erschließen ständig neue Fördergebiete auf eigenem Territorium!!!!
Sie fangen übrigens jetzt im Frühjahr mit der Förderung von Selten Erden an.

Die Springerpresse spricht über das deutsche Gold, als ob es vollständig im Berliner Tresor liegen würde.
Sollten die Russen und Chinesen zum Zeitpunkt X ihr Gold-U-Boot auftauchen lassen, werden die Deutschen ja sehen, wie zuverlässig die besten Freunde, das Gold der treuesten Vasallen verwaltet haben.

:-( Rückholung von 300 bzw. 374 Tonnen bis 2020. :-(
Der Transport wird langfristig geplant.
Die Transport-Beobachtungs-Satelliten müssen erst noch in die Umlaufbahn. ;-)

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Nina February 11, 2013 at 20:39

Putin Turns Black Gold to Bullion as Russia Outbuys World
http://www.bloomberg.com/news/2013-02-10/putin-turns-black-gold-into-bullion-as-russia-out-buys-world.html

Die einen stärken ihre Souveränität, die anderen vermarkten sie.

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Ert February 11, 2013 at 21:44

Nach dem “Peak-Oil” zählen nur noch “Hard-Facts” und nicht mehr die “Luft-Dollar”. Und wenn das “Welt-Gold” aller Staaten fast gerade mal eine Billion wert ist – dann ist da Luft nach oben in der Bewertung.

Eine Billion… dafür braucht Ben nicht lange.. und die US-Banken bauen das auch mal schnell in irgend einem Derivat, basierend auf irgendwelchen Hundehütten, zusammen. Egal wie unnütz Gold ist – irgendwie besser als ein Derivat von Hundehütten oder der Arsch von Ben. Und wenn ich so einen Gold-Zigel auf den Tisch lege – dann bekomme ich sicher immer ein Essen bei Nina dafür ;-)

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Nina February 11, 2013 at 22:18

Siehste Ert, der russische Bär schläft nicht.
Wer das Gold hat, wird die Regeln bestimmen.

Das Gold im “kleinem” sind ganz andere Werte: Liebe, Herzlichkeit, Vergebung, Toleranz, Güte, Gerechtigkeit, Fairness und ein herzhaftes Essen.
Dann brauchten wir auch das “Große” nicht. Es würde tatsächlich niemend interessieren und wäre damit so gut wie wertlos.

Für Freunde wird gratis gekocht. :-)

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Ert February 11, 2013 at 22:29

Wenn das eine Einladung ist? – ich bring den Rotwein mit! ;-)

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Sesan February 12, 2013 at 11:05

Ähm
“Star Trek Klugscheiss Modus an”.: Wer hochbeamt ist Scotty nicht Spock…das war der mit den langen Ohren. Und Scotty der Chefing. :-) )))
Nicht böse sein, Guter Artikel!!

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markusgaertner February 12, 2013 at 16:34

DANKE. Das erinnert mich daran, wie lange es her ist, dass ich diese Filme gesehen habe … Viele Grüße

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Hans Speck February 12, 2013 at 20:15

…wohl auch “Enterprise” – das Spruch heißt “Scotty, beam me up” (nicht Spocky – Mr. Spock war eine andere Figur, die nie “verniedlicht wurde). Nehmen Sie es mit den Details öfter nicht so genau?

Wer träumt denn immernoch davon, daß Geldwirtschaft und reale Ökonomie noch etwas miteinander zu tun haben?
Geld wird in unbegrenzten Mengen erzeugt – bei 0,5 – 2% “Mindestreserve” kann jede Bank da fleißig mitmachen – und tut dies auch!

Es sind allerdings nur noch für einen Bruchteil eines Prozents der heute kursierenden Geldmenge entsprechende reale Werte da, die man dafür kaufen könnte.
Theoretisch (sog. “Marktwirtschaft”) müßten bei einem Geldüberangebot die Preise für reale Werte (Gold/EM, Boden, Firmen etc.) ins Unendliche steigen – schon mal was gemerkt davon?
Also KEINE Marktwirtschaft!

Da offensichtlich kaum einer mehr verkaufen will (Boden z.B.), wird per Kreditschöpfung und Zinseszins (Exponentialfunktion!) ganz schnell mal eine Überschuldung herbeigeführt, mit nachfolgender Enteignung der “Sicherheiten”, per Zwangsversteigerung.
Wer kauft? Natürlich wer unbegrenzt Geld hat: Banken, mulitnationale Konzerne, internationale Finanzoligarchie.

Es geht also bei Kreditvergaben NICHT darum, Menschen zu helfen (ein dauerhaftes Dach über dem Kopf zu haben), sondern es geht darum, die “Sicherheit” möglichst kostengünstig in die Hände der Hochfinanz zu bekommen.

So einfach ist das, solange Geld ungestraft fast endlos gedruckt werden kann und der Zinseszins (zusammen mit der DARAUS resultierenden Konkurrenz und dem ungehemmten Egoismus) die Welt regiert.

ALLES andere sind Showkämpfe für das depperte “Volk” (Brot und Spiele) – egal wieviele “neue Universen” da noch postuliert werden…

“Wer seine Augen nicht gebraucht zum Sehen, der wird sie später zum Weinen brauchen.”

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Johannes February 12, 2013 at 12:23

“Die Wall Street wird uns dann gegen hohe Ablöse-Summen begrenzte Lebens-Verlängs-Zertifikate verkaufen, aber nur gegen Überschreibung unserer Immobilien.”

… schon den Film “In Time” gesehen?

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